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	<title>verschmutzung Archive - tageswow.de</title>
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	<title>verschmutzung Archive - tageswow.de</title>
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		<title>Mehr Meer aufräumen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke Gober]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2021 20:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Etwas mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt – und ein großer Teil davon mit Plastikmüll, sodass jährlich hunderttausende Seevögel und Meereslebewesen daran verenden. Allein der sogenannte Great Pacific Garbage Patch zwischen Hawaii und Kalifornien im nordpazifischen Strömungskreis hat eine Fläche von 1,6 Millionen Quadratkilometern. Das ist dreimal so groß wie Frankreich.&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/plastik-raus/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Mehr Meer aufräumen</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Etwas mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt – und ein großer Teil davon mit Plastikmüll, sodass jährlich hunderttausende Seevögel und Meereslebewesen daran verenden.</em></p>
<p>Allein der sogenannte Great Pacific Garbage Patch zwischen Hawaii und Kalifornien im nordpazifischen Strömungskreis hat eine Fläche von 1,6 Millionen Quadratkilometern. Das ist dreimal so groß wie Frankreich. Laut Umweltbundesamt sind drei Viertel des Mülls im Meer Kunststoffe, die nur sehr langsam zersetzt werden und dabei giftige und hormonell wirksame Zusatzstoffe wie Weichmacher, Flammschutzmittel und UV-Filter in die Umwelt abgeben.</p>
<p>Diese Kleinstpartikel, das sogenannte Mikroplastik, tauchen mittlerweile überall auf. Forscher:innen haben es in Meereswirbeln, Sedimenten und in den Hinterlassenschaften diverser Meerestiere nachgewiesen. Mikroplastik kann zur Anreicherung von Schadstoffen führen, die durch den Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten auch Auswirkungen auf Menschen haben. Denn bisher kann Mikroplastik nicht aus dem Wasser gefiltert werden.</p>
<h4>Siebähnliche Konstruktion filtert Plastik aus dem Meer</h4>
<p>Stattdessen werden nun seit letztem Jahr große Mengen Plastikmüll aus dem Meer geholt, bevor dieser durch Strömung und Reibung in kleinere Stücke aufgespalten wird. 2013 schnorchelte ein 16-jähriger Jugendlicher aus den Niederlanden in Griechenland. Dabei bekam er mehr Plastik als Fische zu sehen und beschloss, etwas dagegen zu unternehmen. Er entwickelte seine Idee und sammelte ein Jahr darauf in der bis dato größten Non-Profit-Crowdfunding-Kampagne 2,2 Millionen US-Dollar für die Umsetzung von The Ocean Cleanup.</p>
<p>Dessen Filter nutzt die natürliche Meeresströmung und die Tatsache, dass ein Großteil des Plastiks nicht weit von der Wasseroberfläche treibt. Eine 800 Meter lange, schlauchähnliche Konstruktion fängt das treibende Plastik ein. An dieser Barriere hängt ein fest gewobener Stoff, der etwa drei Meter in die Tiefe reicht und etwas tiefer treibendes Plastik ebenfalls aufnimmt. Studien haben ergeben, dass diese Tiefe ausreicht, um den meisten Müll aus dem Wasser filtern zu können.</p>
<p>Nach einigen Anlaufschwierigkeiten mit dem ersten Prototyp ist das weiterentwickelte Modell 002 seit Ende Juli 2021 im Pacific Garbage Patch im Einsatz. An Modell 003, das noch effizienter wirken soll, wird  bereits gearbeitet.</p>
<h4>Neben den Auswirkungen auch die Ursache bekämpfen</h4>
<p>Das Projekt verfolgt einen zweigleisigen Ansatz: Statt nur Plastikmüll aus dem Meer zu fischen, verhindert man mit einer etwas kleineren, anpassbaren Konstruktion, dass das Plastik überhaupt ins Meer gelangt. Diese kleinere Variante fängt Plastiktreibgut bereits in Flüssen ein, die einen Großteil davon ins Meer spülen.</p>
<p>Im Rahmen ihrer Forschungen identifizierte die Organisation die 1.000 schmutzigsten Flüsse weltweit. Diese transportieren mutmaßlich 80 % des in Gewässern treibenden Plastikmülls in die Ozeane.<br />
Bald soll die Konstruktion für den Einsatz in Flüssen in Serienproduktion gehen. Gleichzeitig laufen Verhandlungen mit Regierungen, Betreibern und Sponsoren, die einen Großteil der Umsetzung übernehmen sollen. Schließlich sind aufgrund laxer Gesetze und nicht nachhaltiger Produktions- und TRansportverhältnisse auch sie dafür verantwortlich, dass</p>
<p>90 % des treibenden Plastiks bis 2040 aus dem Meer entfernen – das Projekt hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt. Angesichts der vielen Forschungsergebnisse innerhalb den letzten Jahre, die effizient und zielführend in Weiterentwicklungen aufgingen, könnte es tatsächlich erreichbar sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://theoceancleanup.com/">https://theoceancleanup.com/</a><br />
<a href="https://interestingengineering.com/could-we-power-ocean-cleaning-voyages-with-the-same-%20plastics-they-collect%20%20">https://interestingengineering.com/could-we-power-ocean-cleaning-voyages-with-the-same-%20plastics-they-collect%20%20</a><br />
<a href="https://www.newscientist.com/article/2295468-ships-could-clean-up-the-ocean-by-turning-marine-plastic-into-fuel/">https://www.newscientist.com/article/2295468-ships-could-clean-up-the-ocean-by-turning- marine-plastic-into-fuel/</a><br />
<a href="https://www.sgcarmart.com/news/article.php?AID=25890">https://www.sgcarmart.com/news/article.php?AID=25890</a><br />
<a href="https://sinplastic.com/the-ocean-cleanup/">https://sinplastic.com/the-ocean-cleanup/</a><br />
<a href="https://www.wwf.de/themen-projekte/plastik/unsere-ozeane-versinken-im-plastikmuell">https://www.wwf.de/themen-projekte/plastik/unsere-ozeane-versinken-im-plastikmuell</a><br />
<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaesser/meere/nutzung-belastungen/muell-im-meer">https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaesser/meere/nutzung-belastungen/muell-im-meer</a></p>
<p>Bildquelle: © The Ocean Cleanup, theoceancleanup.com</p>
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		<title>&#8222;CityTree&#8220; reinigt die Stadtluft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Max Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 17:04:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
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		<category><![CDATA[Luftfilter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Bekämpfung von Luftverschmutzung geht es nicht allein um die Reduzierung von CO2-Emissionen. Für die Mehrheit aller Stadtbewohner:innen ist die Luftqualität nämlich ein gesundheitliches Problem. Hinzu kommt, dass es noch immer viele Menschen in urbane Lebensräume zieht, wo Baum und Strauch vergleichsweise selten für gute Stadtluft sorgen. Glücklicherweise hat sich ein deutsches Start-up mit&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/citytree-reinigt-die-stadtluft/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">&#8222;CityTree&#8220; reinigt die Stadtluft</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei der Bekämpfung von Luftverschmutzung geht es nicht allein um die Reduzierung von CO2-Emissionen. Für die Mehrheit aller Stadtbewohner:innen ist die Luftqualität nämlich ein gesundheitliches Problem. Hinzu kommt, dass es noch immer viele Menschen in urbane Lebensräume zieht, wo Baum und Strauch vergleichsweise selten für gute Stadtluft sorgen.<br />
</em></p>
<p>Glücklicherweise hat sich ein deutsches Start-up mit Sitz in der Nähe von Berlin dieses Ziel auf die Fahnen geschrieben. Es hat den Luftreiniger CityTree entwickelt, denn Moospflanzen fangen Schadstoffe und Treibhausgase effizienter ab als Bäume. Ein einziger dieser Filter hat die Reinigungskraft von 275 Bäumen und nimmt dabei nur ein Prozent des Raumes ein.</p>
<p>Ein integrierter, solarbetriebener Ventilator saugt die Stadtluft in den CityTree ein. Diese strömt dort durch vertikale Moosmatten und wird dabei gereinigt und gekühlt. Die derart aufbereitete Luft gelangt dann durch die Lamellenkonstruktion wieder in die Umgebung, wodurch die Luftqualität in einem Umkreis von etwa 50 Metern wahrnehmbar sauberer ist.</p>
<p>Stadtplaner:innen suchen seit Langem nach Lösungen für das Zusammenleben von Menschen auf engem Raum, wie es in Städten oft der Fall ist. Hier können diese hybriden Luftfilter eine Antwort sein, um natürliches Potential auf nachhaltige Weise in urbanes Leben zu integrieren.</p>
<p>CityTrees sind bisher in London, Berlin, Cork, Paris, Amsterdam und Oslo zu finden. Es ist davon auszugehen, dass weitere Orte folgen, um den Umfang der Gesundheitsgefährdungen in städtischen Gebieten zu verringern und die Lebensqualität für dort lebende Menschen zu steigern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle und weiterführender Link:<br />
<a href="http://www.greencitysolutions.de">www.greencitysolutions.de</a><br />
<a href="https://www.kfw.de/stories/environment/renewable-energy/unternehmensportraet-greencity-solutions/">https://www.kfw.de/stories/environment/renewable-energy/unternehmensportraet-greencity-solutions/</a></p>
<p>Bildquelle: © Max Gimpel-Henning</p>
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		<title>Superfood aus dem Meer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2021 08:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[maritimes Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Müll]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Spanien ist es gelungen, Seegras zu kultivieren, und auch an der deutschen Ostseeküste gibt es Fortschritte bei der Wiederansiedelung des grünen Superfoods. Liegt hier möglicherweise ein Schlüssel zur Bekämpfung von Welthunger und Klimawandel? „Tanzen“ müsse es können, so beschreibt der Andalusier Ángel León einen Wesenszug des Gewöhnlichen Seegrases (Zostera marina). Die Meerespflanze sieht ähnlich&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/superfood-aus-dem-meer/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Superfood aus dem Meer</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>In Spanien ist es gelungen, Seegras zu kultivieren, und auch an der deutschen Ostseeküste gibt es Fortschritte bei der Wiederansiedelung des grünen Superfoods. Liegt hier möglicherweise ein Schlüssel zur Bekämpfung von Welthunger und Klimawandel?</em></p>
<p>„Tanzen“ müsse es können, so beschreibt der Andalusier Ángel León einen Wesenszug des Gewöhnlichen Seegrases (Zostera marina). Die Meerespflanze sieht ähnlich aus wie eine Wiese an Land und ist durch Parasiten und Umweltverschmutzung leider nur noch selten zu finden. Gemeinsam mit dem meeresbiologischen Institut der ansässigen Universität hat der Drei-Sterne-Koch nun im spanischen Cadíz ein Pilotprojekt zur Anpflanzung und Kultivierung des ozeanischen Grüns gestartet. Mittlerweile hat sich daraus ein Forschungszentrum entwickelt.<br />
In Deutschland unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit knapp zwei Millionen Euro das Forschungs- und Entwicklungsprojekt SeaStore. Dessen Ziel ist die Wiederansiedlung von Seegras an der deutschen Ostseeküste.</p>
<p>Doch warum der ganze Aufwand? Weil die Pflanze einige Eigenschaften hat, die sie zu einem Nahrungsmittel der Zukunft machen könnten: Ihr Anbau ist unkompliziert und auch in Regionen möglich, die lediglich Zugang zu Salzwasser haben. Es benötigt weder Pestizide noch Dünger oder Bewässerung.</p>
<h4>Nahrhaft und klimafreundlich</h4>
<p>Dazu ist Seegras extrem nahrhaft: Der Gehalt an essenziellen Fettsäuren ist sehr viel höher als in sämtlichen Getreidesorten. Zudem enthält es wertvolle Vitamine (A, E und B), Mineralstoffe und Proteine. Laut Ángel León haben die Samen eine ähnliche Konsistenz wie Quinoa, schmecken leicht salzig und ganz anders als andere Meeresfrüchte. Sie können geröstet und gemahlen auch zu Mehl verarbeitet werden. Daraus lassen sich beispielsweise Nudeln herstellen.<br />
Léon bietet in seinem Restaurant bereits Seegras-Kreationen an und hat sich damit über Spanien hinaus einen Namen gemacht. Seegras verbessert darüber hinaus die Wasserqualität und beeinflusst die Biodiversität positiv. Denn wo es wächst, folgen andere Arten. Auf diese Weise wird Meeresboden wiederbelebt, was erhöhtes Nahrungsaufkommen für weitere maritime Lebewesen bedeutet.</p>
<p>Spannend im Hinblick auf den Klimawandel ist die Fähigkeit der Pflanze, Kohlenstoff für lange Zeiträume zu binden. Gelingt also die „Aufforstung“ von Seegras, kann das zu einer Steigerung der Kohlenstoffspeicherung in Küstenökosystemen führen. Auch aus diesem Grund ist das Wiederanpflanzen von Seegras eine naturnahe und -freundliche Klimalösung mit nachhaltiger Wirksamkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/super-seafood--seegras-koennte-welthunger-bekaempfen-30809830.html">https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/super-seafood&#8211;seegras-koennte-welthunger-bekaempfen-30809830.html</a><br />
<a href="https://www.ifw-kiel.de/de/institut/forschungszentren/global-commons-und-klimapolitik/projects/seastore-wiederansiedlung-von-seegraswiesen-als-beitrag-zur-erhoehung-der-marinen-biodiversitaet/">https://www.ifw-kiel.de/de/institut/forschungszentren/global-commons-und-klimapolitik/projects/seastore-wiederansiedlung-von-seegraswiesen-als-beitrag-zur-erhoehung-der-marinen-biodiversitaet/</a><br />
<a href="https://www.br.de/wissen/seegras-seegraswiesen-posidonia-meer-kohlenstoff-klimawandel-100.html">https://www.br.de/wissen/seegras-seegraswiesen-posidonia-meer-kohlenstoff-klimawandel-100.html</a><br />
<a href="https://www.simoneheller.com/blog/ein-weiteres-superfood-aus-dem-meer">https://www.simoneheller.com/blog/ein-weiteres-superfood-aus-dem-meer</a></p>
<p>Bildquelle: © John Brew, CC BY 4.0, Wikimedia Commons</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/superfood-aus-dem-meer/">Superfood aus dem Meer</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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