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	<title>Naturschutz Archive - tageswow.de</title>
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	<title>Naturschutz Archive - tageswow.de</title>
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		<title>Hier spielt die Musik – bei Tempo 80</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 17:18:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Country Road ist nicht mehr nur ein Song. Es ist eine Straße. Eine Straße, die Musik spielt, sobald das vorgeschriebene Tempo gefahren wird. Eine Koproduktion von Ungarn und Österreich macht&#8217;s möglich. Sonntagsfahrer:innen dürfen aufatmen. Endlich gibt es ein Argument, langsam zu fahren. Oder so, wie es von vielen Autofahrer:innen für langsam gehalten wird: der angegebenen&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/vermischtes/hier-spielt-die-musik/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Hier spielt die Musik – bei Tempo 80</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Country Road ist nicht mehr nur ein Song. Es ist eine Straße. Eine Straße, die Musik spielt, sobald das vorgeschriebene Tempo gefahren wird. Eine Koproduktion von Ungarn und Österreich macht&#8217;s möglich.</em></p>
<p>Sonntagsfahrer:innen dürfen aufatmen. Endlich gibt es ein Argument, langsam zu fahren. Oder so, wie es von vielen Autofahrer:innen für langsam gehalten wird: der angegebenen Höchstgeschwindigkeit entsprechend.<br />
Wie das geht? Fahren Sie nach Ungarn und probieren Sie es aus.</p>
<h4>Die renovierte Straße spielt das Lied der maroden Zustände</h4>
<p>Die Bundesstraße 67, die die Autobahn M7 mit der Stadt Kaposvár verbindet, aktiviert das Belohnungszentrum des Gehirns, sobald Autofahrer:innen nicht schneller als achtzig Stundenkilometer fahren. Dies ist die dort vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit.<br />
Wird diese eingehalten, spielen Straße und Reifen im Duo einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=errAbdHWrY4">Sound</a>, der an den Song „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HE4aAQCghGs">A 67-es Út</a>“ („Route 67“) der Band Republic erinnert. Dieser war 1994 in Ungarn ein Hit.</p>
<p>Ironischerweise geht der Sänger der Band, der 2013 gestorbene Musiker László Bódi, in diesem Song auf den mangelhaften Zustand vieler Straßen im Land ein. Das Teilstück der Main Road No. 67, in Kooperation mit einem österreichischen Straßenbauunternehmen erneuert und 2019 fertiggestellt, ist somit eine Hommage an Band und Sänger gleichermaßen.</p>
<h4>Ein Modell für Autobahnen?</h4>
<p>Es ist fraglich, ob diese, zugegebenermaßen angenehm andere, Erziehungsmaßnahme weitläufig funktionieren kann. Sich vorzustellen, dass auf jeder Strecke die Musi spuit, solange die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit eingehalten wird, kann zum Gegenteil führen. Damit nichts mehr zu hören ist, muss langsamer oder schneller gefahren werden. Dass dies nicht im Interesse der Verkehrswacht sein kann, ist selbstredend.</p>
<p>Nichtsdestoweniger ist dieses Modell, im Gegensatz zu Radaranlage und Autobahnpolizei, als Hinweis auf die Geschwindigkeitsbegrenzung vergleichsweise angenehm. Zumal es sich um <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EK1ocEbJA7c">kurze Teilstrecken</a> handelt, also niemand mit Tinnitus als Zugabe nach einer langen Fahrt ins (Hotel-)Bett sinken muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle und weiterführende Links:<br />
<a href="https://bluesyemre.com/2020/01/07/hungarys-first-singing-road/">bluesyemre.com/2020/01/07/hungarys-first-singing-road/</a> (07.01.2020)<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Y9pNwEdcw88">youtube.com/watch?v=Y9pNwEdcw88</a> (24.12.2019)<br />
<a href="https://dailynewshungary.com/hungarys-first-singing-road-video/">dailynewshungary.com/hungarys-first-singing-road-video/</a> (26.05.2019)<br />
<a href="https://bbj.hu/budapest/events/city/hungarian-musical-road-to-play-rock-ballad">bbj.hu/budapest/events/city/hungarian-musical-road-to-play-rock-ballad</a> (04.07.2017)</p>
<p>Bildquelle: © Iratkozz Fel!, YouTube</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/vermischtes/hier-spielt-die-musik/">Hier spielt die Musik – bei Tempo 80</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Freie Fahrt für freie Berliner:innen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 19:22:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin startet am 1. Oktober 2022 ein Follow-up zum Neun-Euro-Ticket. Drei Monate lang können Hauptstadtbewohner:innen für 29 Euro im Monat die Tarifbereiche A und B befahren. Aufatmen in der Stadt, die qua Definition „arm, aber sexy“ ist: Das üblicherweise fast unerschwingliche Monatsticket des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) wird fürs letzte Quartal dieses Jahres deutlich billiger. Zwar&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/freie-fahrt-fuer-freie-berlinerinnen/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Freie Fahrt für freie Berliner:innen</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Berlin startet am 1. Oktober 2022 ein Follow-up zum Neun-Euro-Ticket. Drei Monate lang können Hauptstadtbewohner:innen für 29 Euro im Monat die Tarifbereiche A und B befahren.</em></p>
<p>Aufatmen in der Stadt, die qua Definition „arm, aber sexy“ ist: Das üblicherweise fast unerschwingliche Monatsticket des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) wird fürs letzte Quartal dieses Jahres deutlich billiger. Zwar nur im Dreimonats-Package erhältlich, bietet das Folge-Sparpaket doch erhebliche Vorteile: kein Kopfzerbrechen mehr, an welchem Tag zu welcher Uhrzeit mit wie vielen Personen wie weit gefahren werden darf.</p>
<h4>Wer A(hrensfelde) sagt, darf auch B(otanischer Garten) sagen</h4>
<p>Die Regeln sind einfach: Das ermäßigte Monatsticket gilt nur innerhalb Berlins, da Brandenburg nicht mitzieht. Das heißt, die VBB-Tarifbereiche A und B sind inklusive. Der Tarifbereich C, der in Brandenburg liegt, darf mit dem Sonderticket nicht befahren werden. Der liegt jedoch ohnehin außerhalb der Stadtgrenze und dürfte hauptsächlich für Bewunder:innen des Flughafens Schönefeld und der heimlichen Hauptstadt Potsdam interessant sein.<br />
Drum: Bewegungsfreiheit von Wannsee bis Waidmannslust, von Spandau bis Spindlersfeld, und das für weniger als 30 Euro – das ist schon was! Damit setzt die Hauptstadt ein Zeichen.</p>
<p>Bislang wird bundesweit gerätselt, wie, wo und warum dem 9-Euro-Ticket Folge geleistet werden darf.<br />
Argumente wie schlecht oder gar nicht ausgebauter ÖPNV, Bus- und Bahnmangel, die Erfahrung überlasteter Strecken und Züge während der Probezeit von Juni bis August: Sie können nicht davon ablenken, dass ein Großteil der Deutschen den stark ermäßigten und damit <a href="https://tageswow.de/vermischtes/wer-ein-abo-hat-hat-freie-bahn/">für alle erschwinglichen öffentlichen Nahverkehr</a> gutheißt, genutzt hat und gerne weiternutzen möchte.</p>
<h4>Die chronisch chaotische Hauptstadt als Vorbild? Warum nicht</h4>
<p>Berlin hat verstanden, dass diese Begeisterung nichts mit „Gratis-Mentalität“ zu tun hat. Sondern damit, dass Bürger:innen die Möglichkeit der Teilhabe und Mitbestimmung wünschen, wenn es um das alles bestimmende Thema geht: die Klimakrise. Denn Fakt ist: <a href="https://tageswow.de/deintageswow/dein-tageswow-wow-oepnv/">Der ÖPNV findet Anklang</a>, wenn er bezahlbar ist.</p>
<p>Berlin als Vorbild? Ein Versuch ist es wert.<br />
Jetzt dürfen die anderen 15 Bundesländer folgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle und weiterführender Link:<br />
<a href="https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2022/09/vbb-berlin-brandenburg-29-euro-ticket-entscheidung.html">rbb24.de/politik/beitrag/2022/09/vbb-berlin-brandenburg-29-euro-ticket-entscheidung.html</a> (18.09.2022)<br />
<a href="https://sbahn.berlin/tickets/vbb-tarif-erklaert/tarifbereiche/">sbahn.berlin/tickets/vbb-tarif-erklaert/tarifbereiche/</a> (23.09.2022)</p>
<p>Bildquelle: © Michaela, Pixabay</p>
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		<title>Down to earth: Bestattung mal anders</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 14:42:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Lebewesen, auch Menschen, setzen sich aus sechs organischen Bausteinen zusammen: Wasser-, Kohlen-, Stick- und Sauerstoff sowie Phosphor und Schwefel. Daher hat es Sinn, diese Bestandteile dem biologischen Kreislauf der Natur zurückzuführen. Das ist bald mit einer in Deutschland neuen Art der Bestattung möglich: der Reerdigung. Auch bei den bislang in Deutschland zugelassenen Bestattungsformen, der&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/down-to-earth-bestattung-mal-anders/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Down to earth: Bestattung mal anders</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alle Lebewesen, auch Menschen, setzen sich aus sechs organischen Bausteinen zusammen: Wasser-, Kohlen-, Stick- und Sauerstoff sowie Phosphor und Schwefel. Daher hat es Sinn, diese Bestandteile dem biologischen Kreislauf der Natur zurückzuführen. Das ist bald mit einer in Deutschland neuen Art der Bestattung möglich: der Reerdigung.</em></p>
<p>Auch bei den bislang in Deutschland zugelassenen Bestattungsformen, der Urnen- und der Erdbestattung, werden die menschlichen Körper in die Natur gegeben, allerdings nicht auf nachhaltige Weise. Eine Kremation benötigt fossile Brennstoffe und setzt Kohlendioxid frei. Die Erdbestattung braucht verhältnismäßig viel Platz und Material, das den Rückführungsprozess menschlicher Körper in die Natur über Jahrzehnte hinauszögert und die Natur belastet.</p>
<h4>Erde zu Erde</h4>
<p>Freilich ist die Vorstellung, sich binnen kürzester Zeit von Bakterien zersetzen zu lassen, ein zunächst fremder Gedanke. Doch ist dies der natürliche Weg: Die Kleinstlebewesen, die während unseres Lebens unseren Stoffwechsel am Laufen halten und durchführen, tun ebendies nach unserem Ableben weiter – nur verstoffwechseln sie dann unseren physischen Körper. So ist gewährleistet, dass nach nicht einmal zwei Monaten aus einem Menschen, Stroh, Blüten und Blättern nahrhafter Humus entsteht.</p>
<p>Wie das möglich ist? <a href="https://home.benecke.com/">Mark Benecke</a>, Kriminalbiologe, erklärt: „Leichen zersetzen sich eigentlich unter natürlichen Bedingungen schnell, das heißt, wenn es gut für Bakterien und Insekten ist, also feucht und warm.“<br />
So ist dann auch das Klima in dem „<a href="https://www.meine-erde.de/">Kokon</a>“, der ein bisschen nach Sarg aussieht – und gleichzeitig auch nicht: abgerundete Kanten, matt glänzend lackiert in unaufdringlicher Farbe. Das wohl Ungewöhnlichste daran: die Handläufe aus massivem Holz. Diese dienen nicht nur dazu, die Truhe zu bewegen, sondern auch, um Hinterbliebenen Halt zu geben, die während der rund vierzig Tage des Zersetzungsprozesses Abschied nehmen können.</p>
<h4>Zurück zur Natur</h4>
<p>Der in den USA human composting genannte Vorgang ist durch die Designerin und Unternehmerin Katrina Spade dort längst bekannt. Sie gründete im Jahr 2017 „<a href="https://recompose.life/">Recompose</a>“, das sich, auch im Sinne der Nachhaltigkeit, für diese Art der Erdbestattung einsetzt.<br />
Die Idee zu dieser Bestattungsalternative kam ihr im Jahr 2011. Ausgelöst durch ihren neuen Blick aufs Leben als junge Mutter, dachte sie über ihr eigenes Ableben nach. Es dauerte knapp anderthalb Jahre, bis sie, damals noch Architekturstudentin, den „Prototypen eines Prototypen“ entworfen hatte: eine Kompost-Heizung. Sie erkannte, dass Mikroben in der Lage sind, in feuchter und warmer Umgebung so ziemlich jedes organische Material zu zersetzen – schnell und nachhaltig.</p>
<p>Nachhaltig ist eine Reerdigung in mehreren Bereichen. Im Vergleich zu Erdbestattung oder Kremation wird bei einer Kompostierung eine Tonne CO2 eingespart. Darüber hinaus benötigt diese Art der Beisetzung lediglich ein Achtel der Energie, die andere übliche Formen der Bestattung verbrauchen. Fossile Brennstoffe sind ebenso überflüssig und auch Materialien wie jene zum Bau von Särgen und Urnen bleiben vakant.</p>
<p>Somit lässt sich sagen: „Zurück zur Natur“ ist nicht mehr nur in der Freizeit ein hehres Ziel, sondern auch nach unserem Dahinscheiden. Und jeder Mensch kann über den Tod hinaus dafür sorgen, bestehendes Leben zu schützen sowie neues zu ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://recompose.life/our-model/">recompose.life/our-model/</a> (04.04.2022)<br />
<a href="https://www.meine-erde.de/">meine-erde.de/</a> (28.03.2022)<br />
<a href="https://www.reerdigung.de/">reerdigung.de/</a> (28.03.2022)<br />
<a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/reerding-bestattung-100.html">deutschlandfunkkultur.de/reerding-bestattung-100.html</a> (17.03.2022)<br />
<a href="https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/warum-besteht-das-leben-aus-kohlenstoff-100.html">swr.de/wissen/1000-antworten/warum-besteht-das-leben-aus-kohlenstoff-100.html</a> (03.09.2021)</p>
<p>Bildquelle: © 3345408, Pixabay</p>
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		<title>Der Maibaum als Weltretter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2022 19:27:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Freund, der Baum. Lange wurde der Stamm mit Ästen und Wurzeln nicht dermaßen heftig erforscht, diskutiert, verteidigt und gerodet wie innerhalb der letzten Jahrzehnte. Das Thema Mikroplastik bringt einen von ihnen nun in neuem Kontext in den Fokus. Seitdem belegt ist, dass Pflanzen miteinander kommunizieren, nimmt die Faszination für Wald und Bäume zu. Spätestens&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/der-maibaum-als-weltretter/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Der Maibaum als Weltretter</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mein Freund, der Baum. Lange wurde der Stamm mit Ästen und Wurzeln nicht dermaßen heftig erforscht, diskutiert, verteidigt und gerodet wie innerhalb der letzten Jahrzehnte. Das Thema Mikroplastik bringt einen von ihnen nun in neuem Kontext in den Fokus.<br />
</em></p>
<p>Seitdem belegt ist, dass Pflanzen miteinander kommunizieren, nimmt die Faszination für Wald und Bäume zu. Spätestens seit Peter Wohllebens, Deutschlands wohl bekanntestem Förster und Waldhüter, in 40 Sprachen übersetzten Buchs „Das geheime Leben der Bäume“ ist Großgrün in aller Munde und vielerlei Armen. „Hambi bleibt!“ ist ein Schlachtruf, mit dem in Deutschland wohl jede:r etwas verbindet, und der Spruch „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden wir merken, dass wir Geld nicht essen können“ gehört zu den 80ern wie Neonjacken und Karottenjeans.</p>
<h4>Aus der Baum?</h4>
<p>Wer an Bäume in Deutschland denkt, der:dem kommen wohl zuallererst Buchen, Eichen und Linden in den Kopf. Eine große Überraschung bietet nun ein Baum, der eher stiefmütterlich behandelt wird in Wald und Flur: die Hängebirke. Sie ist in der Lage, über die Wurzeln aus dem Boden Mikroplastik aufzunehmen.</p>
<p>Mikroplastik ist in aller Munde – wortwörtlich; es wurde bereits in Nahrungsmitteln nachgewiesen. Auch die Bilder von mit vollem Magen verhungerten Meerestieren reichen tief. Was ist los mit uns, dass wir unsere Müllproduktion nicht <a href="https://tageswow.de/umwelt/mit-recycling-an-die-spitze/">in den Griff bekommen</a>?</p>
<p>Was Viele nicht wissen: Erdboden ist deutlich stärker durch Mikroplastik belastet als Gewässer (die beispielsweise durch das <a href="https://tageswow.de/deintageswow/dein-tageswow-top-3-der-guten/">Waschen synthetischer Kleidungsstücke</a> tagtäglich mit Plastikpartikeln angereichert werden). Daher gilt es auch hier, Lösungen zu finden, wie es für Ozeane beispielsweise bereits mit dem vielversprechenden Projekt <a href="https://tageswow.de/umwelt/plastik-raus/">The Ocean Cleanup</a> gelungen ist.</p>
<h4>Mikroben bauen Schadstoffe ab</h4>
<p>Betula pendula Roth., wie die Hängebirke auf Botanisch heißt, ist schon länger dafür bekannt, dass sie Böden dekontaminiert. Schwermetalle und industrielle Schadstoffe wie polyaromatische Wasserstoffe speichert sie und baut sie mithilfe von Mikroben ab. Neu ist, dass sie auch Mikroplastik aufnimmt.</p>
<p>Noch ist nicht klar, wie die diese Tatsache die Gesundheit der Bäume beeinflusst. Die Pilotstudie unter Mitwirkung der Berliner Künstlerin Kat Austen und des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) ist abgeschlossen, weitere Untersuchungen sind geplant.</p>
<p>Am besten ist es natürlich, wenn wir die Unmengen an Plastik- und Kunststoffabfall deutlich reduzieren und Plastikpartikel gar nicht erst in Wasser und Erde gelangen. Dies kann im Alltag dadurch gelingen, indem wir beispielsweise Second Hand kaufen und darüber hinaus auf plastikfreie Alternativen zurückgreifen wie Kleidung aus Baumwolle, Leinen und Hanf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.vdi-nachrichten.com/technik/umwelt/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden/">vdi-nachrichten.com/technik/umwelt/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden/</a> (21.02.2022)<br />
<a href="https://www.igb-berlin.de/news/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden">igb-berlin.de/news/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden</a> (21.02.2022)<br />
<a href="https://ps.boell.org/sites/default/files/2020-09/Plastic%20Atlas%202020%20-%20English.pdf">ps.boell.org/sites/default/files/2020-09/Plastic%20Atlas%202020%20-%20English.pdf</a> (09/2020)<br />
<a href="https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2022/02/koennen-baeume-uns-aus-der-mikroplastikverschmutzung-retten">nationalgeographic.de/umwelt/2022/02/koennen-baeume-uns-aus-der-mikroplastikverschmutzung-retten</a> (23.02.2022)</p>
<p>Bildquelle: © Chris Flexen, Unsplash</p>
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		<title>Bitte aufs Dach steigen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 16:45:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Konzept der Dachbegrünung ist nicht neu, bereits in den 90er Jahren wurde das bepflanzte Dach in Deutschland immer populärer. Der Idee nach wurden schon vor ca. 4.000 Jahren in Ägypten Dachflächen begrünt; an Luftverschmutzung kann es nicht gelegen haben. Was also steckt dahinter? Neben der optischen Aufwertung, die eventuell auch ein Beweggrund im Alten&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/bitte-aufs-dach-steigen/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Bitte aufs Dach steigen</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Konzept der Dachbegrünung ist nicht neu, bereits in den 90er Jahren wurde das bepflanzte Dach in Deutschland immer populärer. Der Idee nach wurden schon vor ca. 4.000 Jahren in Ägypten Dachflächen begrünt; an Luftverschmutzung kann es nicht gelegen haben. Was also steckt dahinter?</em></p>
<p>Neben der optischen Aufwertung, die eventuell auch ein Beweggrund im Alten Ägypten war, bietet die Dachbegrünung mannigfaltige Vorteile. Einer davon ist der Schutz vor Witterungseinflüssen; extreme Kälte, Feuchte und Hitze werden vom eigentlichen Dach und damit Gebäudekern ferngehalten. Was jetzt und in Zukunft aber immer mehr Gewicht hat, sind nicht etwa die sogenannten Pflanzpfannen, die zur Begrünung genutzt werden. Es ist die Tatsache, dass auf dem Gründach, ob extensiv oder intensiv bepflanzt, die Biodiversität fernab von Pesti,- Herbi- und Insektiziden gedeihen und sich erholen kann.</p>
<h4>Energie, Ressourcen und CO2 einsparen</h4>
<p>Darüber hinaus kann Energie ganz konkret eingespart werden, da die Dämmleistung eines begrüntes Dachs nicht zu unterschätzen ist. Zu guter Letzt spielt die Wasserspeicherung, Kühlung und Reinigung der Umgebungsluft sowie das Binden von CO2 eine herausragende Rolle beim ureigentlich nicht ressourcenschonenden Vorhaben „Hausbau“.</p>
<p>War es vor einigen Jahrzehnten noch mit erheblichem Aufwand verbunden, die Dachfläche eines Bestandsgebäudes mit Schrägdach zu begrünen, kann dies heute ohne bauliche Veränderungen vonstatten gehen. Erwähnte Pflanzpfannen lassen sich auf bestehende Dachziegel aufbringen (siehe Bild), sodass in kürzester Zeit die Dachfläche nicht nur ein echter Hingucker ist, sondern auch sofort für Ressourcen- und Artenschutz sorgt.<br />
Staatliche und/oder kommunale Förderungen zur Nachrüstung bestehender und Ausrüstung neuer Gebäude sind in diversen Bundesländern beantragbar (siehe unten).</p>
<h4>Vom Dachstein zum Dachgrün: ein Katzensprung</h4>
<p>Die beeindruckende Umsetzung der Verbindung von Architektur und Bepflanzung lässt sich unter anderem in der Architektur Friedensreich Hundertwassers finden, beispielsweise in <a href="https://www.blumau.com/gleich-direkt/presse.html">Bad Blumau</a>, <a href="https://www.darmstadt.de/darmstadt-erleben/sehenswuerdigkeiten/waldspirale/">Darmstadt</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedensreich_Hundertwasser#/media/Datei:Hundertwasser_Toilets,_Kawakawa_-_entrance.jpg">Kawakawa</a>, <a href="https://www.faszination-dachbegruenung.de/oeffentliche-bauten/dachbegruenung-hundertwasser-regenbogenspirale-valkenburg">Valkenburg</a> und <a href="https://www.wien.info/de/sightseeing/sehenswuerdigkeiten/hundertwasserhaus-wien-348488">Wien</a>.<br />
Auch in Düsseldorf wurde kürzlich ein Gebäude eröffnet, das vor lauter Grün kaum zu erkennen ist und im Sinne des städtischen Abwassermanagements wirkt. Hier wurde <a href="https://www.swd-ag.de/magazin/koe-bogen-2/#&amp;gid=1&amp;pid=2">Europas größte Grünfassade</a> umgesetzt – mit vielfach positiven Auswirkungen für Luft und Klima in der Innenstadt. Davon profitieren nicht nur die Menschen, die sich dort aufhalten, sondern auch für Tiere ist es eine echte Oase.</p>
<p>Einander aufs Dach zu steigen kann Sinn haben. Besonders in Zeiten wie diesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.groendak.nl/">https://www.groendak.nl/</a> (24.01.2022)<br />
<a href="https://mygreentop.de/">https://mygreentop.de/</a> (24.01.2022)<br />
<a href="https://www.gebaeudegruen.info/gruen/fuers-auge/fotos?tx_bmimagegallery_list%5Baction%5D=gallery&amp;tx_bmimagegallery_list%5Bshow%5D=4&amp;cHash=c63d0e090dd328b87098fad6e4143379">https://www.gebaeudegruen.info/gruen/fuers-auge/fotos?tx_bmimagegallery_list%5Baction%5D=gallery&amp;tx_bmimagegallery_list%5Bshow%5D=4&amp;cHash=c63d0e090dd328b87098fad6e4143379</a> (24.01.2022)<br />
<a href="https://www.verbraucherzentrale.nrw/aktuelle-meldungen/umwelt-haushalt/begruenung-am-haus-jetzt-noch-foerderung-vom-land-beantragen-68076">https://www.verbraucherzentrale.nrw/aktuelle-meldungen/umwelt-haushalt/begruenung-am-haus-jetzt-noch-foerderung-vom-land-beantragen-68076</a> (14.12.2021)<br />
<a href="https://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/dachbegruenung/kfw-foerderung-fuer-die-dachbegruenung.php">https://www.energie-fachberater.de/dach/dacheindeckung/dachbegruenung/kfw-foerderung-fuer-die-dachbegruenung.php</a> (13.08.2021)<br />
<a href="https://www.gebaeudegruen.info/fileadmin/website/gruen/Dachbegruenung/WirkungVorteileFakten/Foerderung/2020/Staedte_mit_finanziellen_Zuschuessen_Dachbegruenung_01.pdf">https://www.gebaeudegruen.info/fileadmin/website/gruen/Dachbegruenung/WirkungVorteileFakten/Foerderung/2020/Staedte_mit_finanziellen_Zuschuessen_Dachbegruenung_01.pdf</a> (06/2021)<br />
<a href="https://praxistipps.focus.de/foerderung-fuer-dachbegruenung-diese-programme-gibt-es_128886">https://praxistipps.focus.de/foerderung-fuer-dachbegruenung-diese-programme-gibt-es_128886</a> (02.02.2021)<br />
<a href="https://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/1846">https://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/1846</a> (13.03.2007)</p>
<p>Bildquelle: © mygreentop – das Aufdachpflanzsystem</p>
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		<title>Austern gegen Flutwellen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2021 17:40:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spätestens nach den jüngsten Überflutungen im deutschen Binnenland dürfte allen klar geworden sein, dass die Klimakrise...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Spätestens nach den jüngsten Überflutungen im deutschen Binnenland dürfte allen klar geworden sein, dass die Klimakrise nicht vor der Höhe des Bruttoinlandsprodukts Halt macht. Es ist angekommen, dass wir alle gefordert sind. Kreative Lösungen müssen her, um mit den bereits spürbaren Folgen des weltweiten Temperaturanstiegs umzugehen. Eine Idee: Austern.<br /></em></p>
<p>So denkt offensichtlich auch die US-amerikanische Landschaftsarchitektin Kate Orff, die Austernriffe kultivieren möchte, um die Küstenlinie New Yorks vor Flutwellen und Erosion zu schützen. Ihre Idee: Austernriffe als Wellenbrecher anlegen.</p>



<p>Die Schlussfolgerung, dass Änderungen im Klimatischen und damit im Ozeanischen auch Änderungen der urbanen Landschaftsarchitektur an Küstenlinien erfordern, liegt nahe. Orffs Background als Landschaftsarchitektin – die erste, die mit dem „Genius Grand“ die renommierte Auszeichnung der MacArthur-Stiftung erhielt – führt unweigerlich zu dem Gedanken, für unser Überleben notwendige Eingriffe nicht in der Natur vorzunehmen, sondern <em>mit</em> der Natur. Statt Deichen, Dämmen und Ufermauern sollen Auen, Dünen, Mangrovenwälder und Riffe dafür sorgen, Überflutungen und Erosion zu stoppen sowie gleichzeitig die Natur zu erhalten.</p>



<p>Hier kommen die Austern zupass. Sie können dichte Riffe formen und somit die Wasserbewegung verlangsamen sowie die Wirkung von Sturmfluten mildern. <br />Austern waren bis zu Beginn der Industrialisierung vor New York in großen Mengen vorhanden; mit dem Ausbau und der Vertiefung der Wasserwege sowie deren Verschmutzung wurde ihr Bestand jedoch stark dezimiert.</p>



<p>Sollte Kate Orff recht behalten und ihr Austernprojekt umsetzen, könnte eine der größten Küstenstädte der Welt in Zukunft auf natürlichem Wege mit den unweigerlichen Folgen des Meeresspiegelanstiegs aufgrund der Klimakrise gut zurechtkommen.</p>



<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: <br /><a href="https://www.newyorker.com/magazine/2021/08/09/the-seas-are-rising-could-oysters-protect-us">newyorker.com/magazine/2021/08/09/the-seas-are-rising-could-oysters-protect-us</a></p>
<p>Bildquelle: © Thomas Prior for The New Yorker</p>
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		<title>„Clive“ räumt auf und schützt Tiere</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/clive-schuetzt-tiere/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2021 16:48:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede:r, die:der frühlings oder sommers das Draußensein genießt, nicht aber in Waldes- oder Feldesnähe lebt, kennt sie. Die latente Abscheu, sich auf einer Grünfläche niederzulassen, die aussieht wie das Anfangsstadium einer Müllkippe. Abgesehen davon, dass Scherben, Kronkorken und Zigarettenstummel nicht für kulinarische Seufzer der lokalen Fauna sorgen dürften, kann der Verzehr für Tiere tödlich enden.&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/clive-schuetzt-tiere/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">„Clive“ räumt auf und schützt Tiere</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/clive-schuetzt-tiere/">„Clive“ räumt auf und schützt Tiere</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Jede:r, die:der frühlings oder sommers das Draußensein genießt, nicht aber in Waldes- oder Feldesnähe lebt, kennt sie. Die latente Abscheu, sich auf einer Grünfläche niederzulassen, die aussieht wie das Anfangsstadium einer Müllkippe. </em></p>
<p>Abgesehen davon, dass Scherben, Kronkorken und Zigarettenstummel nicht für kulinarische Seufzer der lokalen Fauna sorgen dürften, kann der Verzehr für Tiere tödlich enden. <br />Auch deshalb bietet die aktuelle Entwicklung vierer Gründer aus Garching bei München einen Aha-Moment inmitten der beliebten autonom agierenden Helferlein wie Saug- und Mähroboter.</p>
<p>„Clive“ bewegt sich zwar ohne fremde Führung über den Rasen, unterbricht seine Tätigkeit aber für Kleintiere wie Bienen und umfährt größere Tiere, die ihm vor die Linse kommen. Damit bietet dieses Gerät nicht nur Ausgleich für Menschen, die ihren Müll in Parks und Auen lassen. Es ist auch das erste dieser Art, das Tieren nicht gefährlich wird.<br /><br />Win-win für Natur und Mensch, kann man sagen.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>Quelle und weiterführende Links:<br /><a href="https://www.beobachter.ch/umwelt/forschung-innovation/lebensgefahrlich-fur-tiere-maschinen-ohne-moral">https://www.beobachter.ch/umwelt/forschung-innovation/lebensgefahrlich-fur-tiere-maschinen-ohne-moral</a><br /><a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-start-up-lukas-wiesmeier-roboter-klimaschutz-kuenstliche-intelligenz-1.5375787">https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-start-up-lukas-wiesmeier-roboter-klimaschutz-kuenstliche-intelligenz-1.5375787</a><br /><a href="https://angsa-robotics.com/roboter/">https://angsa-robotics.com/roboter/</a></p>
<p>Bildquelle: © Angsa Robotics</p>


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		<title>Klimaneutrales Eiscafé</title>
		<link>https://tageswow.de/vermischtes/deutschlands-erstes-klimaneutrales-eiscafe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 10:06:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[CO2 Neutral]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das „Eismeer“ im Münchner Glockenbachviertel, Deutschlands erstes klimaneutrales Eiscafé, wird seinem Namen gerecht: Eine...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/vermischtes/deutschlands-erstes-klimaneutrales-eiscafe/">Klimaneutrales Eiscafé</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Das „Eismeer“ im Münchner Glockenbachviertel, Deutschlands erstes klimaneutrales Eiscafé, wird seinem Namen gerecht. Eine schier unendliche Menge unterschiedlicher Eissorten erwartet die Eishungrigen. Insgesamt 128 Sorten „Natureis“, allesamt selbst hergestellt und je Angebot täglich frisch zubereitet.</em></p>
<p>Wichtig ist den Betreibern Robert Maier-Kares und Marcus Kares, dass jede Sorte auch vegan zu haben ist, um niemanden auszuschließen, wie sie selbst sagen. Dieses Konzept hat Erfolg: 2020 wurde das „Eismeer“ als bayrisches „Lokal des Jahres“ ausgezeichnet. </p>



<p>Mit lediglich neun Tonnen CO2-Ausstoß im Jahr – erreicht durch die Nutzung von Ökostrom, e-Mobilität und möglichst lokale Lieferketten – liegen die Emissionen auf derselben Höhe wie der durchschnittliche Pro-Kopf-Ausstoß in Deutschland. Einhundertprozentige Klimaneutralität bleibe zurzeit noch ein Wunschtraum, das ist den Betreibern bewusst. Daher kompensieren sie den CO2-Ausstoß des Franchise-Unternehmens (auch andere Eiscafés in München sowie am Chiemsee verkaufen Eismeer-Eis) mit dem Kauf von Zertifikaten für Frauenrechte und Gleichbehandlungsrechte in Südafrika. „Wir wollen den gesunden Weg finden zwischen Herstellung, kurzen Lieferwegen und Natur.“ </p>



<p>Das scheint gelungen zu sein. </p>
<p>&nbsp;</p>



<p>Quelle und weiterführende Links: <br /><a href="https://www.daseismeer.de/">https://www.daseismeer.de/</a><br /><a href="https://www.mucbook.de/erstes-klimaneutrales-eiscafe-eismeer-muenchen/">https://www.mucbook.de/erstes-klimaneutrales-eiscafe-eismeer-muenchen/</a> <br /><a href="https://kskmse.blog/eismeer/">https://kskmse.blog/eismeer/</a></p>
<p>Bildquelle: © Eismeer</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/vermischtes/deutschlands-erstes-klimaneutrales-eiscafe/">Klimaneutrales Eiscafé</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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