Russische Wälder wachsen

und könnten Rückgang der Regenwälder ausgleichen
Russische Wälder wachsen
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    ekamelev/Pixabay

      Hoffnungsschimmer fürs Klima: Laut einer aktuellen Studie wachsen die Wälder in Russland schneller als gedacht und könnten womöglich sogar den Rückgang der tropischen Regenwälder ausgleichen.

      Einer kürzlich veröffentlichten Studie des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) zufolge, der Auswertungen diverser Radar- und Satellitendaten zugrundeliegen, ist die Waldfläche Russlands im Zeitraum von 1988 bis zum Jahre 2014 um 47 Prozent stärker angewachsen als bisher angenommen und im nationalen Treibhausgasinventar vermerkt. Auch der im Staatsforstregister vermerkte Waldbestand wurde um 39 Prozent nach oben korrigiert.

      Es gilt weiterhin diverse Faktoren zu überprüfen. Sollten die russischen Wälder jedoch tatsächlich mehr Biomasse und Volumen beinhalten als bislang gedacht, wäre dies hochrelevant fürs Erdklima. Denn seit 1970 sind rund 20 Prozent der Tropenwälder vernichtet worden. Die russische Waldfläche könnte diesen Verlust ausgleichen. Um den Klimawandel deutlich abzuschwächen, sind laut Studie allerdings weiterhin gezielte Aufforstungen der russischen Wälder nötig.

       

      Quelle und weiterführender Link:
      https://www.swr.de/wissen/waelder-in-russland-sind-groesser-als-gedacht-100.html
      https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/umwelt/russische-waelder-koennten-klimawandel-lindern-13375241

      Bildquelle: ©ekamelev/Pixabay