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	<title>Meerespflanzen Archive - tageswow.de</title>
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	<title>Meerespflanzen Archive - tageswow.de</title>
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		<title>Aus dem Teich über den Teich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 13:38:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verpackungen, Kosmetik, Kleidung – Algen gelten als einer der Rohstoffe der Zukunft. Eventuell können sie sogar helfen, den Luftverkehr nachhaltiger zu gestalten. Wie? Mit Carbonfasern und Biokerosin auf Algenbasis. Algen sind derzeit in aller Munde – buchstäblich und im übertragenen Sinne. Ob sie als Superfood-Pulver den Smoothie pimpen, als Noriblatt die Sushirolle zusammenhalten oder gar&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/aus-dem-teich-ueber-den-teich/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Aus dem Teich über den Teich</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/wissenschaft/aus-dem-teich-ueber-den-teich/">Aus dem Teich über den Teich</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Verpackungen, Kosmetik, Kleidung – Algen gelten als einer der Rohstoffe der Zukunft. Eventuell können sie sogar helfen, den Luftverkehr nachhaltiger zu gestalten. Wie? Mit Carbonfasern und Biokerosin auf Algenbasis.</em></p>
<p>Algen sind derzeit in aller Munde – buchstäblich und im übertragenen Sinne. Ob sie als Superfood-Pulver den Smoothie pimpen, als Noriblatt die Sushirolle zusammenhalten oder gar <a href="https://tageswow.de/umwelt/lachs-aus-dem-3d-drucker/">pflanzlichem „Lachs“ seinen aromatisch-salzigen Fischgeschmack geben</a>: Zumindest auf dem Gebiet der Kulinarik haben die meisten schon mal gehört, dass die Meerespflanzen allerhand drauf haben. Sie liefern wertvolle Vitamine, Proteine, Mineralien, Kohlenhydrate und Fette.</p>
<p>Doch das maritime Allerlei kann mehr. Wie vielfältig ihre Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten sind, das erforschen Wissenschaftler:innen der Technischen Universität München am 2015 eröffneten Algentechnikum. Hier imitiert die größte LED-Anlage der Welt das Spektrum und die Intensität des Sonnenlichts verschiedenster Regionen weltweit – sei es nun in Spanien, Südostasien oder Neuseeland. Durch diese Simulation unterschiedlicher Klimabedingungen lässt sich optimal herausfinden, welche Fähigkeiten eine der ältesten Lebensformen der Erde hat. Etwa 44.000 Algenarten wurden bislang wissenschaftlich beschrieben, vermutlich gibt es beinahe zehnmal so viele.</p>
<h4>Zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten</h4>
<p>Neben der Möglichkeit, aus Algen essbare Imbiss-Verpackungen, Kleidung oder Kinderspielzeug herzustellen, gehört zu den spannendsten Erkenntnissen sicher diese: Die Meerespflanze könnte den <a href="https://tageswow.de/umwelt/luftverkehr-im-hoehenflug/">Luftverkehr deutlich nachhaltiger</a> machen. Und das auf zweierlei Weise: Zum einen lassen sich aus ihr CO2-negative Carbonfasern herstellen, also solche, die mehr CO2 binden als anschließend im Herstellungsprozess verbraucht wird – und diese Carbonfasern wiederum lassen sich beim Flugzeugbau einsetzen. Zum anderen, und hier liegt der Forschungsschwerpunkt des Algentechnikums, lässt sich aus Algen Biokerosin herstellen – als nachhaltige Alternative zu Erdöl. Ein besonderes Augenmerk der Forscher:innen liegt derzeit darauf, den Algen-Treibstoff kosteneffizient herzustellen, damit die Industrie sich auf die Umstellung einlässt.</p>
<p>Abgesehen vom – noch – etwa doppelt so hohen Preis des Treibstoffs im Vergleich zur Erdöl-Variante liegen die Vorteile auf der Hand: Algen wachsen etwa zehnmal schneller als Landpflanzen und sind dabei extrem genügsam. Sie benötigen lediglich CO2, Licht, Wasser und geringe Mengen an Nährstoffen und gedeihen dabei in Salz- oder Brackwasser. Ihr Anbau konkurriert daher nicht mit dem Flächenbedarf für Landpflanzen.</p>
<p>Fazit: Algen sind definitiv ein Rohstoff, den es im Auge zu behalten gilt – und von dem wir vermutlich in Zukunft noch viel profitieren werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="http://fr.de/zukunft/storys/nachhaltigkeit/biooekonomie-die-superkraft-der-algen-90913131.html">fr.de/zukunft/storys/nachhaltigkeit/biooekonomie-die-superkraft-der-algen-90913131.html</a><br />
<a href="http://br.de/nachrichten/wissen/biokerosin-fliegen-wir-bald-mit-algen,SgdBAPB">br.de/nachrichten/wissen/biokerosin-fliegen-wir-bald-mit-algen,SgdBAPB</a><br />
<a href="http://tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35546">tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35546</a><br />
<a href="http://fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/green-carbon-algen.php">fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/green-carbon-algen.php</a><br />
<a href="http://sueddeutsche.de/wissen/biotechnologie-alleskoenner-1.3707648">sueddeutsche.de/wissen/biotechnologie-alleskoenner-1.3707648</a></p>
<p>Bildquelle: © Andreas Heddergott, TU Muenchen</p>
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		<title>Superfood aus dem Meer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2021 08:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[maritimes Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Meerespflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Seegras]]></category>
		<category><![CDATA[verschmutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Spanien ist es gelungen, Seegras zu kultivieren, und auch an der deutschen Ostseeküste gibt es Fortschritte bei der Wiederansiedelung des grünen Superfoods. Liegt hier möglicherweise ein Schlüssel zur Bekämpfung von Welthunger und Klimawandel? „Tanzen“ müsse es können, so beschreibt der Andalusier Ángel León einen Wesenszug des Gewöhnlichen Seegrases (Zostera marina). Die Meerespflanze sieht ähnlich&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/superfood-aus-dem-meer/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Superfood aus dem Meer</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>In Spanien ist es gelungen, Seegras zu kultivieren, und auch an der deutschen Ostseeküste gibt es Fortschritte bei der Wiederansiedelung des grünen Superfoods. Liegt hier möglicherweise ein Schlüssel zur Bekämpfung von Welthunger und Klimawandel?</em></p>
<p>„Tanzen“ müsse es können, so beschreibt der Andalusier Ángel León einen Wesenszug des Gewöhnlichen Seegrases (Zostera marina). Die Meerespflanze sieht ähnlich aus wie eine Wiese an Land und ist durch Parasiten und Umweltverschmutzung leider nur noch selten zu finden. Gemeinsam mit dem meeresbiologischen Institut der ansässigen Universität hat der Drei-Sterne-Koch nun im spanischen Cadíz ein Pilotprojekt zur Anpflanzung und Kultivierung des ozeanischen Grüns gestartet. Mittlerweile hat sich daraus ein Forschungszentrum entwickelt.<br />
In Deutschland unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit knapp zwei Millionen Euro das Forschungs- und Entwicklungsprojekt SeaStore. Dessen Ziel ist die Wiederansiedlung von Seegras an der deutschen Ostseeküste.</p>
<p>Doch warum der ganze Aufwand? Weil die Pflanze einige Eigenschaften hat, die sie zu einem Nahrungsmittel der Zukunft machen könnten: Ihr Anbau ist unkompliziert und auch in Regionen möglich, die lediglich Zugang zu Salzwasser haben. Es benötigt weder Pestizide noch Dünger oder Bewässerung.</p>
<h4>Nahrhaft und klimafreundlich</h4>
<p>Dazu ist Seegras extrem nahrhaft: Der Gehalt an essenziellen Fettsäuren ist sehr viel höher als in sämtlichen Getreidesorten. Zudem enthält es wertvolle Vitamine (A, E und B), Mineralstoffe und Proteine. Laut Ángel León haben die Samen eine ähnliche Konsistenz wie Quinoa, schmecken leicht salzig und ganz anders als andere Meeresfrüchte. Sie können geröstet und gemahlen auch zu Mehl verarbeitet werden. Daraus lassen sich beispielsweise Nudeln herstellen.<br />
Léon bietet in seinem Restaurant bereits Seegras-Kreationen an und hat sich damit über Spanien hinaus einen Namen gemacht. Seegras verbessert darüber hinaus die Wasserqualität und beeinflusst die Biodiversität positiv. Denn wo es wächst, folgen andere Arten. Auf diese Weise wird Meeresboden wiederbelebt, was erhöhtes Nahrungsaufkommen für weitere maritime Lebewesen bedeutet.</p>
<p>Spannend im Hinblick auf den Klimawandel ist die Fähigkeit der Pflanze, Kohlenstoff für lange Zeiträume zu binden. Gelingt also die „Aufforstung“ von Seegras, kann das zu einer Steigerung der Kohlenstoffspeicherung in Küstenökosystemen führen. Auch aus diesem Grund ist das Wiederanpflanzen von Seegras eine naturnahe und -freundliche Klimalösung mit nachhaltiger Wirksamkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/super-seafood--seegras-koennte-welthunger-bekaempfen-30809830.html">https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/super-seafood&#8211;seegras-koennte-welthunger-bekaempfen-30809830.html</a><br />
<a href="https://www.ifw-kiel.de/de/institut/forschungszentren/global-commons-und-klimapolitik/projects/seastore-wiederansiedlung-von-seegraswiesen-als-beitrag-zur-erhoehung-der-marinen-biodiversitaet/">https://www.ifw-kiel.de/de/institut/forschungszentren/global-commons-und-klimapolitik/projects/seastore-wiederansiedlung-von-seegraswiesen-als-beitrag-zur-erhoehung-der-marinen-biodiversitaet/</a><br />
<a href="https://www.br.de/wissen/seegras-seegraswiesen-posidonia-meer-kohlenstoff-klimawandel-100.html">https://www.br.de/wissen/seegras-seegraswiesen-posidonia-meer-kohlenstoff-klimawandel-100.html</a><br />
<a href="https://www.simoneheller.com/blog/ein-weiteres-superfood-aus-dem-meer">https://www.simoneheller.com/blog/ein-weiteres-superfood-aus-dem-meer</a></p>
<p>Bildquelle: © John Brew, CC BY 4.0, Wikimedia Commons</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/superfood-aus-dem-meer/">Superfood aus dem Meer</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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