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	<title>Müll Archive - tageswow.de</title>
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	<title>Müll Archive - tageswow.de</title>
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		<title>Olio Folio extra vergine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2022 15:55:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das ist der Traum: Aus alt mach neu, schmeiß&#8216; nix weg, kannste vielleicht noch gebrauchen. So ist es: Ein Unternehmen sieht Plastikmüll nicht nur als die Belastung, die er ist, sondern auch als Ressource. Und das geht so: Die „Biofabrik“ aus Dresden extrahiert während des Recyclingprozesses von Plastik und Kunststoff den Grundstoff Öl. So können&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/olio-folio-extra-vergine/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Olio Folio extra vergine</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das ist der Traum: Aus alt mach neu, schmeiß&#8216; nix weg, kannste vielleicht noch gebrauchen. So ist es: Ein Unternehmen sieht Plastikmüll nicht nur als die Belastung, die er ist, sondern auch als Ressource.</em></p>
<p>Und das geht so: Die „Biofabrik“ aus Dresden extrahiert während des Recyclingprozesses von Plastik und Kunststoff den Grundstoff Öl. So können täglich bis zu 2.400 Kilogramm Polyolefine aufge- und wiederverarbeitet werden.<br />
Das Tolle daran: Die Maschine, die das kann, ist als Container überall einsetzbar.</p>
<p>Die dem Recyclingprozess zuzuführenden Kunststoffflocken werden zunächst unter Ausschluss von Sauerstoff bei ständiger Bewegung erhitzt. Bei ca. 500° Celsius spalten sich die Kohlenwasserstoffketten in flüssige und gasförmige Bestandteile auf, wobei letztere per Kondensation flüssigen Zustand erreichen. So können rund 85 Prozent der eingesetzten Kunststoffe als Altöl zurückgewonnen und dem Produktionsprozess von Recyclingplastik wieder zugeführt werden. Was an Gas übrigbleibt, dient der Stromerzeugung.</p>
<h4>Und der Rest?</h4>
<p>Die kaum vorhandenen Reststoffe (ca. drei Prozent), beispielsweise Metalle, können aussortiert und so wiederverwendet werden, während verbleibende Restasche zur Bitumenherstellung taugt.</p>
<p>Aus problembehaftetem und Probleme generierendem Abfall wird durch diese Technologie ein wertvoller Rohstoff, der die Kreislaufwirtschaft bedient. Dies ist insofern bemerkenswert, als dass innerhalb der letzten zwanzig Jahre mehr Plastik produziert wurde als im gesamten Jahrhundert davor.</p>
<p>Möchten wir nicht, dass spätestens im Jahr 2050 mehr Plastik in den Weltmeeren schwimmt als Meerestiere (pro Jahr schaffen wir etwa zehn Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane), dürfen wir Alternativen zu dem Stoff, ohne den Komfort und Zivilisation in der westlichen Welt nicht mehr möglich scheinen, finden und entwickeln. Die oben beschriebene kann eine davon sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle:<br />
<a href="https://biofabrik.com/de/wastx-plastic/">biofabrik.com/de/wastx-plastic/</a> (22.09.2022)</p>
<p>Bildquelle: © Filmbetrachter, Pixabay</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/olio-folio-extra-vergine/">Olio Folio extra vergine</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Edel-Steine aus Dandora</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 16:34:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Steine, die die Welt bedeuten, sind vielfarbig – zumindest für Nzambi Matee. Denn sie fertigt seit 2017 Pflastersteine, die fünfmal härter sind als solche aus Beton. Der Trick: recycleter Plastikmüll. Nairobi hat ein Müllproblem. Nichts Ungewöhnliches für eine Hauptstadt. Allerdings wird hier nur etwa die Hälfte des Mülls behördlich eingesammelt und davon wiederum lediglich&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/edel-steine-aus-dandora-plastikmuell/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Edel-Steine aus Dandora</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Steine, die die Welt bedeuten, sind vielfarbig – zumindest für Nzambi Matee. Denn sie fertigt seit 2017 Pflastersteine, die fünfmal härter sind als solche aus Beton. Der Trick: recycleter Plastikmüll.</em></p>
<p>Nairobi hat ein Müllproblem. Nichts Ungewöhnliches für eine Hauptstadt. Allerdings wird hier nur etwa die Hälfte des Mülls behördlich eingesammelt und davon wiederum lediglich ein Bruchteil wiederverwertet.<br />
Weil Kenya mit den Unmengen an Müll überfordert ist – die USA und andere Länder exportieren einen Großteil ihres Abfalls nach Afrika –, formieren sich Gruppierungen junger Menschen, die das Problem selbst in die Hand nehmen.</p>
<h4>Von der Arbeitnehmerin zur Social Entrepreneurin</h4>
<p>Nzambi Matee ist einer dieser junger Menschen. Die 30-Jährige hat sich 2016 aus einem sicheren Arbeitsverhältnis verabschiedet und ist in die Selbstständigkeit gestartet. Sie möchte ihre Fähig- und Fertigkeiten anstatt für die Ölindustrie lieber dafür einsetzen, einen Unterschied im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes zu machen.</p>
<p>Die studierte Maschinenbauingenieurin probierte lange mit Materialien und Werkzeugen herum, um die perfekte Fabrikationsweise für die Herstellung von Baustoffen zu finden. Es is<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2983 alignright" src="https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-300x300.jpg" alt="Auch dieser Sitzungshammer, erstellt für den UN-Umweltausschuss, besteht aus PLastikmüll" width="300" height="300" srcset="https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-300x300.jpg 300w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-150x150.jpg 150w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-768x768.jpg 768w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2.jpg 854w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />t ihr gelungen: 2017 gründete sie ihr Unternehmen <a href="https://www.gjenge.co.ke/">Gjenge Makers Ltd.</a>, das unter Anderem recyclete Pflastersteine herstellt – bis zu 6.000 Stück pro Woche.</p>
<h4>Aktivismus zahlt sich aus</h4>
<p>Ein weiterer Meilenstein ihrer Kreativität im Sinne der Kreislaufwirtschaft ist der Hammer, mit dem im März 2022 während der <a href="https://www.unep.org/environmentassembly/unea5">5. UN-Umweltversammlung</a> in Nairobi der Plastic Pact besiegelt wurde (siehe Photo).</p>
<p>Mittlerweile hat das Unternehmen mehr als 1.000 Tonnen Plastikmüll verarbeitet sowie über hundert Einkommensmöglichkeiten für Müllsammler:innen, Frauen und junge Menschen geschaffen. Gemeinsam sind sie aktiv, um für das scheinbar unlösbare Plastikmüllproblem Kenyas Lösungen zu generieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.welt.de/politik/ausland/plus238490765/Nachhaltigkeit-Wie-Afrikas-Tueftler-das-Plastikmuell-Problem-loesen.html">https://www.welt.de/politik/ausland/plus238490765/Nachhaltigkeit-Wie-Afrikas-Tueftler-das-Plastikmuell-Problem-loesen.html</a> (15.05.2022)<br />
<a href="https://edwardasare.com/nzambi-matee-the-kenyan-woman-building-an-empire-from-trash/">https://edwardasare.com/nzambi-matee-the-kenyan-woman-building-an-empire-from-trash/</a> (11.04.2021)<br />
<a href="https://worldarchitecture.org/article-links/egmeg/kenyan-startup-founder-nzambi-matee-recycles-plastic-to-make-bricks-that-are-stronger-than-concrete.html">https://worldarchitecture.org/article-links/egmeg/kenyan-startup-founder-nzambi-matee-recycles-plastic-to-make-bricks-that-are-stronger-than-concrete.html</a> (12.02.2021)<br />
<a href="https://www.thisiscolossal.com/2021/02/nzambi-matee-plastic-bricks/">https://www.thisiscolossal.com/2021/02/nzambi-matee-plastic-bricks/</a> (09.02.2021)<br />
<a href="https://www.reuters.com/article/us-kenya-environment-recycling-idUSKBN2A211N">https://www.reuters.com/article/us-kenya-environment-recycling-idUSKBN2A211N</a> (02.02.2021)<br />
<a href="https://www.unep.org/youngchampions/news/story/building-blocks-greener-nairobi">https://www.unep.org/youngchampions/news/story/building-blocks-greener-nairobi</a> (15.12.2020)<br />
<a href="https://watson.is/scholar/nzambi-matee/">https://watson.is/scholar/nzambi-matee/</a></p>
<p>Bildquelle: © Gjenge Makers Ltd.</p>
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		<title>Der Maibaum als Weltretter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2022 19:27:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Freund, der Baum. Lange wurde der Stamm mit Ästen und Wurzeln nicht dermaßen heftig erforscht, diskutiert, verteidigt und gerodet wie innerhalb der letzten Jahrzehnte. Das Thema Mikroplastik bringt einen von ihnen nun in neuem Kontext in den Fokus. Seitdem belegt ist, dass Pflanzen miteinander kommunizieren, nimmt die Faszination für Wald und Bäume zu. Spätestens&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/der-maibaum-als-weltretter/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Der Maibaum als Weltretter</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/der-maibaum-als-weltretter/">Der Maibaum als Weltretter</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mein Freund, der Baum. Lange wurde der Stamm mit Ästen und Wurzeln nicht dermaßen heftig erforscht, diskutiert, verteidigt und gerodet wie innerhalb der letzten Jahrzehnte. Das Thema Mikroplastik bringt einen von ihnen nun in neuem Kontext in den Fokus.<br />
</em></p>
<p>Seitdem belegt ist, dass Pflanzen miteinander kommunizieren, nimmt die Faszination für Wald und Bäume zu. Spätestens seit Peter Wohllebens, Deutschlands wohl bekanntestem Förster und Waldhüter, in 40 Sprachen übersetzten Buchs „Das geheime Leben der Bäume“ ist Großgrün in aller Munde und vielerlei Armen. „Hambi bleibt!“ ist ein Schlachtruf, mit dem in Deutschland wohl jede:r etwas verbindet, und der Spruch „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden wir merken, dass wir Geld nicht essen können“ gehört zu den 80ern wie Neonjacken und Karottenjeans.</p>
<h4>Aus der Baum?</h4>
<p>Wer an Bäume in Deutschland denkt, der:dem kommen wohl zuallererst Buchen, Eichen und Linden in den Kopf. Eine große Überraschung bietet nun ein Baum, der eher stiefmütterlich behandelt wird in Wald und Flur: die Hängebirke. Sie ist in der Lage, über die Wurzeln aus dem Boden Mikroplastik aufzunehmen.</p>
<p>Mikroplastik ist in aller Munde – wortwörtlich; es wurde bereits in Nahrungsmitteln nachgewiesen. Auch die Bilder von mit vollem Magen verhungerten Meerestieren reichen tief. Was ist los mit uns, dass wir unsere Müllproduktion nicht <a href="https://tageswow.de/umwelt/mit-recycling-an-die-spitze/">in den Griff bekommen</a>?</p>
<p>Was Viele nicht wissen: Erdboden ist deutlich stärker durch Mikroplastik belastet als Gewässer (die beispielsweise durch das <a href="https://tageswow.de/deintageswow/dein-tageswow-top-3-der-guten/">Waschen synthetischer Kleidungsstücke</a> tagtäglich mit Plastikpartikeln angereichert werden). Daher gilt es auch hier, Lösungen zu finden, wie es für Ozeane beispielsweise bereits mit dem vielversprechenden Projekt <a href="https://tageswow.de/umwelt/plastik-raus/">The Ocean Cleanup</a> gelungen ist.</p>
<h4>Mikroben bauen Schadstoffe ab</h4>
<p>Betula pendula Roth., wie die Hängebirke auf Botanisch heißt, ist schon länger dafür bekannt, dass sie Böden dekontaminiert. Schwermetalle und industrielle Schadstoffe wie polyaromatische Wasserstoffe speichert sie und baut sie mithilfe von Mikroben ab. Neu ist, dass sie auch Mikroplastik aufnimmt.</p>
<p>Noch ist nicht klar, wie die diese Tatsache die Gesundheit der Bäume beeinflusst. Die Pilotstudie unter Mitwirkung der Berliner Künstlerin Kat Austen und des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) ist abgeschlossen, weitere Untersuchungen sind geplant.</p>
<p>Am besten ist es natürlich, wenn wir die Unmengen an Plastik- und Kunststoffabfall deutlich reduzieren und Plastikpartikel gar nicht erst in Wasser und Erde gelangen. Dies kann im Alltag dadurch gelingen, indem wir beispielsweise Second Hand kaufen und darüber hinaus auf plastikfreie Alternativen zurückgreifen wie Kleidung aus Baumwolle, Leinen und Hanf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.vdi-nachrichten.com/technik/umwelt/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden/">vdi-nachrichten.com/technik/umwelt/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden/</a> (21.02.2022)<br />
<a href="https://www.igb-berlin.de/news/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden">igb-berlin.de/news/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden</a> (21.02.2022)<br />
<a href="https://ps.boell.org/sites/default/files/2020-09/Plastic%20Atlas%202020%20-%20English.pdf">ps.boell.org/sites/default/files/2020-09/Plastic%20Atlas%202020%20-%20English.pdf</a> (09/2020)<br />
<a href="https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2022/02/koennen-baeume-uns-aus-der-mikroplastikverschmutzung-retten">nationalgeographic.de/umwelt/2022/02/koennen-baeume-uns-aus-der-mikroplastikverschmutzung-retten</a> (23.02.2022)</p>
<p>Bildquelle: © Chris Flexen, Unsplash</p>
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		<title>Müll einfach aufessen?</title>
		<link>https://tageswow.de/vermischtes/muell-einfach-aufessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2022 15:17:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Müll, Müll, überall Müll. Wir lesen davon, wir sehen ihn, wir produzieren ihn. Und dennoch wissen wir nicht so richtig, wie wir die schiere Menge verringern und unseren Lebensalltag abfallreduziert anpassen können. Eine Regensburger Produktdesignerin hat da so eine Idee. Unverpackt-Läden sind zum Glück keine Seltenheit mehr. Was zur Zeit unserer (Groß-)Eltern noch Usus war,&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/vermischtes/muell-einfach-aufessen/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Müll einfach aufessen?</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Müll, Müll, überall Müll. Wir lesen davon, wir sehen ihn, wir produzieren ihn. Und dennoch wissen wir nicht so richtig, wie wir die schiere Menge verringern und unseren Lebensalltag abfallreduziert anpassen können. Eine Regensburger Produktdesignerin hat da so eine Idee.</em></p>
<p><a href="https://original-unverpackt.de/">Unverpackt-Läden</a> sind zum Glück keine Seltenheit mehr. Was zur Zeit unserer (Groß-)Eltern noch Usus war, nämlich Korb und Beutel mitzunehmen und das Gros unserer Einkäufe lose zu kaufen, ist heute Lifestyle.<br />
Dennoch finden sich diese Geschäfte vorwiegend im urbanen Raum, auch tun Supermärkte und Discounter nicht so richtig etwas dafür, um der abfallreduzierten Lebensweise auf die Sprünge zu helfen. Unverpackt einzukaufen bleibt bislang eine Nischenhandlung.</p>
<p>Genau da setzt die Idee einer jungen Frau aus Regensburg an. Ursprünglich für ihre Masterarbeit an der Universität der Künste Berlin (UdK) forschte sie zum Thema „Materie und Materialität“. Was mit Proben am Stein begann, führte sie über das Erforschen von Bindemitteln zu der Erfindung einer ess- und kompostierbaren Verpackung (ohne Stein, versteht sich).</p>
<h4>Essbare Verpackung – ist das nicht eklig?</h4>
<p>Klar, Verpackungen um unsere Lebensmittel sollen nicht nur vor Feuchtigkeit schützen, die Ware frisch- und die abgepackte Menge beisammenhalten. Sie haben schließlich auch den Sinn, Verschmutzungen von dem, womit wir uns ernähren, fernzuhalten.<br />
Da auf die Idee zu kommen, ebendiese Schutzhülle zu sich zu nehmen, mag zunächst Widerstände auslösen.</p>
<p>Dieses Problem wird bei <a href="https://ameliegraf.de/">Amelie Graf</a> insofern umgangen, dass ihre „Meal Bag“ mitgekocht werden muss, um genießbar zu sein. Grund dafür ist die enthaltene Stärke aus Mais sowie die Ballaststoffe aus Cellulosefasern.<br />
Graf rät im Übrigen selbst, die Verpackung vor der Zubereitung gründlich zu waschen.</p>
<h4>Falls es nicht schmeckt: Einfach in den Biomüll</h4>
<p>Natürlich ist diese Verpackung nicht des Rätsels Lösung – nur trockene Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Getreide und Hülsenfrüchte sind geeignet –, doch ein großer Schritt in die richtige und vor allem dringend notwendige Richtung ist diese völlig kompostierbare Verpackungsmöglichkeit allemal.</p>
<p>Amelie Graf möchte ihre Erfindung im Juli 2022 auf der Handwerksmesse in München vorstellen – <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a> wünscht ihr mutige Investor:innen, die das Potenzial dieser Entwicklung erkennen und sie fördern. Damit auch diejenigen, die in ihrem Umkreis nur auf Supermärkte und Discounter zurückgreifen können, eine Chance haben, müllreduziert zu leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle:<br />
<a href="https://www.merkur.de/bayern/regensburg/regensburg-designerin-meal-bag-verpackung-essen-nachhaltig-umwelt-innovation-91363622.html?utm_medium=Social&amp;utm_source=Facebook#Echobox=1645527979">merkur.de/bayern/regensburg/regensburg-designerin-meal-bag-verpackung-essen-nachhaltig-umwelt-innovation-91363622.html?utm_medium=Social&amp;utm_source=Facebook#Echobox=1645527979</a> (22.02.2022)<br />
<a href="https://ameliegraf.de/">ameliegraf.de/</a> (23.02.2022)</p>
<p>Bildquelle: © Amelie Graf</p>
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		<title>Palmöl-Multi? Nö, Hefeöl-Kulti</title>
		<link>https://tageswow.de/wissenschaft/palmoel-noe-hefe-oel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2022 19:56:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Palmöl – was ist das eigentlich genau? Steckt nicht in jeder Palme Öl, und überhaupt: Ist Kokosöl nicht auch Palmöl, da aus Früchten der Kokospalme gewonnen? Es ist etwas komplizierter. Weshalb es gut ist, dass ein Bäcker in Bayern einen nachhaltigen Ersatz fürs billige Fett gefunden hat. Fangen wir beim Containern an. Zu containern bedeutet,&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/palmoel-noe-hefe-oel/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Palmöl-Multi? Nö, Hefeöl-Kulti</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Palmöl – was ist das eigentlich genau? Steckt nicht in jeder Palme Öl, und überhaupt: Ist Kokosöl nicht auch Palmöl, da aus Früchten der Kokospalme gewonnen? Es ist etwas komplizierter. Weshalb es gut ist, dass ein Bäcker in Bayern einen nachhaltigen Ersatz fürs billige Fett gefunden hat.</em></p>
<p>Fangen wir beim Containern an. Zu containern bedeutet, nach Ladenschluss in den Müllcontainern von Supermärkten, Discountern und Großhandel nach verwert- und essbaren Lebensmitteln zu suchen, die aufgrund weit verzweigter und auch darum nicht ganz nachvollziehbarer Gesetze in Deutschland der Abfallwirtschaft zugeführt werden.<br />
Bei Bäckereifachbetrieben ist dieses Vorgehen weitgehend unmöglich, da selbige Übriggebliebenes entweder weitergeben (Tafeln, Bedürftige) oder so lagern, dass keine Zugriffsmöglichkeit besteht. Abgesehen davon wird das derartige Retten genießbarer Lebensmittel in Deutschland als Straftat geahndet und ist somit nichts für jedermann/-frau.</p>
<h4>Anreiz: Mit Weizen geizen</h4>
<p>Und genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn beispielsweise sind unser täglich Brot, Brötchen, Kuchen und Torten massiv überproduziert: Allein im Jahr 2018 lagen die Verluste von Backwaren aufgrund Überproduktion bei etwa 1,7 Mio. Tonnen. Das heißt, dass in manchen Geschäften jede fünfte Backware in der Auslage liegen blieb. Und es bedeutet, dass die agrarökonomische Leistung von ca. 398.000 Hektar Getreideanbaugebiet, eine Fläche größer als Mallorca, buchstäblich für die Tonne war.</p>
<p>Hinzu kommt: Größtenteils wird für Backwaren Palmöl genutzt. Es ist günstig in der Anschaffung, hoch erhitz- und relativ lange haltbar sowie – in raffinierter Form – geruch- und geschmacklos, jedoch aus klima- und umweltrelevanter Sicht eine Katastrophe.<br />
Palmöl wird in Plantagen angebaut, für die fußballfelderweise Wälder gerodet werden. Wälder, die als grüne Lunge der Welt gelten und seit Jahrzehnten im Rekordtempo schrumpfen. Auf dem südamerikanischen Kontinent, in Südostasien und Afrika werden immer größere Flächen brandgerodet, um unseren Bedarf am billigen Öl, unter Anderem auch für sogenannten Biosprit, zu decken.</p>
<h4>Fettige Kreislaufwirtschaft</h4>
<p>Ein Bäcker in Bayern hatte es deshalb, nun ja, satt. Auf der Suche nach funktional gleichwertigem und dabei nachhaltigem Ersatz tat er sich mit Thomas Brück zusammen, der an der Technischen Universität München (TUM) zur Verwertung von Reststoffen forscht und Hefen kultiviert. Gemeinsam ertüftelten sie innert mehrerer Jahre ein Rezept, das so einfach wie logisch anmutet: Aus noch verwertbaren, also sauberen und schimmelfreien Brotresten, geröstet und gemahlen, wird in Brücks Labor das sogenannte Hefe-Öl. 120 Kilogramm alten Brots können auf diese Weise bis zu 75 Liter Öl generieren. Und das kann für Backprozesse etwa sechzigmal wiederverwendet werden.<br />
Beim zur Ölgewinnung angewandten Fermentationsprozess entstehe kein Abfall, so Brück; selbst das Abwasser sei reich an Nährstoffen und könne der wiederum nächsten Fermentation dienen. So bleibe nichts übrig und alles im Kreislauf erhalten.</p>
<h4>Tonnenweise CO2-Einsparung statt Monokultur und Ausbeutung</h4>
<p>Seit 2021 nutzt Bäckermeister Ludovic Gerboin in sämtlichen Filialen <a href="https://www.baeckerei-ways.de/">seiner Bäckerei</a> das neue Öl und ist rundum zufrieden. Palmöl verwendet er seit gut einem Jahr nicht mehr.<br />
Brück und sein Team um Mahmoud Masri, der das Forschungsprojekt an der TUM leitet, sind ebenfalls derart überzeugt von Technik und Ertrag, dass sie weitere Anlagen bauen und diese Großbäckereien anbieten möchten. Dazu haben sie ein Unternehmen gegründet und werden vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützt.<br />
Die Forschenden sehen die reale Möglichkeit umfangreicher Flächen-, Ressourcen- und CO2-Ersparnis, werde Getreideabfall und -ausschuss so verwendet wie für das daraus gewonnene Speiseöl. Dieses eigne sich übrigens auch für die Herstellung von Kosmetika, eine breite Anwendung ist also möglich und vorgesehen.</p>
<p>In Anbetracht der Tatsache, dass Palmöl nicht nur für Flächenfraß verantwortlich, sondern auch nicht sonderlich gesund ist, ein wahres #tageswow.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführender Link:<br />
<a href="https://www.baeckerei-ways.de/">https://www.baeckerei-ways.de/</a> (13.01.2022)<br />
<a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/hefeoel-palmoel-ersatz-91118?fbclid=IwAR3iQRwIypEAzGn5En7VRXtfy70ZKOLxh5p6Tz_q98kIAAzV1tviTVabe_0">https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/hefeoel-palmoel-ersatz-91118?fbclid=IwAR3iQRwIypEAzGn5En7VRXtfy70ZKOLxh5p6Tz_q98kIAAzV1tviTVabe_0</a> (05.01.2022)<br />
<a href="https://www.wwf.de/2018/oktober/unser-taeglich-brot">https://www.wwf.de/2018/oktober/unser-taeglich-brot</a> (04.10.2018)</p>
<p>Bildquelle: © Nazarizal Mohammad, Unsplash</p>
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		<title>Matratzen für Kühlschränke</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/matratzen-fuer-kuehlschraenke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 20:13:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Metall, Schaumstoff, Baumwolle, Holz und vieles mehr: Ausgediente Matratzen sind wahre Rohstoff-Goldminen. Um des massenhaften Matratzenabfalls Herr zu werden, führt das Programm „Bye Bye Mattress“ der Nonprofit-Organisation Mattress Recycling Council nicht mehr genutzte Schlafunterlagen der Wiederverwertung zu. Kaufen und irgendwann ausrangieren – das tun die meisten von uns mit der Unterlage, die uns guten Schlaf&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/matratzen-fuer-kuehlschraenke/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Matratzen für Kühlschränke</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Metall, Schaumstoff, Baumwolle, Holz und vieles mehr: Ausgediente Matratzen sind wahre Rohstoff-Goldminen. Um des massenhaften Matratzenabfalls Herr zu werden, führt das Programm „Bye Bye Mattress“ der Nonprofit-Organisation Mattress Recycling Council nicht mehr genutzte Schlafunterlagen der Wiederverwertung zu.</em></p>
<p>Kaufen und irgendwann ausrangieren – das tun die meisten von uns mit der Unterlage, die uns guten Schlaf bescheren soll. Ist sie gut erhalten, lässt sie sich möglicherweise einer gemeinnütziger Organisation spenden. Ansonsten landen sie und unzählige andere im Sperrmüll oder beim Wertstoffhof.<br />
40 Prozent der jährlich ca. 30 Millionen in Europa entsorgten Matratzen landen üblicherweise in der Verbrennungsanlage, 60 Prozent auf Deponien.</p>
<p>Anders in Connecticut, USA: Hier hat die Nonprofit-Organisation Mattress Recycling Council (MRC) im Mai 2015 das Programm „Bye Bye Mattress“ ins Leben gerufen, das wenig später auch in Kalifornien (Dezember 2015) und Rhode Island (Mai 2016) startete. In diesen drei US-Bundesstaaten wurden kurz zuvor explizite Gesetze zum Matratzen-Recycling erlassen, die die Industrie anhalten, ein landesweites Programm zum Sammeln und Recyceln ausrangierter Matratzen und Boxspringbetten zu entwickeln und zu verwalten.</p>
<p>Mittlerweile werden durch das Programm jährlich gut 1,7 Millionen (von ca. 15 Millionen in den USA weggeworfenen) Matratzen wiederverwertet. Aus Baumwolle und anderen Stofffasern werden zum Beispiel Isolierstoffe und Ölfilter, Schaumstoffe werden gebündelt und gepresst zu Polstermaterial und Teppichen weiterverarbeitet. Aus dem eingeschmolzenen Metall der Sprungfedern entstehen unter anderem Baumaterialien oder auch Kühlschränke.</p>
<h4>Vorbild für Europa?</h4>
<p>Noch gibt es hierzulande kein solches Programm, die wertvollen Rohstoffe verrotten vor sich hin. Immerhin allerdings entsteht langsam ein Bewusstsein für die Problematik – und die Chance. So wird etwa an einem chemischen Recyclingverfahren getüftelt, das die alten Matten derart zerlegt, dass sie von der Qualität her für die Herstellung neuer Matratzen geeignet sind.<br />
Auch das europäische Forschungsprojekt Urbanrec hat zum Ziel, die Materialien der gebrauchten Liegepolster sinnvoll aufzuarbeiten, wiederzuverwerten und dadurch unter anderem die Energie einzusparen, die sonst zur Verbrennung der dem Abfall zugeführten Matratzen notwendig wäre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="http://mattressrecyclingcouncil.org/">mattressrecyclingcouncil.org/</a><br />
<a href="http://mattressrecyclingcouncil.org/october-2021-highlights/">mattressrecyclingcouncil.org/october-2021-highlights/</a><br />
<a href="http://instagram.com/p/CVnrqP6N1sN/">instagram.com/p/CVnrqP6N1sN/</a><br />
<a href="http://finanzen.net/nachricht/aktien/mattress-recycling-council-s-rhode-island-program-eclipses-500-000-recycled-mattresses-10636800">finanzen.net/nachricht/aktien/mattress-recycling-council-s-rhode-island-program-eclipses-500-000-recycled-mattresses-10636800</a><br />
<a href="http://nerc.org/conferences-and-workshops/spring-conference-sponsors/mattress-recycling-council">nerc.org/conferences-and-workshops/spring-conference-sponsors/mattress-recycling-council</a><br />
<a href="http://nerc.org/conferences-and-workshops/spring-conference-sponsors/mattress-recycling-council">bvse.de/recycling/recycling-nachrichten/4374-was-passiert-mit-30-millionen-matratzen-pro-jahr.html</a><br />
<a href="http://basf.com/global/de/media/news-releases/2020/06/p-20-226.html">basf.com/global/de/media/news-releases/2020/06/p-20-226.html</a><br />
<a href="http://hongi.com/blog/tipps-tricks/umweltschutz-alte-matratzen-entsorgen/">hongi.com/blog/tipps-tricks/umweltschutz-alte-matratzen-entsorgen/</a></p>
<p>Bildquelle: © blitzmaerker, Pixabay</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Superfood aus dem Meer</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/superfood-aus-dem-meer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2021 08:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Spanien ist es gelungen, Seegras zu kultivieren, und auch an der deutschen Ostseeküste gibt es Fortschritte bei der Wiederansiedelung des grünen Superfoods. Liegt hier möglicherweise ein Schlüssel zur Bekämpfung von Welthunger und Klimawandel? „Tanzen“ müsse es können, so beschreibt der Andalusier Ángel León einen Wesenszug des Gewöhnlichen Seegrases (Zostera marina). Die Meerespflanze sieht ähnlich&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/superfood-aus-dem-meer/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Superfood aus dem Meer</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>In Spanien ist es gelungen, Seegras zu kultivieren, und auch an der deutschen Ostseeküste gibt es Fortschritte bei der Wiederansiedelung des grünen Superfoods. Liegt hier möglicherweise ein Schlüssel zur Bekämpfung von Welthunger und Klimawandel?</em></p>
<p>„Tanzen“ müsse es können, so beschreibt der Andalusier Ángel León einen Wesenszug des Gewöhnlichen Seegrases (Zostera marina). Die Meerespflanze sieht ähnlich aus wie eine Wiese an Land und ist durch Parasiten und Umweltverschmutzung leider nur noch selten zu finden. Gemeinsam mit dem meeresbiologischen Institut der ansässigen Universität hat der Drei-Sterne-Koch nun im spanischen Cadíz ein Pilotprojekt zur Anpflanzung und Kultivierung des ozeanischen Grüns gestartet. Mittlerweile hat sich daraus ein Forschungszentrum entwickelt.<br />
In Deutschland unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit knapp zwei Millionen Euro das Forschungs- und Entwicklungsprojekt SeaStore. Dessen Ziel ist die Wiederansiedlung von Seegras an der deutschen Ostseeküste.</p>
<p>Doch warum der ganze Aufwand? Weil die Pflanze einige Eigenschaften hat, die sie zu einem Nahrungsmittel der Zukunft machen könnten: Ihr Anbau ist unkompliziert und auch in Regionen möglich, die lediglich Zugang zu Salzwasser haben. Es benötigt weder Pestizide noch Dünger oder Bewässerung.</p>
<h4>Nahrhaft und klimafreundlich</h4>
<p>Dazu ist Seegras extrem nahrhaft: Der Gehalt an essenziellen Fettsäuren ist sehr viel höher als in sämtlichen Getreidesorten. Zudem enthält es wertvolle Vitamine (A, E und B), Mineralstoffe und Proteine. Laut Ángel León haben die Samen eine ähnliche Konsistenz wie Quinoa, schmecken leicht salzig und ganz anders als andere Meeresfrüchte. Sie können geröstet und gemahlen auch zu Mehl verarbeitet werden. Daraus lassen sich beispielsweise Nudeln herstellen.<br />
Léon bietet in seinem Restaurant bereits Seegras-Kreationen an und hat sich damit über Spanien hinaus einen Namen gemacht. Seegras verbessert darüber hinaus die Wasserqualität und beeinflusst die Biodiversität positiv. Denn wo es wächst, folgen andere Arten. Auf diese Weise wird Meeresboden wiederbelebt, was erhöhtes Nahrungsaufkommen für weitere maritime Lebewesen bedeutet.</p>
<p>Spannend im Hinblick auf den Klimawandel ist die Fähigkeit der Pflanze, Kohlenstoff für lange Zeiträume zu binden. Gelingt also die „Aufforstung“ von Seegras, kann das zu einer Steigerung der Kohlenstoffspeicherung in Küstenökosystemen führen. Auch aus diesem Grund ist das Wiederanpflanzen von Seegras eine naturnahe und -freundliche Klimalösung mit nachhaltiger Wirksamkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/super-seafood--seegras-koennte-welthunger-bekaempfen-30809830.html">https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/super-seafood&#8211;seegras-koennte-welthunger-bekaempfen-30809830.html</a><br />
<a href="https://www.ifw-kiel.de/de/institut/forschungszentren/global-commons-und-klimapolitik/projects/seastore-wiederansiedlung-von-seegraswiesen-als-beitrag-zur-erhoehung-der-marinen-biodiversitaet/">https://www.ifw-kiel.de/de/institut/forschungszentren/global-commons-und-klimapolitik/projects/seastore-wiederansiedlung-von-seegraswiesen-als-beitrag-zur-erhoehung-der-marinen-biodiversitaet/</a><br />
<a href="https://www.br.de/wissen/seegras-seegraswiesen-posidonia-meer-kohlenstoff-klimawandel-100.html">https://www.br.de/wissen/seegras-seegraswiesen-posidonia-meer-kohlenstoff-klimawandel-100.html</a><br />
<a href="https://www.simoneheller.com/blog/ein-weiteres-superfood-aus-dem-meer">https://www.simoneheller.com/blog/ein-weiteres-superfood-aus-dem-meer</a></p>
<p>Bildquelle: © John Brew, CC BY 4.0, Wikimedia Commons</p>
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		<title>„Clive“ räumt auf und schützt Tiere</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/clive-schuetzt-tiere/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2021 16:48:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropozän]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Saugroboter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede:r, die:der frühlings oder sommers das Draußensein genießt, nicht aber in Waldes- oder Feldesnähe lebt, kennt sie. Die latente Abscheu, sich auf einer Grünfläche niederzulassen, die aussieht wie das Anfangsstadium einer Müllkippe. Abgesehen davon, dass Scherben, Kronkorken und Zigarettenstummel nicht für kulinarische Seufzer der lokalen Fauna sorgen dürften, kann der Verzehr für Tiere tödlich enden.&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/clive-schuetzt-tiere/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">„Clive“ räumt auf und schützt Tiere</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Jede:r, die:der frühlings oder sommers das Draußensein genießt, nicht aber in Waldes- oder Feldesnähe lebt, kennt sie. Die latente Abscheu, sich auf einer Grünfläche niederzulassen, die aussieht wie das Anfangsstadium einer Müllkippe. </em></p>
<p>Abgesehen davon, dass Scherben, Kronkorken und Zigarettenstummel nicht für kulinarische Seufzer der lokalen Fauna sorgen dürften, kann der Verzehr für Tiere tödlich enden. <br />Auch deshalb bietet die aktuelle Entwicklung vierer Gründer aus Garching bei München einen Aha-Moment inmitten der beliebten autonom agierenden Helferlein wie Saug- und Mähroboter.</p>
<p>„Clive“ bewegt sich zwar ohne fremde Führung über den Rasen, unterbricht seine Tätigkeit aber für Kleintiere wie Bienen und umfährt größere Tiere, die ihm vor die Linse kommen. Damit bietet dieses Gerät nicht nur Ausgleich für Menschen, die ihren Müll in Parks und Auen lassen. Es ist auch das erste dieser Art, das Tieren nicht gefährlich wird.<br /><br />Win-win für Natur und Mensch, kann man sagen.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>Quelle und weiterführende Links:<br /><a href="https://www.beobachter.ch/umwelt/forschung-innovation/lebensgefahrlich-fur-tiere-maschinen-ohne-moral">https://www.beobachter.ch/umwelt/forschung-innovation/lebensgefahrlich-fur-tiere-maschinen-ohne-moral</a><br /><a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-start-up-lukas-wiesmeier-roboter-klimaschutz-kuenstliche-intelligenz-1.5375787">https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-start-up-lukas-wiesmeier-roboter-klimaschutz-kuenstliche-intelligenz-1.5375787</a><br /><a href="https://angsa-robotics.com/roboter/">https://angsa-robotics.com/roboter/</a></p>
<p>Bildquelle: © Angsa Robotics</p>


<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/clive-schuetzt-tiere/">„Clive“ räumt auf und schützt Tiere</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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