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	<title>Energiewende Archive - tageswow.de</title>
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	<title>Energiewende Archive - tageswow.de</title>
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		<title>Glas-Akkus: Durchbruch für E-Mobilität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Oct 2021 12:54:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Akkus]]></category>
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		<category><![CDATA[John B. Goodenough]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lithium-Ionen-Akkus haben unseren Alltag revolutioniert. Sie sind inzwischen fester Bestandteil vieler elektronischer Produkte. Da sie viel Leistung auf wenig Raum bieten, sind sie in Smartphones, Laptops, Mobilkameras, E-Bikes oder Akkuschrauber eingebaut. Sie sind auch das Herzstück der Elektroautos, denn sie stellen die Energie für Betrieb und Fortbewegung bereit. Maßgeblich an der Entwicklung des Lithium-Ionen-Akkus beteiligt&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/glas-akkus-durchbruch-fuer-e-mobilitaet/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Glas-Akkus: Durchbruch für E-Mobilität</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/wissenschaft/glas-akkus-durchbruch-fuer-e-mobilitaet/">Glas-Akkus: Durchbruch für E-Mobilität</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Lithium-Ionen-Akkus haben unseren Alltag revolutioniert. Sie sind inzwischen fester Bestandteil vieler elektronischer Produkte. Da sie viel Leistung auf wenig Raum bieten, sind sie in Smartphones, Laptops, Mobilkameras, E-Bikes oder Akkuschrauber eingebaut. Sie sind auch das Herzstück der Elektroautos, denn sie stellen die Energie für Betrieb und Fortbewegung bereit. </span></span></em></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Maßgeblich an der Entwicklung des Lithium-Ionen-Akkus beteiligt war John B. Goodenough, der vier Jahrzehnte später im Jahr 2019 für diesen technischen Durchbruch mit dem Nobelpreis für Chemie geehrt wurde. Mit seinen damals 97 Jahren war er der älteste Nobelpreisträger der Geschichte.</span></span></p>
<h4><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Status Quo: Lithium-Ionen-Akkus</span></span></h4>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Vorteile dieser hochfunktionierenden und effizienten Batteriespeicher liegen auf der Hand: Sie sind langlebig und leicht, wiederaufladbar, haben eine hohe Energiedichte und verlieren ihre Speicherkapazität deutlich langsamer als herkömmliche Akkus. Zudem weisen sie keinen Memory-Effekt auf (einen durch frühzeitiges Aufladen verursachten Kapazitätsverlust), wodurch sie flexibler geladen werden können.<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Doch es gibt auch Nachteile: Ihre Lebensdauer ist von der Nutzung und den Lagerungsbedingungen abhängig. Sie benötigen eine elektronische Schutzschaltung und sind empfindlich gegenüber Überspannungen sowie hohen und niedrigen Temperaturen. Lithium, das leichteste Metall im Periodensystem der Elemente, ist sehr reaktiv und leicht brennbar, so dass bei Li-Ion-Akkus ein gewisses Brandrisiko besteht. Außerdem stehen sie in der Kritik, weil die Förderung des Rohstoffes Lithium auf Kosten der Umwelt stattfindet: Durch das Abpumpen der Sole sinkt in den Abbauregionen der Grundwasserspiegel.</span></span></p>
<h4><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Energiespeicher der Zukunft: Schnell aufladbare Glas-Akkus</span></span></h4>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Aus diesem Grund wird auf der Suche nach umweltfreundlichen Alternativen mit Hochdruck an der Entwicklung einer neuer Batterie-Technologie geforscht. Auch im Hinblick auf Zukunftstechnologien wie die Elektromobilität. Dem US-amerikanischen Physiker Goodenough ist möglicherweise gemeinsam mit der portugiesischen Wissenschaftlerin Maria Helena Braga ein Durchbruch gelungen: Akkus mit Glas oder Keramik als Elektrolyte.<br />
Der große Vorteil dieses neuartigen Batteriespeichers: Er basiert, anders als die herkömmlichen Akkus, die aus Flüssigkeiten bestehen, auf Feststoffen, was ihn weniger entzündbar macht. Extreme Temperaturen können ihm nichts anhaben und er ist in Minuten statt in Stunden aufzuladen. Außerdem ist er länger haltbar und soll über eine dreimal so hohe Energiedichte verfügen wie LI-Akkus.<br />
Damit würde er den Weg ebnen für die umweltschonende Technologie der Elektromobilität. Denn er setzt zwei grundlegende Nachteile außer Kraft, die bislang den Siegeszug des Elektro-Autos verhindert haben: lange Ladedauer und begrenzte Reichweite. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Diese neuartige Batterie-Technologie hat in der Tat das Zeug, E-Autos zum Durchbruch zu verhelfen. Im Jahr 2022 soll sie die Marktreife erreichen.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Quellen und weiterführende Links:<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://t3n.de/news/glas-akku-li-ion-akku-erfinders-1257110/">https://t3n.de/news/glas-akku-li-ion-akku-erfinders-1257110/</a><br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.stern.de/digital/technik/akku-glas-lithium-inen-eauto-bussejohn-goodenough-9161320.html">https://www.stern.de/digital/technik/akku-glas-lithium-inen-eauto-bussejohn-goodenough-9161320.html</a><br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://futurezone.at/science/glas-akku-von-nobelpreistraeger-wird-serienreif/400765164">https://futurezone.at/science/glas-akku-von-nobelpreistraeger-wird-serienreif/400765164</a><br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://energyload.eu/stromspeicher/forschung/superbatterie-glas-goodenough/">https://energyload.eu/stromspeicher/forschung/superbatterie-glas-goodenough/</a><br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/neue-batterie-glas-dreimal-besser-lithium-ionen-akkus/">https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/neue-batterie-glas-dreimal-besser-lithium-ionen-akkus/</a></span></span></p>
<p>Bildquelle: © Tim Reckmann, pixelio.de</p>
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		<title>Betonblöcke als Energiespeicher</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/betonbloecke-als-energiespeicher/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Max Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Sep 2021 11:58:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Beton]]></category>
		<category><![CDATA[Betonklötze]]></category>
		<category><![CDATA[Energiespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
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		<category><![CDATA[Kran]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerkraft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während wir seit Jahrzehnten Energie und Strom mithilfe von Sonnenenergie und Windturbinen erzeugen, ist deren effiziente Speicherung eine andere Sache – und erfordert eine ganz andere Lösung. Ingenieure eines Schweizer Start-ups haben in den letzten Jahren eine einzigartige Variante eines bekannten Konzepts entwickelt und nun vorgestellt: Sie nutzen mithilfe von Betonblöcken die Schwerkraft, um Energie&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/betonbloecke-als-energiespeicher/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Betonblöcke als Energiespeicher</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Während wir seit Jahrzehnten Energie und Strom mithilfe von Sonnenenergie und Windturbinen erzeugen, ist deren effiziente Speicherung eine andere Sache – und erfordert eine ganz andere Lösung. Ingenieure eines Schweizer Start-ups haben in den letzten Jahren eine einzigartige Variante eines bekannten Konzepts entwickelt und nun vorgestellt: Sie nutzen mithilfe von Betonblöcken die Schwerkraft, um Energie zu speichern – ähnlich wie bei der Wasserkraft. </span></span></em></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Und so funktioniert es: Überschüssige erneuerbare Energie treibt einen automatisierten Kran an. Dieser stapelt Betonblöcke zu einem Turm. Dadurch wird die Energie potenziell gespeichert, so dass sie über den Tag verteilt effektiver genutzt werden kann. Bei einem Rückgang nachhaltig erzeugter Energie, zum Beispiel nachts, wenn keine Solarstromgewinnung möglich ist, senkt der Kran die Blöcke ab. Das wiederum erzeugt mithilfe von Generatoren Strom, der ins Netz eingespeist oder sofort verwendet werden kann. </span></span></p>
<h4>Kreislaufwirtschaft im Energiesektor</h4>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Algorithmen steuern die Kräne, um die Be- und Entladevorgänge so effizient wie möglich ablaufen zu lassen. Die maßgefertigten Betonblöcke bestehen aus lokalem Erdreich und Sand oder Abfallstoffen. Hier kommen beispielsweise Ausschuss aus der Erzeugung fossiler Brennstoffe (zum Beispiel Rückstände der Kohleverbrennung) und ausgediente Energie-Komponenten wie Rotorblätter zum Tragen. Auf diese Weise erhalten schwer wiederverwertetbare Materialien neue Nutzbarkeit. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Dieses System kann nun zum ersten Mal erneuerbare Energie zu geringeren Kosten als fossile Brennstoffe speichern und einsetzen. Damit steht es an der Spitze einer Energiewende, die Unternehmen und Regierungen die Möglichkeit bietet, erneuerbare Energien in großem Umfang effizient zu planen und einzusetzen. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ein Prototyp ist bereits in Bellinzona in der Schweiz in Betrieb und hat sich als erfolgreich erwiesen. Noch 2021 wird mit dem Bau von kommerziellen Anlagen in den USA, Europa und Australien begonnen.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Quelle und weiterführender Link:<br />
</span></span><a href="https://www.stern.de/digital/technik/statt-akkus--schweizer-tuerme-speichern-energie-mit-betonkloetzen-30716378.html"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">https://www.stern.de/digital/technik/statt-akkus&#8211;schweizer-tuerme-speichern-energie-mit-betonkloetzen-30716378.html</span></span></a><br />
<a href="https://www.energyvault.com/"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">https://www.energyvault.com/</span></span></a></p>
<p>Bildquelle: © Energy Vault</p>
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