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	<title>Energiesparen Archive - tageswow.de</title>
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	<title>Energiesparen Archive - tageswow.de</title>
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		<title>Hier spielt die Musik – bei Tempo 80</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 17:18:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Country Road ist nicht mehr nur ein Song. Es ist eine Straße. Eine Straße, die Musik spielt, sobald das vorgeschriebene Tempo gefahren wird. Eine Koproduktion von Ungarn und Österreich macht&#8217;s möglich. Sonntagsfahrer:innen dürfen aufatmen. Endlich gibt es ein Argument, langsam zu fahren. Oder so, wie es von vielen Autofahrer:innen für langsam gehalten wird: der angegebenen&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/vermischtes/hier-spielt-die-musik/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Hier spielt die Musik – bei Tempo 80</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/vermischtes/hier-spielt-die-musik/">Hier spielt die Musik – bei Tempo 80</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Country Road ist nicht mehr nur ein Song. Es ist eine Straße. Eine Straße, die Musik spielt, sobald das vorgeschriebene Tempo gefahren wird. Eine Koproduktion von Ungarn und Österreich macht&#8217;s möglich.</em></p>
<p>Sonntagsfahrer:innen dürfen aufatmen. Endlich gibt es ein Argument, langsam zu fahren. Oder so, wie es von vielen Autofahrer:innen für langsam gehalten wird: der angegebenen Höchstgeschwindigkeit entsprechend.<br />
Wie das geht? Fahren Sie nach Ungarn und probieren Sie es aus.</p>
<h4>Die renovierte Straße spielt das Lied der maroden Zustände</h4>
<p>Die Bundesstraße 67, die die Autobahn M7 mit der Stadt Kaposvár verbindet, aktiviert das Belohnungszentrum des Gehirns, sobald Autofahrer:innen nicht schneller als achtzig Stundenkilometer fahren. Dies ist die dort vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit.<br />
Wird diese eingehalten, spielen Straße und Reifen im Duo einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=errAbdHWrY4">Sound</a>, der an den Song „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HE4aAQCghGs">A 67-es Út</a>“ („Route 67“) der Band Republic erinnert. Dieser war 1994 in Ungarn ein Hit.</p>
<p>Ironischerweise geht der Sänger der Band, der 2013 gestorbene Musiker László Bódi, in diesem Song auf den mangelhaften Zustand vieler Straßen im Land ein. Das Teilstück der Main Road No. 67, in Kooperation mit einem österreichischen Straßenbauunternehmen erneuert und 2019 fertiggestellt, ist somit eine Hommage an Band und Sänger gleichermaßen.</p>
<h4>Ein Modell für Autobahnen?</h4>
<p>Es ist fraglich, ob diese, zugegebenermaßen angenehm andere, Erziehungsmaßnahme weitläufig funktionieren kann. Sich vorzustellen, dass auf jeder Strecke die Musi spuit, solange die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit eingehalten wird, kann zum Gegenteil führen. Damit nichts mehr zu hören ist, muss langsamer oder schneller gefahren werden. Dass dies nicht im Interesse der Verkehrswacht sein kann, ist selbstredend.</p>
<p>Nichtsdestoweniger ist dieses Modell, im Gegensatz zu Radaranlage und Autobahnpolizei, als Hinweis auf die Geschwindigkeitsbegrenzung vergleichsweise angenehm. Zumal es sich um <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EK1ocEbJA7c">kurze Teilstrecken</a> handelt, also niemand mit Tinnitus als Zugabe nach einer langen Fahrt ins (Hotel-)Bett sinken muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle und weiterführende Links:<br />
<a href="https://bluesyemre.com/2020/01/07/hungarys-first-singing-road/">bluesyemre.com/2020/01/07/hungarys-first-singing-road/</a> (07.01.2020)<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Y9pNwEdcw88">youtube.com/watch?v=Y9pNwEdcw88</a> (24.12.2019)<br />
<a href="https://dailynewshungary.com/hungarys-first-singing-road-video/">dailynewshungary.com/hungarys-first-singing-road-video/</a> (26.05.2019)<br />
<a href="https://bbj.hu/budapest/events/city/hungarian-musical-road-to-play-rock-ballad">bbj.hu/budapest/events/city/hungarian-musical-road-to-play-rock-ballad</a> (04.07.2017)</p>
<p>Bildquelle: © Iratkozz Fel!, YouTube</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/vermischtes/hier-spielt-die-musik/">Hier spielt die Musik – bei Tempo 80</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Freie Fahrt für freie Berliner:innen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 19:22:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin startet am 1. Oktober 2022 ein Follow-up zum Neun-Euro-Ticket. Drei Monate lang können Hauptstadtbewohner:innen für 29 Euro im Monat die Tarifbereiche A und B befahren. Aufatmen in der Stadt, die qua Definition „arm, aber sexy“ ist: Das üblicherweise fast unerschwingliche Monatsticket des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) wird fürs letzte Quartal dieses Jahres deutlich billiger. Zwar&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/freie-fahrt-fuer-freie-berlinerinnen/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Freie Fahrt für freie Berliner:innen</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Berlin startet am 1. Oktober 2022 ein Follow-up zum Neun-Euro-Ticket. Drei Monate lang können Hauptstadtbewohner:innen für 29 Euro im Monat die Tarifbereiche A und B befahren.</em></p>
<p>Aufatmen in der Stadt, die qua Definition „arm, aber sexy“ ist: Das üblicherweise fast unerschwingliche Monatsticket des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) wird fürs letzte Quartal dieses Jahres deutlich billiger. Zwar nur im Dreimonats-Package erhältlich, bietet das Folge-Sparpaket doch erhebliche Vorteile: kein Kopfzerbrechen mehr, an welchem Tag zu welcher Uhrzeit mit wie vielen Personen wie weit gefahren werden darf.</p>
<h4>Wer A(hrensfelde) sagt, darf auch B(otanischer Garten) sagen</h4>
<p>Die Regeln sind einfach: Das ermäßigte Monatsticket gilt nur innerhalb Berlins, da Brandenburg nicht mitzieht. Das heißt, die VBB-Tarifbereiche A und B sind inklusive. Der Tarifbereich C, der in Brandenburg liegt, darf mit dem Sonderticket nicht befahren werden. Der liegt jedoch ohnehin außerhalb der Stadtgrenze und dürfte hauptsächlich für Bewunder:innen des Flughafens Schönefeld und der heimlichen Hauptstadt Potsdam interessant sein.<br />
Drum: Bewegungsfreiheit von Wannsee bis Waidmannslust, von Spandau bis Spindlersfeld, und das für weniger als 30 Euro – das ist schon was! Damit setzt die Hauptstadt ein Zeichen.</p>
<p>Bislang wird bundesweit gerätselt, wie, wo und warum dem 9-Euro-Ticket Folge geleistet werden darf.<br />
Argumente wie schlecht oder gar nicht ausgebauter ÖPNV, Bus- und Bahnmangel, die Erfahrung überlasteter Strecken und Züge während der Probezeit von Juni bis August: Sie können nicht davon ablenken, dass ein Großteil der Deutschen den stark ermäßigten und damit <a href="https://tageswow.de/vermischtes/wer-ein-abo-hat-hat-freie-bahn/">für alle erschwinglichen öffentlichen Nahverkehr</a> gutheißt, genutzt hat und gerne weiternutzen möchte.</p>
<h4>Die chronisch chaotische Hauptstadt als Vorbild? Warum nicht</h4>
<p>Berlin hat verstanden, dass diese Begeisterung nichts mit „Gratis-Mentalität“ zu tun hat. Sondern damit, dass Bürger:innen die Möglichkeit der Teilhabe und Mitbestimmung wünschen, wenn es um das alles bestimmende Thema geht: die Klimakrise. Denn Fakt ist: <a href="https://tageswow.de/deintageswow/dein-tageswow-wow-oepnv/">Der ÖPNV findet Anklang</a>, wenn er bezahlbar ist.</p>
<p>Berlin als Vorbild? Ein Versuch ist es wert.<br />
Jetzt dürfen die anderen 15 Bundesländer folgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle und weiterführender Link:<br />
<a href="https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2022/09/vbb-berlin-brandenburg-29-euro-ticket-entscheidung.html">rbb24.de/politik/beitrag/2022/09/vbb-berlin-brandenburg-29-euro-ticket-entscheidung.html</a> (18.09.2022)<br />
<a href="https://sbahn.berlin/tickets/vbb-tarif-erklaert/tarifbereiche/">sbahn.berlin/tickets/vbb-tarif-erklaert/tarifbereiche/</a> (23.09.2022)</p>
<p>Bildquelle: © Michaela, Pixabay</p>
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		<title>Down to earth: Bestattung mal anders</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 14:42:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Lebewesen, auch Menschen, setzen sich aus sechs organischen Bausteinen zusammen: Wasser-, Kohlen-, Stick- und Sauerstoff sowie Phosphor und Schwefel. Daher hat es Sinn, diese Bestandteile dem biologischen Kreislauf der Natur zurückzuführen. Das ist bald mit einer in Deutschland neuen Art der Bestattung möglich: der Reerdigung. Auch bei den bislang in Deutschland zugelassenen Bestattungsformen, der&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/down-to-earth-bestattung-mal-anders/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Down to earth: Bestattung mal anders</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alle Lebewesen, auch Menschen, setzen sich aus sechs organischen Bausteinen zusammen: Wasser-, Kohlen-, Stick- und Sauerstoff sowie Phosphor und Schwefel. Daher hat es Sinn, diese Bestandteile dem biologischen Kreislauf der Natur zurückzuführen. Das ist bald mit einer in Deutschland neuen Art der Bestattung möglich: der Reerdigung.</em></p>
<p>Auch bei den bislang in Deutschland zugelassenen Bestattungsformen, der Urnen- und der Erdbestattung, werden die menschlichen Körper in die Natur gegeben, allerdings nicht auf nachhaltige Weise. Eine Kremation benötigt fossile Brennstoffe und setzt Kohlendioxid frei. Die Erdbestattung braucht verhältnismäßig viel Platz und Material, das den Rückführungsprozess menschlicher Körper in die Natur über Jahrzehnte hinauszögert und die Natur belastet.</p>
<h4>Erde zu Erde</h4>
<p>Freilich ist die Vorstellung, sich binnen kürzester Zeit von Bakterien zersetzen zu lassen, ein zunächst fremder Gedanke. Doch ist dies der natürliche Weg: Die Kleinstlebewesen, die während unseres Lebens unseren Stoffwechsel am Laufen halten und durchführen, tun ebendies nach unserem Ableben weiter – nur verstoffwechseln sie dann unseren physischen Körper. So ist gewährleistet, dass nach nicht einmal zwei Monaten aus einem Menschen, Stroh, Blüten und Blättern nahrhafter Humus entsteht.</p>
<p>Wie das möglich ist? <a href="https://home.benecke.com/">Mark Benecke</a>, Kriminalbiologe, erklärt: „Leichen zersetzen sich eigentlich unter natürlichen Bedingungen schnell, das heißt, wenn es gut für Bakterien und Insekten ist, also feucht und warm.“<br />
So ist dann auch das Klima in dem „<a href="https://www.meine-erde.de/">Kokon</a>“, der ein bisschen nach Sarg aussieht – und gleichzeitig auch nicht: abgerundete Kanten, matt glänzend lackiert in unaufdringlicher Farbe. Das wohl Ungewöhnlichste daran: die Handläufe aus massivem Holz. Diese dienen nicht nur dazu, die Truhe zu bewegen, sondern auch, um Hinterbliebenen Halt zu geben, die während der rund vierzig Tage des Zersetzungsprozesses Abschied nehmen können.</p>
<h4>Zurück zur Natur</h4>
<p>Der in den USA human composting genannte Vorgang ist durch die Designerin und Unternehmerin Katrina Spade dort längst bekannt. Sie gründete im Jahr 2017 „<a href="https://recompose.life/">Recompose</a>“, das sich, auch im Sinne der Nachhaltigkeit, für diese Art der Erdbestattung einsetzt.<br />
Die Idee zu dieser Bestattungsalternative kam ihr im Jahr 2011. Ausgelöst durch ihren neuen Blick aufs Leben als junge Mutter, dachte sie über ihr eigenes Ableben nach. Es dauerte knapp anderthalb Jahre, bis sie, damals noch Architekturstudentin, den „Prototypen eines Prototypen“ entworfen hatte: eine Kompost-Heizung. Sie erkannte, dass Mikroben in der Lage sind, in feuchter und warmer Umgebung so ziemlich jedes organische Material zu zersetzen – schnell und nachhaltig.</p>
<p>Nachhaltig ist eine Reerdigung in mehreren Bereichen. Im Vergleich zu Erdbestattung oder Kremation wird bei einer Kompostierung eine Tonne CO2 eingespart. Darüber hinaus benötigt diese Art der Beisetzung lediglich ein Achtel der Energie, die andere übliche Formen der Bestattung verbrauchen. Fossile Brennstoffe sind ebenso überflüssig und auch Materialien wie jene zum Bau von Särgen und Urnen bleiben vakant.</p>
<p>Somit lässt sich sagen: „Zurück zur Natur“ ist nicht mehr nur in der Freizeit ein hehres Ziel, sondern auch nach unserem Dahinscheiden. Und jeder Mensch kann über den Tod hinaus dafür sorgen, bestehendes Leben zu schützen sowie neues zu ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://recompose.life/our-model/">recompose.life/our-model/</a> (04.04.2022)<br />
<a href="https://www.meine-erde.de/">meine-erde.de/</a> (28.03.2022)<br />
<a href="https://www.reerdigung.de/">reerdigung.de/</a> (28.03.2022)<br />
<a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/reerding-bestattung-100.html">deutschlandfunkkultur.de/reerding-bestattung-100.html</a> (17.03.2022)<br />
<a href="https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/warum-besteht-das-leben-aus-kohlenstoff-100.html">swr.de/wissen/1000-antworten/warum-besteht-das-leben-aus-kohlenstoff-100.html</a> (03.09.2021)</p>
<p>Bildquelle: © 3345408, Pixabay</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/down-to-earth-bestattung-mal-anders/">Down to earth: Bestattung mal anders</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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