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	<title>ethik Archive - tageswow.de</title>
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		<title>Algorithmen fürs Gemeinwohl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 10:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmen]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmus]]></category>
		<category><![CDATA[ethik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klingt kompliziert, ist es auch, soll aber Vieles einfacher – und vor allem gerechter – machen: Nach Ansicht der Digitalethikerin Julia Gundlach lassen sich mithilfe algorithmischer Systeme und Künstlicher Intelligenz gesellschaftliche Probleme lösen. „Ethik der Algorithmen“ heißt das 2017 gestartete Projekt der Bertelsmann-Stiftung, an dem unter anderem die Digitalethikerin Julia Gundlach als Projektmanagerin beteiligt ist.&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/vermischtes/algorithmen-fuers-gemeinwohl/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Algorithmen fürs Gemeinwohl</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/vermischtes/algorithmen-fuers-gemeinwohl/">Algorithmen fürs Gemeinwohl</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Klingt kompliziert, ist es auch, soll aber Vieles einfacher – und vor allem gerechter – machen: Nach Ansicht der Digitalethikerin Julia Gundlach lassen sich mithilfe algorithmischer Systeme und Künstlicher Intelligenz gesellschaftliche Probleme lösen.</em></p>
<p>„Ethik der Algorithmen“ heißt das 2017 gestartete Projekt der Bertelsmann-Stiftung, an dem unter anderem die Digitalethikerin Julia Gundlach als Projektmanagerin beteiligt ist. Das Ziel: mehr Chancengleichheit und Gerechtigkeit. Ob Kredite, Jobs, Kita- oder Studienplätze – algorithmische Systeme sollen helfen können, die Vergabe sozialer zu gestalten.</p>
<p>Vielen Menschen sind Algorithmen und Künstliche Intelligenz noch suspekt. Andere wiederum haben geradezu phantastische Vorstellungen diesbezüglich. Das Schwanken zwischen den Extremen Dystopie und Utopie behindert nach Gundlachs Ansicht den sachlichen Diskurs zum Thema, wie sie in einem <a href="https://www.sonntagsblatt.de/julia-gundlach-digitale-ethik">Interview mit dem Sonntagsblatt</a> erläutert. Wichtig sei, in der Technologie ein Werkzeug zu sehen, das, wenn es sinnvoll an der richtigen Stelle eingesetzt wird, sehr hilfreich sein kann.</p>
<h4>Beispiel: Kitaplatz-Vergabe</h4>
<p>Als konkretes Positivbeispiel hat die Bertelsmann-Stiftung kürzlich ein Impulspapier zur algorithmusbasierten Kitaplatz-Vergabe veröffentlicht. Eine spezielle Software könne demnach dabei helfen, die Kitaplatzvergabe auf Basis eines bestimmten Kriterienkatalogs und der Wünsche von Eltern ethisch gerechter zu gestalten. Die Kriterien (etwa Härtefälle, Wohnort, Familiensituation) sollen dabei transparent kommuniziert werden. So sollen Ranglisten entstehen, wobei die Kitaleitung in Einzelfällen letztlich immer noch Änderungen vornehmen kann. Eltern bekämen schließlich ein Kitaplatz-Angebot, von dem sie sicher sein können, dass es das bestmögliche für sie ist. Probeläufe in einigen Städten und Gemeinden entwickelten sich vielversprechend.</p>
<p>Entscheidend für die Umsetzung solcher Innovationen ist allerdings auch ein Umdenken innerhalb der Gesellschaft und in Unternehmen. Weg von einem rein wirtschaftlichen Fokus, hin zu mehr Ethik, sozialer Gerechtigkeit und Gemeinschaftssinn.<br />
Inwiefern und wann das umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://algorithmenethik.de/">https://algorithmenethik.de/</a><br />
<a href="https://www.rnd.de/digital/digitalisierung-algorithmen-mehr-fuer-gemeinwohl-einsetzen-digitalethikerin-appelliert-3HCZ75PW7QW76LGV4Q3U3BYPVA.html">https://www.rnd.de/digital/digitalisierung-algorithmen-mehr-fuer-gemeinwohl-einsetzen-digitalethikerin-appelliert-3HCZ75PW7QW76LGV4Q3U3BYPVA.html</a><br />
<a href="https://www.sonntagsblatt.de/julia-gundlach-digitale-ethik">https://www.sonntagsblatt.de/julia-gundlach-digitale-ethik</a></p>
<p>Bildquelle: © geralt, Pixabay</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/vermischtes/algorithmen-fuers-gemeinwohl/">Algorithmen fürs Gemeinwohl</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Pelz nicht mehr gefragt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Max Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2021 11:42:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierleid]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Luxusmode-Gigant Kering hat angekündigt, die Verwendung von Tierfell jeglicher Art in seinen Kollektionen einzustellen. Damit folgt das Unternehmen der Entscheidung seines Modehauses Gucci, die Verwendung von Pelz einzustellen. Modeinteressierte konsumieren heutzutage bewusster und hinterfragen die Verbindung von Umweltverträglichkeit und Fashion immer mehr. Daher suchen die Modehäuser zunehmend nach Wegen, um ihren Sinn für Nachhaltigkeit&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/vermischtes/pelz-nicht-mehr-gefragt/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Pelz nicht mehr gefragt</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Luxusmode-Gigant Kering hat angekündigt, die Verwendung von Tierfell jeglicher Art in seinen Kollektionen einzustellen. Damit folgt das Unternehmen der Entscheidung seines Modehauses Gucci, die Verwendung von Pelz einzustellen.<br />
</em></p>
<p>Modeinteressierte konsumieren heutzutage bewusster und hinterfragen die Verbindung von Umweltverträglichkeit und Fashion immer mehr. Daher suchen die Modehäuser zunehmend nach Wegen, um ihren Sinn für Nachhaltigkeit zu präsentieren. Die Konsequenz: Modelabels der Kering-Gruppe nutzen ab der Winterkollektion 2022 keinen Pelz mehr. Dies betrifft somit Luxusmarken wie Gucci (bereits seit 2018 pelzfrei), Balenciaga, Brioni, Alexander McQueen, Saint Laurent und Bottega Veneta.</p>
<p>&#8222;Es ist nun an der Zeit, einen weiteren Schritt nach vorne zu machen und die Verwendung von Pelz in all unseren Kollektionen zu beenden. Die Welt hat sich verändert, ebenso wie unsere Kunden, und Luxus muss sich natürlich daran anpassen&#8220;, sagte François-Henri Pinault, Chairman und CEO von Kering.</p>
<p>Für PETA und andere Tierrechtsgruppen ist dies ein wohlverdienter Sieg. PJ Smith, Director of Fashion Policy bei der Humane Society of the United States (HSUS), lobte den Schritt. HSUS hatte 2017 mit Gucci zusammengearbeitet, um den pelzfreien Weg dieses Labels bekanntzugeben.<br />
&#8222;Kering ist ein Synonym für Luxusmode, und mit dieser Ankündigung beginnt eine neue Ära für das, was als Luxus angesehen wird und nun auch das einschließt, was sozial verantwortlich, ethisch und innovativ ist&#8220;, sagte Smith. &#8222;Wir hoffen, dass der Rest der Modeindustrie davon Notiz nimmt und Mitgefühl und Innovation über eine veraltete Vorstellung von Luxus stellt.&#8220;</p>
<p>Geht Kering den nächsten Schritt und ersetzt Lederprodukte durch die mittlerweile qualitativ hochwertigen Ersatzmaterialien, sorgt für nachhaltige Anbau- und Verarbeitungsbedingungen der verwendeten Rohstoffe und bezahlt dann noch sämtliche an einem Luxusmodeprodukt beteiligten Mitarbeitenden und Lieferunternehmen, könnte das Gütesiegel &#8222;Sustainable Fashion&#8220; glaubhaft angeheftet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/kering-will-ab-herbst-2022-keine-tierischen-pelze-mehr-verwenden-kering-aktie-in-rot-1030821132">https://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/kering-will-ab-herbst-2022-keine-tierischen-pelze-mehr-verwenden-kering-aktie-in-rot-1030821132</a><br />
<a href="https://www.derstandard.de/story/2000129908957/kein-pelz-mehr-beim-luxuskonzern-kering">https://www.derstandard.de/story/2000129908957/kein-pelz-mehr-beim-luxuskonzern-kering</a><br />
<a href="https://bellevue.nzz.ch/mode-beauty/francois-henri-pinault-verbannt-pelz-beim-kering-konzern-ld.1647108">https://bellevue.nzz.ch/mode-beauty/francois-henri-pinault-verbannt-pelz-beim-kering-konzern-ld.1647108</a><br />
<a href="https://www.finanztreff.de/news/kering-verbannt-tierische-pelze-ab-herbst-2022-bei-allen-marken/26203001">https://www.finanztreff.de/news/kering-verbannt-tierische-pelze-ab-herbst-2022-bei-allen-marken/26203001</a></p>
<p>Bildquelle: © Epic Images, Pixabay</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/vermischtes/pelz-nicht-mehr-gefragt/">Pelz nicht mehr gefragt</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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