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	<description>tageswow.de ist das Newsportal für konstruktive und empowernde Nachrichten aus Deutschland und aller Welt.</description>
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		<title>Wir sind wieder da!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2024 12:17:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kürzlich so schön? »Ja, und das mag auch einer gewissen Medienlogik geschuldet sein.« Was er damit meint? Eine Einordnung auf tageswow.de. tageswow.de ist wieder da! Nachdem es ein Jahr lang den Dornröschenschlaf schlief – die Förderung war ausgelaufen und von einer Person allein waren die Ausgaben für die Redaktion nicht&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/unkategorisiert/wir-sind-wieder-da/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Wir sind wieder da!</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><em>Wie sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kürzlich so schön? »Ja, und das mag auch einer gewissen Medienlogik geschuldet sein.«</em><br />
<em>Was er damit meint? Eine Einordnung auf tageswow.de.</em><i><br />
</i></span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="http://tageswow.de">tageswow.de</a> ist wieder da!<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nachdem es ein Jahr lang den Dornröschenschlaf schlief – die Förderung war ausgelaufen und von einer Person allein waren die Ausgaben für die Redaktion nicht zu leisten –, ist der Ruf nach ausgeglichener und ausgleichender Berichterstattung nicht mehr zu überhören. Berichterstattung, die das benennt, was zur News-Primetime unbenannt bleibt.</span></span></p>
<h2><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Worum geht es?</b></span></span></h2>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Um die andere Seite der Medaille. Um Konstruktives, Lösungsorientiertes und Ermutigendes.<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Denn, ja: Die Lage ist schlecht. Dass es nach all den menscheninduzierten Konflikten, die die Welt während der letzten Jahrtausende erlebt hat, sich so verhält wie derzeit, ist nicht nur beschämend. Es ist auch nicht hinzunehmen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="http://tageswow.de">tageswow.de</a> ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, journalistisches Gleichgewicht zu bieten zum Kanon der ewiggleichen Nachrichten: Katastrophen, Anschläge und Ressourcenschwund allüberall auf den Antennenspitzen.<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Trotzdem diese Nachrichten Fakten behandeln, verstören, lähmen und beeinflussen sie in eine Richtung, die wir nicht gebrauchen können. Wir wollen anders auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren als damit, den Kopf in den Sand zu stecken.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Es geht nicht darum, zu ignorieren, die Augen zu verschließen vor dem, was ist. Deshalb gibt es <a href="http://tageswow.de">tageswow.de</a>: Es ist eben nicht nur so, wie es, extrem verkürzt, dargestellt wird. Allüberall auf der Erde existieren Menschen und Organisationen, die daran arbeiten, Lösungen zu finden. Lösungen für die Folgen von Katastrophen, Anschlägen und Ressourcenschwund.<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Um die geht es hier.</span></span></p>
<h2><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>»Und abends in den Nachrichten kommen die vor, die Olaf Scholz beschimpfen«</b></span></span></h2>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Was hat es also mit dem Bundespräsident auf sich? Wie kann es sein, dass der erste Artikel nach einer langen Pause mit ihm beginnt?<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Er hat recht.<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nicht nur das: Er bestätigt mit seiner Äußerung Grund und Ursache für die Existenz von <a href="http://tageswow.de">tageswow.de</a>.<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">In einem am 12. Januar 2024 veröffentlichten Interview nennt er die eingangs erwähnte „Medienlogik“ als einen der Gründe für Einseitigkeit, Mangel und Irreführung derzeitiger Berichterstattung:</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><i>»</i>In Sachsen-Anhalt haben Hunderte Freiwillige geholfen, die Dämme zu stabilisieren. Als der Kanzler kam, haben ihn eine Handvoll Radikale beschimpft. Und abends in den Nachrichten kommen die vor, die Olaf Scholz beschimpfen, und nicht die Freiwilligen, die Kraft und Zeit investieren, um die Menschen vor den Fluten zu schützen.«</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das fasst zusammen, worum es <a href="http://tageswow.de">tageswow.de</a> geht. Und weshalb es dringend einen Paradigmenwechsel sowohl im Journalismus als auch in den Redaktionskonferenzen dieses Landes braucht. Wir leben nicht mehr in einer Zeit, in der wir es uns leisten können, binnen 15 Minuten eine Zusammenfassung des Weltgeschehens zu liefern, die Lösungen ausklammert.<br />
Seit Jahren ist ersichtlich, wohin das führt. Nun ist es unübersehbar.<br />
</span></span></p>
<h2><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Aufmerksamkeitsökonomie statt Medienkompetenz</b></span></span></h2>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Mobilfunk und Internet sind so gut wie zeitgleich über eine auf beides unvorbereitete Menschheit gekommen.<br />
Medienkompetenz? Das bedeutete Mitte der 90er, die tägliche Fernsehzeit des Nachwuchses auf 30 Minuten am Tag zu begrenzen. Und nur nach den Hausaufgaben!<br />
Seitdem sind wir jederzeit und überall erreichbar, die Welt liegt in unserer Handfläche.</span></span></p>
<p>Das ist zu viel des Guten – und anscheinend zu viel der Verantwortung. Denn Kriege, Aufstände und Attentate sind ohne soziale Medien nicht mehr zu denken (geschweige denn zu planen). Berichterstattung ist das goldene Kalb, die Auswertung und passive Teilnahme per Hinz und Kunz Alltag.<br />
<span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">So verzetteln wir uns im Klein-Klein und übersehen dabei, dass wir uns den Ast, auf dem sitzen, absägen lassen (aus klimapolitischer Sicht: wegroden lassen).<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wollen wir das?</span></span></p>
<h2><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Pessimismus ist Zeitverschwendung</b></span></span></h2>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die ersten Proteste in größeren Städten zeigen, dass die oft zu Wahlkampfzwecken zitierte „Mitte“ Deutschlands eben nicht braun ist. Auch nicht gelb, grün, blau, schwarz oder rot. Sie ist vielfarbig, divers, fordernd und mitunter auch anstrengend. </span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">So, wie Menschen eben sind.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nun ist es an der Zeit, auch Dörfer und Gemeinden, Kleinstädte und Kommunen dazu zu ermutigen, sich in ihrer Vielfalt zu zeigen. Um Nationalismus, Rechtsradikalismus und Xenophobie den Spiegel vorzuhalten und zu zeigen: Euer Dogma ist unsere Stärke.<br />
Wo ihr ruft: „Ausländer raus!“, antworten wir vielsprachig. Wo ihr „ethnisch säubern“ wollt, zeigen wir uns in unserer Diversität. Wo ihr Simplizität verlangt, akzeptieren wir uns in unserer Komplexität.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Steinmeiner schließt sein Interview frei nach Schimon Peres: »Pessimismus ist einfach Zeitverschwendung. Pessimismus lähmt da, wo wir eigentlich Haltung, Mut und aktives Handeln brauchen.«</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nehmen wir das als Appell, Motivation und Berechtigung, auf- und für das Land, das Sicherheit, Wohlstand und soziale Absicherung gewährt, einzustehen. Fern jeglicher Ideologie, Machtphantasien und Umsturzpläne.<br />
</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Quellen und weiterführende Links:<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/bundespraesident-sz-interview-frank-walter-steinmeier-olaf-scholz-afd-afd-verbot-demokratie-e727218/">https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/bundespraesident-sz-interview-frank-walter-steinmeier-olaf-scholz-afd-afd-verbot-demokratie-e727218/</a> (16.01.2024)<br />
<a href="https://www.tagesschau.de/inland/proteste-gegen-rechts-100.html">https://www.tagesschau.de/inland/proteste-gegen-rechts-100.html</a> (16.01.2024)<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/zehntausende-bei-bundesweiten-demos-am-wochenende-gegen-die-afd-a-1f734752-655a-4871-94bc-c4fb32000d99">https://www.spiegel.de/politik/deutschland/zehntausende-bei-bundesweiten-demos-am-wochenende-gegen-die-afd-a-1f734752-655a-4871-94bc-c4fb32000d99</a> (16.01.2024)<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.swp.de/politik/demos-gegen-afd-zehntausende-bei-grossdemos-gegen-rechts-_-auch-scholz-und-baerbock-72779329.html">https://www.swp.de/politik/demos-gegen-afd-zehntausende-bei-grossdemos-gegen-rechts-_-auch-scholz-und-baerbock-72779329.html</a> (16.01.2024)<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://taz.de/Demonstrationen-gegen-rechts/!5982768/">https://taz.de/Demonstrationen-gegen-rechts/!5982768/</a> (16.01.2024)<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.stern.de/politik/deutschland/gegen-afd-und-co---zehntausende-demonstrieren-gegen-rechts-34364836.html">https://www.stern.de/politik/deutschland/gegen-afd-und-co&#8212;zehntausende-demonstrieren-gegen-rechts-34364836.html</a> (16.01.2024)<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/tausende-menschen-demonstrieren-bundesweit-gegen-die-afd-19450819.html">https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/tausende-menschen-demonstrieren-bundesweit-gegen-die-afd-19450819.html</a> (16.01.2024)<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.deutschlandfunk.de/demonstrationen-gegen-rechts-in-deutschen-staedten-100.html">https://www.deutschlandfunk.de/demonstrationen-gegen-rechts-in-deutschen-staedten-100.html</a> (16.01.204)</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Bildquelle: © Leonie Adam für <a href="http://tageswow.de">tageswow.de</a></span></span></p>
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		<title>Olio Folio extra vergine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2022 15:55:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das ist der Traum: Aus alt mach neu, schmeiß&#8216; nix weg, kannste vielleicht noch gebrauchen. So ist es: Ein Unternehmen sieht Plastikmüll nicht nur als die Belastung, die er ist, sondern auch als Ressource. Und das geht so: Die „Biofabrik“ aus Dresden extrahiert während des Recyclingprozesses von Plastik und Kunststoff den Grundstoff Öl. So können&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/olio-folio-extra-vergine/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Olio Folio extra vergine</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/olio-folio-extra-vergine/">Olio Folio extra vergine</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das ist der Traum: Aus alt mach neu, schmeiß&#8216; nix weg, kannste vielleicht noch gebrauchen. So ist es: Ein Unternehmen sieht Plastikmüll nicht nur als die Belastung, die er ist, sondern auch als Ressource.</em></p>
<p>Und das geht so: Die „Biofabrik“ aus Dresden extrahiert während des Recyclingprozesses von Plastik und Kunststoff den Grundstoff Öl. So können täglich bis zu 2.400 Kilogramm Polyolefine aufge- und wiederverarbeitet werden.<br />
Das Tolle daran: Die Maschine, die das kann, ist als Container überall einsetzbar.</p>
<p>Die dem Recyclingprozess zuzuführenden Kunststoffflocken werden zunächst unter Ausschluss von Sauerstoff bei ständiger Bewegung erhitzt. Bei ca. 500° Celsius spalten sich die Kohlenwasserstoffketten in flüssige und gasförmige Bestandteile auf, wobei letztere per Kondensation flüssigen Zustand erreichen. So können rund 85 Prozent der eingesetzten Kunststoffe als Altöl zurückgewonnen und dem Produktionsprozess von Recyclingplastik wieder zugeführt werden. Was an Gas übrigbleibt, dient der Stromerzeugung.</p>
<h4>Und der Rest?</h4>
<p>Die kaum vorhandenen Reststoffe (ca. drei Prozent), beispielsweise Metalle, können aussortiert und so wiederverwendet werden, während verbleibende Restasche zur Bitumenherstellung taugt.</p>
<p>Aus problembehaftetem und Probleme generierendem Abfall wird durch diese Technologie ein wertvoller Rohstoff, der die Kreislaufwirtschaft bedient. Dies ist insofern bemerkenswert, als dass innerhalb der letzten zwanzig Jahre mehr Plastik produziert wurde als im gesamten Jahrhundert davor.</p>
<p>Möchten wir nicht, dass spätestens im Jahr 2050 mehr Plastik in den Weltmeeren schwimmt als Meerestiere (pro Jahr schaffen wir etwa zehn Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane), dürfen wir Alternativen zu dem Stoff, ohne den Komfort und Zivilisation in der westlichen Welt nicht mehr möglich scheinen, finden und entwickeln. Die oben beschriebene kann eine davon sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle:<br />
<a href="https://biofabrik.com/de/wastx-plastic/">biofabrik.com/de/wastx-plastic/</a> (22.09.2022)</p>
<p>Bildquelle: © Filmbetrachter, Pixabay</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/olio-folio-extra-vergine/">Olio Folio extra vergine</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Edel-Steine aus Dandora</title>
		<link>https://tageswow.de/wissenschaft/edel-steine-aus-dandora-plastikmuell/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 16:34:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Steine, die die Welt bedeuten, sind vielfarbig – zumindest für Nzambi Matee. Denn sie fertigt seit 2017 Pflastersteine, die fünfmal härter sind als solche aus Beton. Der Trick: recycleter Plastikmüll. Nairobi hat ein Müllproblem. Nichts Ungewöhnliches für eine Hauptstadt. Allerdings wird hier nur etwa die Hälfte des Mülls behördlich eingesammelt und davon wiederum lediglich&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/edel-steine-aus-dandora-plastikmuell/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Edel-Steine aus Dandora</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/wissenschaft/edel-steine-aus-dandora-plastikmuell/">Edel-Steine aus Dandora</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Steine, die die Welt bedeuten, sind vielfarbig – zumindest für Nzambi Matee. Denn sie fertigt seit 2017 Pflastersteine, die fünfmal härter sind als solche aus Beton. Der Trick: recycleter Plastikmüll.</em></p>
<p>Nairobi hat ein Müllproblem. Nichts Ungewöhnliches für eine Hauptstadt. Allerdings wird hier nur etwa die Hälfte des Mülls behördlich eingesammelt und davon wiederum lediglich ein Bruchteil wiederverwertet.<br />
Weil Kenya mit den Unmengen an Müll überfordert ist – die USA und andere Länder exportieren einen Großteil ihres Abfalls nach Afrika –, formieren sich Gruppierungen junger Menschen, die das Problem selbst in die Hand nehmen.</p>
<h4>Von der Arbeitnehmerin zur Social Entrepreneurin</h4>
<p>Nzambi Matee ist einer dieser junger Menschen. Die 30-Jährige hat sich 2016 aus einem sicheren Arbeitsverhältnis verabschiedet und ist in die Selbstständigkeit gestartet. Sie möchte ihre Fähig- und Fertigkeiten anstatt für die Ölindustrie lieber dafür einsetzen, einen Unterschied im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes zu machen.</p>
<p>Die studierte Maschinenbauingenieurin probierte lange mit Materialien und Werkzeugen herum, um die perfekte Fabrikationsweise für die Herstellung von Baustoffen zu finden. Es is<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2983 alignright" src="https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-300x300.jpg" alt="Auch dieser Sitzungshammer, erstellt für den UN-Umweltausschuss, besteht aus PLastikmüll" width="300" height="300" srcset="https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-300x300.jpg 300w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-150x150.jpg 150w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-768x768.jpg 768w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2.jpg 854w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />t ihr gelungen: 2017 gründete sie ihr Unternehmen <a href="https://www.gjenge.co.ke/">Gjenge Makers Ltd.</a>, das unter Anderem recyclete Pflastersteine herstellt – bis zu 6.000 Stück pro Woche.</p>
<h4>Aktivismus zahlt sich aus</h4>
<p>Ein weiterer Meilenstein ihrer Kreativität im Sinne der Kreislaufwirtschaft ist der Hammer, mit dem im März 2022 während der <a href="https://www.unep.org/environmentassembly/unea5">5. UN-Umweltversammlung</a> in Nairobi der Plastic Pact besiegelt wurde (siehe Photo).</p>
<p>Mittlerweile hat das Unternehmen mehr als 1.000 Tonnen Plastikmüll verarbeitet sowie über hundert Einkommensmöglichkeiten für Müllsammler:innen, Frauen und junge Menschen geschaffen. Gemeinsam sind sie aktiv, um für das scheinbar unlösbare Plastikmüllproblem Kenyas Lösungen zu generieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.welt.de/politik/ausland/plus238490765/Nachhaltigkeit-Wie-Afrikas-Tueftler-das-Plastikmuell-Problem-loesen.html">https://www.welt.de/politik/ausland/plus238490765/Nachhaltigkeit-Wie-Afrikas-Tueftler-das-Plastikmuell-Problem-loesen.html</a> (15.05.2022)<br />
<a href="https://edwardasare.com/nzambi-matee-the-kenyan-woman-building-an-empire-from-trash/">https://edwardasare.com/nzambi-matee-the-kenyan-woman-building-an-empire-from-trash/</a> (11.04.2021)<br />
<a href="https://worldarchitecture.org/article-links/egmeg/kenyan-startup-founder-nzambi-matee-recycles-plastic-to-make-bricks-that-are-stronger-than-concrete.html">https://worldarchitecture.org/article-links/egmeg/kenyan-startup-founder-nzambi-matee-recycles-plastic-to-make-bricks-that-are-stronger-than-concrete.html</a> (12.02.2021)<br />
<a href="https://www.thisiscolossal.com/2021/02/nzambi-matee-plastic-bricks/">https://www.thisiscolossal.com/2021/02/nzambi-matee-plastic-bricks/</a> (09.02.2021)<br />
<a href="https://www.reuters.com/article/us-kenya-environment-recycling-idUSKBN2A211N">https://www.reuters.com/article/us-kenya-environment-recycling-idUSKBN2A211N</a> (02.02.2021)<br />
<a href="https://www.unep.org/youngchampions/news/story/building-blocks-greener-nairobi">https://www.unep.org/youngchampions/news/story/building-blocks-greener-nairobi</a> (15.12.2020)<br />
<a href="https://watson.is/scholar/nzambi-matee/">https://watson.is/scholar/nzambi-matee/</a></p>
<p>Bildquelle: © Gjenge Makers Ltd.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/wissenschaft/edel-steine-aus-dandora-plastikmuell/">Edel-Steine aus Dandora</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Down to earth: Bestattung mal anders</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 14:42:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Lebewesen, auch Menschen, setzen sich aus sechs organischen Bausteinen zusammen: Wasser-, Kohlen-, Stick- und Sauerstoff sowie Phosphor und Schwefel. Daher hat es Sinn, diese Bestandteile dem biologischen Kreislauf der Natur zurückzuführen. Das ist bald mit einer in Deutschland neuen Art der Bestattung möglich: der Reerdigung. Auch bei den bislang in Deutschland zugelassenen Bestattungsformen, der&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/down-to-earth-bestattung-mal-anders/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Down to earth: Bestattung mal anders</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alle Lebewesen, auch Menschen, setzen sich aus sechs organischen Bausteinen zusammen: Wasser-, Kohlen-, Stick- und Sauerstoff sowie Phosphor und Schwefel. Daher hat es Sinn, diese Bestandteile dem biologischen Kreislauf der Natur zurückzuführen. Das ist bald mit einer in Deutschland neuen Art der Bestattung möglich: der Reerdigung.</em></p>
<p>Auch bei den bislang in Deutschland zugelassenen Bestattungsformen, der Urnen- und der Erdbestattung, werden die menschlichen Körper in die Natur gegeben, allerdings nicht auf nachhaltige Weise. Eine Kremation benötigt fossile Brennstoffe und setzt Kohlendioxid frei. Die Erdbestattung braucht verhältnismäßig viel Platz und Material, das den Rückführungsprozess menschlicher Körper in die Natur über Jahrzehnte hinauszögert und die Natur belastet.</p>
<h4>Erde zu Erde</h4>
<p>Freilich ist die Vorstellung, sich binnen kürzester Zeit von Bakterien zersetzen zu lassen, ein zunächst fremder Gedanke. Doch ist dies der natürliche Weg: Die Kleinstlebewesen, die während unseres Lebens unseren Stoffwechsel am Laufen halten und durchführen, tun ebendies nach unserem Ableben weiter – nur verstoffwechseln sie dann unseren physischen Körper. So ist gewährleistet, dass nach nicht einmal zwei Monaten aus einem Menschen, Stroh, Blüten und Blättern nahrhafter Humus entsteht.</p>
<p>Wie das möglich ist? <a href="https://home.benecke.com/">Mark Benecke</a>, Kriminalbiologe, erklärt: „Leichen zersetzen sich eigentlich unter natürlichen Bedingungen schnell, das heißt, wenn es gut für Bakterien und Insekten ist, also feucht und warm.“<br />
So ist dann auch das Klima in dem „<a href="https://www.meine-erde.de/">Kokon</a>“, der ein bisschen nach Sarg aussieht – und gleichzeitig auch nicht: abgerundete Kanten, matt glänzend lackiert in unaufdringlicher Farbe. Das wohl Ungewöhnlichste daran: die Handläufe aus massivem Holz. Diese dienen nicht nur dazu, die Truhe zu bewegen, sondern auch, um Hinterbliebenen Halt zu geben, die während der rund vierzig Tage des Zersetzungsprozesses Abschied nehmen können.</p>
<h4>Zurück zur Natur</h4>
<p>Der in den USA human composting genannte Vorgang ist durch die Designerin und Unternehmerin Katrina Spade dort längst bekannt. Sie gründete im Jahr 2017 „<a href="https://recompose.life/">Recompose</a>“, das sich, auch im Sinne der Nachhaltigkeit, für diese Art der Erdbestattung einsetzt.<br />
Die Idee zu dieser Bestattungsalternative kam ihr im Jahr 2011. Ausgelöst durch ihren neuen Blick aufs Leben als junge Mutter, dachte sie über ihr eigenes Ableben nach. Es dauerte knapp anderthalb Jahre, bis sie, damals noch Architekturstudentin, den „Prototypen eines Prototypen“ entworfen hatte: eine Kompost-Heizung. Sie erkannte, dass Mikroben in der Lage sind, in feuchter und warmer Umgebung so ziemlich jedes organische Material zu zersetzen – schnell und nachhaltig.</p>
<p>Nachhaltig ist eine Reerdigung in mehreren Bereichen. Im Vergleich zu Erdbestattung oder Kremation wird bei einer Kompostierung eine Tonne CO2 eingespart. Darüber hinaus benötigt diese Art der Beisetzung lediglich ein Achtel der Energie, die andere übliche Formen der Bestattung verbrauchen. Fossile Brennstoffe sind ebenso überflüssig und auch Materialien wie jene zum Bau von Särgen und Urnen bleiben vakant.</p>
<p>Somit lässt sich sagen: „Zurück zur Natur“ ist nicht mehr nur in der Freizeit ein hehres Ziel, sondern auch nach unserem Dahinscheiden. Und jeder Mensch kann über den Tod hinaus dafür sorgen, bestehendes Leben zu schützen sowie neues zu ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://recompose.life/our-model/">recompose.life/our-model/</a> (04.04.2022)<br />
<a href="https://www.meine-erde.de/">meine-erde.de/</a> (28.03.2022)<br />
<a href="https://www.reerdigung.de/">reerdigung.de/</a> (28.03.2022)<br />
<a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/reerding-bestattung-100.html">deutschlandfunkkultur.de/reerding-bestattung-100.html</a> (17.03.2022)<br />
<a href="https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/warum-besteht-das-leben-aus-kohlenstoff-100.html">swr.de/wissen/1000-antworten/warum-besteht-das-leben-aus-kohlenstoff-100.html</a> (03.09.2021)</p>
<p>Bildquelle: © 3345408, Pixabay</p>
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		<title>Wind of Change in luftigen Höhen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2022 13:02:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Leidenschaft. Entweder sie ist da oder sie ist es nicht. Das weiß auch Horst Bendix: Im Alter von über 90 Jahren treibt ihn die Mission an, Windenergie im großen Stil auszubauen. Das Renteneinstiegsalter wird regelmäßig angepasst. Da die durchschnittliche Lebenserwartung seit Jahrzehnten ansteigt, mag dieses Vorgehen aus marktwirtschaftlicher Sicht Sinn haben. Wie es die Lebensqualität&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/wind-of-change-in-luftigen-hoehen/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Wind of Change in luftigen Höhen</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Leidenschaft. Entweder sie ist da oder sie ist es nicht. Das weiß auch Horst Bendix: Im Alter von über 90 Jahren treibt ihn die Mission an, Windenergie im großen Stil auszubauen.</em></p>
<p>Das Renteneinstiegsalter wird regelmäßig angepasst. Da die durchschnittliche Lebenserwartung seit Jahrzehnten ansteigt, mag dieses Vorgehen aus marktwirtschaftlicher Sicht Sinn haben. Wie es die Lebensqualität im Alter beeinflusst, ist mangels Langzeitstudien noch nicht erforscht.<br />
Manchen älteren Mitmenschen ist Eines jedenfalls sonnenklar: Wenn sie können, möchten sie weiterarbeiten. Viele müssen es, Stichwort Altersarmut.</p>
<h4>Tangente statt Rente</h4>
<p>Horst Bendix aus Leipzig ist 92 Jahre alt, war bis zum Ruhestand Technik- und Forschungschef des Kirow-Werks in Leipzig und erhielt zweimal den „Nationalpreis“ der DDR. Er konstruierte Hebezeuge für die Montage der Kugel am Berliner Fernsehturm und war auch als Hochschulprofessor tätig.<br />
Seit dreizehn Jahren beschäftigt er sich mit der Frage, wie im Zuge des dringend benötigten Ausbaus der erneuerbaren Energien Windenergie effizienter und leistungsstärker werden kann. Denn das Problem bestehender Windkraftanlagen ist, dass sie bei einer Flaute nicht liefern und im anderen Fall überschüssige Energie produzieren.</p>
<h4>Die Kraft des Höhenwinds</h4>
<p>Er hat da so eine Idee, wie dieses Dilemma zu lösen sein kann: durch den Bau sogenannter Höhenwindanlagen. Diese ernten den Wind dort, wo er deutlich stärker und stetig weht – in den unteren troposphärischen Schichten ab zweihundert Metern Höhe.<br />
Bestehende Bauweisen verbieten Konstruktionen dieser Größe. Die Biegekräfte sind so stark, dass Materialermüdung das Konstrukt, wie wir es heute kennen, in größerer Höhe instabil und damit gefährlich machte. Zudem würden die Materialkosten den Ertrag bei Weitem übersteigen.</p>
<p>Horst Bendix denkt das Windrad neu.<br />
Der Generator sitzt nicht an der Nabe, sondern am Boden. Durch eine Zugkonstruktion angetrieben, ist er wartungsärmer als der eines Windrades mit dem Hauptgewicht an der Nabe in luftiger Höhe. Somit ist der deutlich höhere Turm nicht schwerer als die bestehenden; die Turmmasse steigt nicht überproportional zur Höhe (Beispiel: <a href="https://de.wikiarquitectura.com/geb%C3%A4ude/eiffelturm/">Eiffel-Turm</a> in Paris).<br />
Fun Fact: Nicht die Gondel dreht sich, sondern der ganze Turm. Somit kann der Rotor immer im Wind sein, ohne den Biegekräften derart ausgesetzt zu sein wie bisherige Ausführungen von Windenergieanlagen.</p>
<h4>50 Prozent weniger Gewicht, 40 Prozent weniger Kosten</h4>
<p>Geht Bendix&#8216; Rechnung auf, generiert bereits eines der von ihm entwickelten Höhenwindräder das Dreifachen an Energie eines herkömmlichen: bis zu 30 Gigawattstunden jährlich. So sind höhere Energieerträge bei gleichzeitig günstigeren Entstehungskosten gewährleistet.</p>
<p>Wer den Rentner zuhause besucht, darf in seinem Garten Zeug:in werden seiner genau berechneten und ausgeklügelten Idee: Dort stehen <a href="https://www.zeit.de/2022/06/windraeder-konstruktion-groesse-horst-bendix?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.ecosia.org%2F">zwei Modelle seiner Riesenwindräder</a>, beide etwa zwei Meter hoch.<br />
Ein 30 Meter hohes Modell soll in einem bis zwei Jahren gebaut sein, in spätestens fünf Jahren der Prototyp seines 250 Meter hohen „Riesenwindrades“.</p>
<p>Die Frage, ob Bendix das noch erlebt, treibt ihn um. Dreizehn Jahre lang hat er Investoren ge- und Menschen von seiner Idee zu überzeugen versucht. 2019 war es endlich soweit. Die <a href="https://www.sprind.org/de/projekte/bendix/">Bundesagentur für Sprunginnovationen</a> (SPRIND) kam bereits bei der Eröffnung in den Genuss von Bendix&#8216; Plänen – und erkannte das Potenzial. Seither wird gefördert, geplant und investiert.</p>
<p>Es ist ihm und uns allen zu wünschen, dass seine Erfindung baldmöglichst umgesetzt wird – viel Zeit bleibt nicht. Gerade <a href="https://tageswow.de/unkategorisiert/aus-aktuellem-anlass/">in Anbetracht der aktuellen Situation</a>, die sofortiges Handeln im Sinne ressourcenschonender und autarker Energieproduktion alternativlos macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.zeit.de/2022/06/windraeder-konstruktion-groesse-horst-bendix?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.ecosia.org%2F">zeit.de/2022/06/windraeder-konstruktion-groesse-horst-bendix?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.ecosia.org%2F</a> (06.02.2022)<br />
<a href="https://efahrer.chip.de/news/leipziger-rentner-baut-windrad-es-produziert-dreimal-so-viel-strom-wie-normales_105736">efahrer.chip.de/news/leipziger-rentner-baut-windrad-es-produziert-dreimal-so-viel-strom-wie-normales_105736</a> (27.12.2021)<br />
<a href="https://www.trendsderzukunft.de/drei-mal-so-viel-strom-rentner-aus-sachsen-erfindet-ein-super-windrad/">trendsderzukunft.de/drei-mal-so-viel-strom-rentner-aus-sachsen-erfindet-ein-super-windrad/</a> (26.09.2021)<br />
<a href="https://www.mdr.de/wissen/energie-windrad-zukunft-100.html">mdr.de/wissen/energie-windrad-zukunft-100.html</a> (23.08.2021)<br />
<a href="https://www.sprind.org/de/projekte/bendix/">sprind.org/de/projekte/bendix/</a> (2020)<br />
<a href="https://www.workzeitung.ch/2021/03/kopfstand-bei-den-windraedern-schafft-der-90-jahre-alte-horst-bendix-die-erste-deutsche-sprunginnovation/">workzeitung.ch/2021/03/kopfstand-bei-den-windraedern-schafft-der-90-jahre-alte-horst-bendix-die-erste-deutsche-sprunginnovation/</a> (05.03.2021)<br />
<a href="https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2020/wie-wollen-wir-leben/das-innovations-paradox">brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2020/wie-wollen-wir-leben/das-innovations-paradox</a> (2020)<br />
<a href="https://patentimages.storage.googleapis.com/9b/27/88/9d96b1a9388d66/DE102016014799A1.pdf">patentimages.storage.googleapis.com/9b/27/88/9d96b1a9388d66/DE102016014799A1.pdf</a> (14.09.2017)<br />
<a href="https://www.nd-archiv.de/artikel/642579.kranbaumeister-horst-bendix.html">nd-archiv.de/artikel/642579.kranbaumeister-horst-bendix.html</a> (21.04.1961)</p>
<p>Bildquelle: © SPRIND GmbH</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/wissenschaft/wind-of-change-in-luftigen-hoehen/">Wind of Change in luftigen Höhen</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Der Maibaum als Weltretter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2022 19:27:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Freund, der Baum. Lange wurde der Stamm mit Ästen und Wurzeln nicht dermaßen heftig erforscht, diskutiert, verteidigt und gerodet wie innerhalb der letzten Jahrzehnte. Das Thema Mikroplastik bringt einen von ihnen nun in neuem Kontext in den Fokus. Seitdem belegt ist, dass Pflanzen miteinander kommunizieren, nimmt die Faszination für Wald und Bäume zu. Spätestens&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/der-maibaum-als-weltretter/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Der Maibaum als Weltretter</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/der-maibaum-als-weltretter/">Der Maibaum als Weltretter</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mein Freund, der Baum. Lange wurde der Stamm mit Ästen und Wurzeln nicht dermaßen heftig erforscht, diskutiert, verteidigt und gerodet wie innerhalb der letzten Jahrzehnte. Das Thema Mikroplastik bringt einen von ihnen nun in neuem Kontext in den Fokus.<br />
</em></p>
<p>Seitdem belegt ist, dass Pflanzen miteinander kommunizieren, nimmt die Faszination für Wald und Bäume zu. Spätestens seit Peter Wohllebens, Deutschlands wohl bekanntestem Förster und Waldhüter, in 40 Sprachen übersetzten Buchs „Das geheime Leben der Bäume“ ist Großgrün in aller Munde und vielerlei Armen. „Hambi bleibt!“ ist ein Schlachtruf, mit dem in Deutschland wohl jede:r etwas verbindet, und der Spruch „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden wir merken, dass wir Geld nicht essen können“ gehört zu den 80ern wie Neonjacken und Karottenjeans.</p>
<h4>Aus der Baum?</h4>
<p>Wer an Bäume in Deutschland denkt, der:dem kommen wohl zuallererst Buchen, Eichen und Linden in den Kopf. Eine große Überraschung bietet nun ein Baum, der eher stiefmütterlich behandelt wird in Wald und Flur: die Hängebirke. Sie ist in der Lage, über die Wurzeln aus dem Boden Mikroplastik aufzunehmen.</p>
<p>Mikroplastik ist in aller Munde – wortwörtlich; es wurde bereits in Nahrungsmitteln nachgewiesen. Auch die Bilder von mit vollem Magen verhungerten Meerestieren reichen tief. Was ist los mit uns, dass wir unsere Müllproduktion nicht <a href="https://tageswow.de/umwelt/mit-recycling-an-die-spitze/">in den Griff bekommen</a>?</p>
<p>Was Viele nicht wissen: Erdboden ist deutlich stärker durch Mikroplastik belastet als Gewässer (die beispielsweise durch das <a href="https://tageswow.de/deintageswow/dein-tageswow-top-3-der-guten/">Waschen synthetischer Kleidungsstücke</a> tagtäglich mit Plastikpartikeln angereichert werden). Daher gilt es auch hier, Lösungen zu finden, wie es für Ozeane beispielsweise bereits mit dem vielversprechenden Projekt <a href="https://tageswow.de/umwelt/plastik-raus/">The Ocean Cleanup</a> gelungen ist.</p>
<h4>Mikroben bauen Schadstoffe ab</h4>
<p>Betula pendula Roth., wie die Hängebirke auf Botanisch heißt, ist schon länger dafür bekannt, dass sie Böden dekontaminiert. Schwermetalle und industrielle Schadstoffe wie polyaromatische Wasserstoffe speichert sie und baut sie mithilfe von Mikroben ab. Neu ist, dass sie auch Mikroplastik aufnimmt.</p>
<p>Noch ist nicht klar, wie die diese Tatsache die Gesundheit der Bäume beeinflusst. Die Pilotstudie unter Mitwirkung der Berliner Künstlerin Kat Austen und des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) ist abgeschlossen, weitere Untersuchungen sind geplant.</p>
<p>Am besten ist es natürlich, wenn wir die Unmengen an Plastik- und Kunststoffabfall deutlich reduzieren und Plastikpartikel gar nicht erst in Wasser und Erde gelangen. Dies kann im Alltag dadurch gelingen, indem wir beispielsweise Second Hand kaufen und darüber hinaus auf plastikfreie Alternativen zurückgreifen wie Kleidung aus Baumwolle, Leinen und Hanf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.vdi-nachrichten.com/technik/umwelt/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden/">vdi-nachrichten.com/technik/umwelt/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden/</a> (21.02.2022)<br />
<a href="https://www.igb-berlin.de/news/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden">igb-berlin.de/news/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden</a> (21.02.2022)<br />
<a href="https://ps.boell.org/sites/default/files/2020-09/Plastic%20Atlas%202020%20-%20English.pdf">ps.boell.org/sites/default/files/2020-09/Plastic%20Atlas%202020%20-%20English.pdf</a> (09/2020)<br />
<a href="https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2022/02/koennen-baeume-uns-aus-der-mikroplastikverschmutzung-retten">nationalgeographic.de/umwelt/2022/02/koennen-baeume-uns-aus-der-mikroplastikverschmutzung-retten</a> (23.02.2022)</p>
<p>Bildquelle: © Chris Flexen, Unsplash</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/der-maibaum-als-weltretter/">Der Maibaum als Weltretter</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Palmöl-Multi? Nö, Hefeöl-Kulti</title>
		<link>https://tageswow.de/wissenschaft/palmoel-noe-hefe-oel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2022 19:56:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Palmöl – was ist das eigentlich genau? Steckt nicht in jeder Palme Öl, und überhaupt: Ist Kokosöl nicht auch Palmöl, da aus Früchten der Kokospalme gewonnen? Es ist etwas komplizierter. Weshalb es gut ist, dass ein Bäcker in Bayern einen nachhaltigen Ersatz fürs billige Fett gefunden hat. Fangen wir beim Containern an. Zu containern bedeutet,&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/palmoel-noe-hefe-oel/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Palmöl-Multi? Nö, Hefeöl-Kulti</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Palmöl – was ist das eigentlich genau? Steckt nicht in jeder Palme Öl, und überhaupt: Ist Kokosöl nicht auch Palmöl, da aus Früchten der Kokospalme gewonnen? Es ist etwas komplizierter. Weshalb es gut ist, dass ein Bäcker in Bayern einen nachhaltigen Ersatz fürs billige Fett gefunden hat.</em></p>
<p>Fangen wir beim Containern an. Zu containern bedeutet, nach Ladenschluss in den Müllcontainern von Supermärkten, Discountern und Großhandel nach verwert- und essbaren Lebensmitteln zu suchen, die aufgrund weit verzweigter und auch darum nicht ganz nachvollziehbarer Gesetze in Deutschland der Abfallwirtschaft zugeführt werden.<br />
Bei Bäckereifachbetrieben ist dieses Vorgehen weitgehend unmöglich, da selbige Übriggebliebenes entweder weitergeben (Tafeln, Bedürftige) oder so lagern, dass keine Zugriffsmöglichkeit besteht. Abgesehen davon wird das derartige Retten genießbarer Lebensmittel in Deutschland als Straftat geahndet und ist somit nichts für jedermann/-frau.</p>
<h4>Anreiz: Mit Weizen geizen</h4>
<p>Und genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn beispielsweise sind unser täglich Brot, Brötchen, Kuchen und Torten massiv überproduziert: Allein im Jahr 2018 lagen die Verluste von Backwaren aufgrund Überproduktion bei etwa 1,7 Mio. Tonnen. Das heißt, dass in manchen Geschäften jede fünfte Backware in der Auslage liegen blieb. Und es bedeutet, dass die agrarökonomische Leistung von ca. 398.000 Hektar Getreideanbaugebiet, eine Fläche größer als Mallorca, buchstäblich für die Tonne war.</p>
<p>Hinzu kommt: Größtenteils wird für Backwaren Palmöl genutzt. Es ist günstig in der Anschaffung, hoch erhitz- und relativ lange haltbar sowie – in raffinierter Form – geruch- und geschmacklos, jedoch aus klima- und umweltrelevanter Sicht eine Katastrophe.<br />
Palmöl wird in Plantagen angebaut, für die fußballfelderweise Wälder gerodet werden. Wälder, die als grüne Lunge der Welt gelten und seit Jahrzehnten im Rekordtempo schrumpfen. Auf dem südamerikanischen Kontinent, in Südostasien und Afrika werden immer größere Flächen brandgerodet, um unseren Bedarf am billigen Öl, unter Anderem auch für sogenannten Biosprit, zu decken.</p>
<h4>Fettige Kreislaufwirtschaft</h4>
<p>Ein Bäcker in Bayern hatte es deshalb, nun ja, satt. Auf der Suche nach funktional gleichwertigem und dabei nachhaltigem Ersatz tat er sich mit Thomas Brück zusammen, der an der Technischen Universität München (TUM) zur Verwertung von Reststoffen forscht und Hefen kultiviert. Gemeinsam ertüftelten sie innert mehrerer Jahre ein Rezept, das so einfach wie logisch anmutet: Aus noch verwertbaren, also sauberen und schimmelfreien Brotresten, geröstet und gemahlen, wird in Brücks Labor das sogenannte Hefe-Öl. 120 Kilogramm alten Brots können auf diese Weise bis zu 75 Liter Öl generieren. Und das kann für Backprozesse etwa sechzigmal wiederverwendet werden.<br />
Beim zur Ölgewinnung angewandten Fermentationsprozess entstehe kein Abfall, so Brück; selbst das Abwasser sei reich an Nährstoffen und könne der wiederum nächsten Fermentation dienen. So bleibe nichts übrig und alles im Kreislauf erhalten.</p>
<h4>Tonnenweise CO2-Einsparung statt Monokultur und Ausbeutung</h4>
<p>Seit 2021 nutzt Bäckermeister Ludovic Gerboin in sämtlichen Filialen <a href="https://www.baeckerei-ways.de/">seiner Bäckerei</a> das neue Öl und ist rundum zufrieden. Palmöl verwendet er seit gut einem Jahr nicht mehr.<br />
Brück und sein Team um Mahmoud Masri, der das Forschungsprojekt an der TUM leitet, sind ebenfalls derart überzeugt von Technik und Ertrag, dass sie weitere Anlagen bauen und diese Großbäckereien anbieten möchten. Dazu haben sie ein Unternehmen gegründet und werden vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützt.<br />
Die Forschenden sehen die reale Möglichkeit umfangreicher Flächen-, Ressourcen- und CO2-Ersparnis, werde Getreideabfall und -ausschuss so verwendet wie für das daraus gewonnene Speiseöl. Dieses eigne sich übrigens auch für die Herstellung von Kosmetika, eine breite Anwendung ist also möglich und vorgesehen.</p>
<p>In Anbetracht der Tatsache, dass Palmöl nicht nur für Flächenfraß verantwortlich, sondern auch nicht sonderlich gesund ist, ein wahres #tageswow.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführender Link:<br />
<a href="https://www.baeckerei-ways.de/">https://www.baeckerei-ways.de/</a> (13.01.2022)<br />
<a href="https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/hefeoel-palmoel-ersatz-91118?fbclid=IwAR3iQRwIypEAzGn5En7VRXtfy70ZKOLxh5p6Tz_q98kIAAzV1tviTVabe_0">https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/hefeoel-palmoel-ersatz-91118?fbclid=IwAR3iQRwIypEAzGn5En7VRXtfy70ZKOLxh5p6Tz_q98kIAAzV1tviTVabe_0</a> (05.01.2022)<br />
<a href="https://www.wwf.de/2018/oktober/unser-taeglich-brot">https://www.wwf.de/2018/oktober/unser-taeglich-brot</a> (04.10.2018)</p>
<p>Bildquelle: © Nazarizal Mohammad, Unsplash</p>
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		<title>Luftverkehr im Höhenflug</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/luftverkehr-im-hoehenflug/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2022 17:08:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bio-Kerosin]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klimakrise, Pandemie, Inflation: Es scheint, als stünden der Auszeit in sonnigen Gefilden immer mehr Hindernisse im Weg. Wer weiter denkt als bis zum nächsten Urlaubsantrag, setzt sich nur noch ungern in den Flieger. Das könnte sich ändern: Am 1. Dezember 2021 ist zum ersten Mal ein Passagierflugzeug mit Bio-Kerosin geflogen. Steht dem internationalen Luftverkehr eine&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/luftverkehr-im-hoehenflug/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Luftverkehr im Höhenflug</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Klimakrise, Pandemie, Inflation: Es scheint, als stünden der Auszeit in sonnigen Gefilden immer mehr Hindernisse im Weg. Wer weiter denkt als bis zum nächsten Urlaubsantrag, setzt sich nur noch ungern in den Flieger. Das könnte sich ändern: Am 1. Dezember 2021 ist zum ersten Mal ein Passagierflugzeug mit Bio-Kerosin geflogen. Steht dem internationalen Luftverkehr eine grüne Revolution bevor?<br />
</em></p>
<p>Von Chicago nach Washington, D.C. sind es knapp 1.000 Kilometer. Luftlinie. Da kann für einen Besuch die Wahl des Verkehrsmittels auf das Flugzeug fallen. Allein es nicht nachhaltig: Pro Person fallen für diese Strecke gut 200 Kilogramm CO2-Ausstoß an.</p>
<p>In der Boeing 737 Max 8, die kurz vor Weihnachten mit mehr als 100 Passagier:innen die „Windy City“ in Richtung US-amerikanischer Hauptstadt verließ, war laut Angaben der Airline eines der beiden Triebwerke mit nachhaltigem Treibstoff versorgt. Zum Vergleich, was Maschinenleistung und Verbrauch betrifft, wurde das zweite mit herkömmlichem Kerosin betrieben.</p>
<h4>Fliegen ohne Flugscham</h4>
<p>Umweltfreundliches und ressourcenschonendes Kerosin: Davon träumen wir wohl alle. Greta Thunberg müsste nicht mehr um die Welt segeln, um ihre Termine wahrzunehmen. Urlaub so wie immer – Flieger, Strand, Meer, Flieger, zuhause –: Wir müssten unsere Gewohnheiten nicht ändern.</p>
<p>Was den im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin um 80% CO2-reduzierten Flug ermöglichte – alles außer fossilen Brennstoffen; zuvörderst eine Mischung aus Speiseölen und landwirtschaftlichen Abfällen nebst anderen Bestandteilen –, liest sich zu schön, um wahr zu sein. So sind es denn auch Expert:innen, die in dieser Art der Tankbefüllung keine Zukunft sehen. Zu wenig Möglichkeiten, das Ganze groß zu denken und auf den weltweiten Flugverkehr anzuwenden, scheinen vorhanden. Nichtsdestoweniger lässt die US-amerikanische Fluglinie, die den Testflug Ende 2021 initiierte, sich von ihrem Plan, weiterhin in SAFs (Sustainable Aviation Fuels) zu investieren, nicht abbringen. Im Gegenteil: Bis zum Jahre 2050 möchte sie zu „100% grün“ sein – ohne CO2-Kompensate, versteht sich.</p>
<h4>Haushaltsmüll, CO2-Sauger, Überschall: Ideen gibt es reichlich</h4>
<p>Die Luftfahrtindustrie ist stark auf fossile Treibstoffe angewiesen. Zugleich ist bekannt, dass diese kurzfristig endlich und langfristig letal sind. Synthetisch hergestelltes Kerosin scheint hier eine Möglichkeit zu sein, allein der zur Herstellung benötigte Strom müsste durch erneuerbare Energien geliefert werden, was angesichts dessen, dass der Ausbau selbiger weltweit noch immer stockt, ein weit entferntes Ziel scheint.<br />
Daher wird der Blick geweitet: Haushaltsabfälle könnten eine Rolle spielen; <a href="https://fulcrum-bioenergy.com/">eine Firma</a> forscht diesbezüglich. Über <a href="https://tageswow.de/wissenschaft/aus-dem-teich-ueber-den-teich/">Bio-Kerosin aus Algen</a> berichteten wir bereits. Auch das Entziehen des Kohlenstoffs direkt aus der Luft scheint von Interesse für die Luftfahrtindustrie; in diesem Fall sollen riesige Anlagen so viel CO2 binden, wie es 40 Mio. Bäume täten, anders gesagt: <a href="https://www.reuters.com/article/united-arlns-climate-occidental/united-airlines-invests-in-carbon-capture-project-to-be-100-green-by-2050-idUSKBN28K1NE">eine Million Tonnen CO2 pro Jahr</a>. Der Bau einer dieser Anlagen in Texas ist geplant.<br />
Zu guter Letzt wird Überschall-Luftfahrt erwähnt, um Menschen in noch kürzerer Zeit an noch weiter entfernte Destinationen zu bringen. Inwieweit dies eine nachhaltige Möglichkeit ist, um von A wie Aserbaidschan nach B wie Burkina Faso zu gelangen, sei dahingestellt.</p>
<p>Die Flugscham wird wohl noch eine Weile neben uns sitzen, wenn wir über den Wolken reisen. Es liegt an jeder:jedem von uns, wie sie:er damit umgeht und welche Konsequenzen aus diesem Bewusstsein zu ziehen sind.<br />
Fakt ist: Washington, D.C. lässt sich von Chicago aus auch prima mit dem Zug erreichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.theguardian.com/environment/2021/dec/29/united-airlines-sustainable-green-flying-experts">https://www.theguardian.com/environment/2021/dec/29/united-airlines-sustainable-green-flying-experts</a> (29.12.2021)<br />
<a href="https://finance.yahoo.com/news/united-honeywell-invest-clean-tech-170109704.html?guccounter=1&amp;guce_referrer=aHR0cHM6Ly93d3cuZWNvc2lhLm9yZy8&amp;guce_referrer_sig=AQAAABqDd5ESImtTMYLFIlNFskFC3u5Qjjge6U15gdh0UqgysmEAC5YZLTX1BG8dudX_vYoWwjpOptAMyiyetGf6wxXNlnjTSOhQ734DqiNHCsdZW7PJIZVVdcumWVO-fk8DH8KKi1FlS3HKUimMHV4uJUzMm8IpRee-GUBGdzd31a1I">https://finance.yahoo.com/news/united-honeywell-invest-clean-tech-170109704.html?guccounter=1&amp;guce_referrer=aHR0cHM6Ly93d3cuZWNvc2lhLm9yZy8&amp;guce_referrer_sig=AQAAABqDd5ESImtTMYLFIlNFskFC3u5Qjjge6U15gdh0UqgysmEAC5YZLTX1BG8dudX_vYoWwjpOptAMyiyetGf6wxXNlnjTSOhQ734DqiNHCsdZW7PJIZVVdcumWVO-fk8DH8KKi1FlS3HKUimMHV4uJUzMm8IpRee-GUBGdzd31a1I</a> (27.12.2021)<br />
<a href="https://www.airliners.de/basiswissen-saf-ptl-treibstoff-luft-wasser-gewonnen/61205">https://www.airliners.de/basiswissen-saf-ptl-treibstoff-luft-wasser-gewonnen/61205</a> (22.12.2021)<br />
<a href="https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/first-commercial-airline-flight-using-100-drop-in-saf-enabled-by-technology-from-virent-and-johnson-matthey-10829175">https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/first-commercial-airline-flight-using-100-drop-in-saf-enabled-by-technology-from-virent-and-johnson-matthey-10829175</a> (09.12.2021)<br />
<a href="https://newatlas.com/aircraft/united-chicago-washington-dc-sustainable-fuel-one-engine/">https://newatlas.com/aircraft/united-chicago-washington-dc-sustainable-fuel-one-engine/</a> (05.12.2021)</p>
<p>Bildquelle: © Lars_Nissen, Pixabay</p>
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		<title>Aus dem Teich über den Teich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 13:38:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verpackungen, Kosmetik, Kleidung – Algen gelten als einer der Rohstoffe der Zukunft. Eventuell können sie sogar helfen, den Luftverkehr nachhaltiger zu gestalten. Wie? Mit Carbonfasern und Biokerosin auf Algenbasis. Algen sind derzeit in aller Munde – buchstäblich und im übertragenen Sinne. Ob sie als Superfood-Pulver den Smoothie pimpen, als Noriblatt die Sushirolle zusammenhalten oder gar&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/aus-dem-teich-ueber-den-teich/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Aus dem Teich über den Teich</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Verpackungen, Kosmetik, Kleidung – Algen gelten als einer der Rohstoffe der Zukunft. Eventuell können sie sogar helfen, den Luftverkehr nachhaltiger zu gestalten. Wie? Mit Carbonfasern und Biokerosin auf Algenbasis.</em></p>
<p>Algen sind derzeit in aller Munde – buchstäblich und im übertragenen Sinne. Ob sie als Superfood-Pulver den Smoothie pimpen, als Noriblatt die Sushirolle zusammenhalten oder gar <a href="https://tageswow.de/umwelt/lachs-aus-dem-3d-drucker/">pflanzlichem „Lachs“ seinen aromatisch-salzigen Fischgeschmack geben</a>: Zumindest auf dem Gebiet der Kulinarik haben die meisten schon mal gehört, dass die Meerespflanzen allerhand drauf haben. Sie liefern wertvolle Vitamine, Proteine, Mineralien, Kohlenhydrate und Fette.</p>
<p>Doch das maritime Allerlei kann mehr. Wie vielfältig ihre Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten sind, das erforschen Wissenschaftler:innen der Technischen Universität München am 2015 eröffneten Algentechnikum. Hier imitiert die größte LED-Anlage der Welt das Spektrum und die Intensität des Sonnenlichts verschiedenster Regionen weltweit – sei es nun in Spanien, Südostasien oder Neuseeland. Durch diese Simulation unterschiedlicher Klimabedingungen lässt sich optimal herausfinden, welche Fähigkeiten eine der ältesten Lebensformen der Erde hat. Etwa 44.000 Algenarten wurden bislang wissenschaftlich beschrieben, vermutlich gibt es beinahe zehnmal so viele.</p>
<h4>Zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten</h4>
<p>Neben der Möglichkeit, aus Algen essbare Imbiss-Verpackungen, Kleidung oder Kinderspielzeug herzustellen, gehört zu den spannendsten Erkenntnissen sicher diese: Die Meerespflanze könnte den <a href="https://tageswow.de/umwelt/luftverkehr-im-hoehenflug/">Luftverkehr deutlich nachhaltiger</a> machen. Und das auf zweierlei Weise: Zum einen lassen sich aus ihr CO2-negative Carbonfasern herstellen, also solche, die mehr CO2 binden als anschließend im Herstellungsprozess verbraucht wird – und diese Carbonfasern wiederum lassen sich beim Flugzeugbau einsetzen. Zum anderen, und hier liegt der Forschungsschwerpunkt des Algentechnikums, lässt sich aus Algen Biokerosin herstellen – als nachhaltige Alternative zu Erdöl. Ein besonderes Augenmerk der Forscher:innen liegt derzeit darauf, den Algen-Treibstoff kosteneffizient herzustellen, damit die Industrie sich auf die Umstellung einlässt.</p>
<p>Abgesehen vom – noch – etwa doppelt so hohen Preis des Treibstoffs im Vergleich zur Erdöl-Variante liegen die Vorteile auf der Hand: Algen wachsen etwa zehnmal schneller als Landpflanzen und sind dabei extrem genügsam. Sie benötigen lediglich CO2, Licht, Wasser und geringe Mengen an Nährstoffen und gedeihen dabei in Salz- oder Brackwasser. Ihr Anbau konkurriert daher nicht mit dem Flächenbedarf für Landpflanzen.</p>
<p>Fazit: Algen sind definitiv ein Rohstoff, den es im Auge zu behalten gilt – und von dem wir vermutlich in Zukunft noch viel profitieren werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="http://fr.de/zukunft/storys/nachhaltigkeit/biooekonomie-die-superkraft-der-algen-90913131.html">fr.de/zukunft/storys/nachhaltigkeit/biooekonomie-die-superkraft-der-algen-90913131.html</a><br />
<a href="http://br.de/nachrichten/wissen/biokerosin-fliegen-wir-bald-mit-algen,SgdBAPB">br.de/nachrichten/wissen/biokerosin-fliegen-wir-bald-mit-algen,SgdBAPB</a><br />
<a href="http://tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35546">tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35546</a><br />
<a href="http://fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/green-carbon-algen.php">fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/green-carbon-algen.php</a><br />
<a href="http://sueddeutsche.de/wissen/biotechnologie-alleskoenner-1.3707648">sueddeutsche.de/wissen/biotechnologie-alleskoenner-1.3707648</a></p>
<p>Bildquelle: © Andreas Heddergott, TU Muenchen</p>
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		<title>Mehr Meer aufräumen</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/plastik-raus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke Gober]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2021 20:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Makroplastik]]></category>
		<category><![CDATA[Meerestiere]]></category>
		<category><![CDATA[Meerverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Mikroplastik]]></category>
		<category><![CDATA[Ozeanographie]]></category>
		<category><![CDATA[Plastik]]></category>
		<category><![CDATA[Plastikmüll]]></category>
		<category><![CDATA[saubere Meere]]></category>
		<category><![CDATA[Tiersterben]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltzerstörung]]></category>
		<category><![CDATA[verschmutzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Etwas mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt – und ein großer Teil davon mit Plastikmüll, sodass jährlich hunderttausende Seevögel und Meereslebewesen daran verenden. Allein der sogenannte Great Pacific Garbage Patch zwischen Hawaii und Kalifornien im nordpazifischen Strömungskreis hat eine Fläche von 1,6 Millionen Quadratkilometern. Das ist dreimal so groß wie Frankreich.&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/plastik-raus/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Mehr Meer aufräumen</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Etwas mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt – und ein großer Teil davon mit Plastikmüll, sodass jährlich hunderttausende Seevögel und Meereslebewesen daran verenden.</em></p>
<p>Allein der sogenannte Great Pacific Garbage Patch zwischen Hawaii und Kalifornien im nordpazifischen Strömungskreis hat eine Fläche von 1,6 Millionen Quadratkilometern. Das ist dreimal so groß wie Frankreich. Laut Umweltbundesamt sind drei Viertel des Mülls im Meer Kunststoffe, die nur sehr langsam zersetzt werden und dabei giftige und hormonell wirksame Zusatzstoffe wie Weichmacher, Flammschutzmittel und UV-Filter in die Umwelt abgeben.</p>
<p>Diese Kleinstpartikel, das sogenannte Mikroplastik, tauchen mittlerweile überall auf. Forscher:innen haben es in Meereswirbeln, Sedimenten und in den Hinterlassenschaften diverser Meerestiere nachgewiesen. Mikroplastik kann zur Anreicherung von Schadstoffen führen, die durch den Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten auch Auswirkungen auf Menschen haben. Denn bisher kann Mikroplastik nicht aus dem Wasser gefiltert werden.</p>
<h4>Siebähnliche Konstruktion filtert Plastik aus dem Meer</h4>
<p>Stattdessen werden nun seit letztem Jahr große Mengen Plastikmüll aus dem Meer geholt, bevor dieser durch Strömung und Reibung in kleinere Stücke aufgespalten wird. 2013 schnorchelte ein 16-jähriger Jugendlicher aus den Niederlanden in Griechenland. Dabei bekam er mehr Plastik als Fische zu sehen und beschloss, etwas dagegen zu unternehmen. Er entwickelte seine Idee und sammelte ein Jahr darauf in der bis dato größten Non-Profit-Crowdfunding-Kampagne 2,2 Millionen US-Dollar für die Umsetzung von The Ocean Cleanup.</p>
<p>Dessen Filter nutzt die natürliche Meeresströmung und die Tatsache, dass ein Großteil des Plastiks nicht weit von der Wasseroberfläche treibt. Eine 800 Meter lange, schlauchähnliche Konstruktion fängt das treibende Plastik ein. An dieser Barriere hängt ein fest gewobener Stoff, der etwa drei Meter in die Tiefe reicht und etwas tiefer treibendes Plastik ebenfalls aufnimmt. Studien haben ergeben, dass diese Tiefe ausreicht, um den meisten Müll aus dem Wasser filtern zu können.</p>
<p>Nach einigen Anlaufschwierigkeiten mit dem ersten Prototyp ist das weiterentwickelte Modell 002 seit Ende Juli 2021 im Pacific Garbage Patch im Einsatz. An Modell 003, das noch effizienter wirken soll, wird  bereits gearbeitet.</p>
<h4>Neben den Auswirkungen auch die Ursache bekämpfen</h4>
<p>Das Projekt verfolgt einen zweigleisigen Ansatz: Statt nur Plastikmüll aus dem Meer zu fischen, verhindert man mit einer etwas kleineren, anpassbaren Konstruktion, dass das Plastik überhaupt ins Meer gelangt. Diese kleinere Variante fängt Plastiktreibgut bereits in Flüssen ein, die einen Großteil davon ins Meer spülen.</p>
<p>Im Rahmen ihrer Forschungen identifizierte die Organisation die 1.000 schmutzigsten Flüsse weltweit. Diese transportieren mutmaßlich 80 % des in Gewässern treibenden Plastikmülls in die Ozeane.<br />
Bald soll die Konstruktion für den Einsatz in Flüssen in Serienproduktion gehen. Gleichzeitig laufen Verhandlungen mit Regierungen, Betreibern und Sponsoren, die einen Großteil der Umsetzung übernehmen sollen. Schließlich sind aufgrund laxer Gesetze und nicht nachhaltiger Produktions- und TRansportverhältnisse auch sie dafür verantwortlich, dass</p>
<p>90 % des treibenden Plastiks bis 2040 aus dem Meer entfernen – das Projekt hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt. Angesichts der vielen Forschungsergebnisse innerhalb den letzten Jahre, die effizient und zielführend in Weiterentwicklungen aufgingen, könnte es tatsächlich erreichbar sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://theoceancleanup.com/">https://theoceancleanup.com/</a><br />
<a href="https://interestingengineering.com/could-we-power-ocean-cleaning-voyages-with-the-same-%20plastics-they-collect%20%20">https://interestingengineering.com/could-we-power-ocean-cleaning-voyages-with-the-same-%20plastics-they-collect%20%20</a><br />
<a href="https://www.newscientist.com/article/2295468-ships-could-clean-up-the-ocean-by-turning-marine-plastic-into-fuel/">https://www.newscientist.com/article/2295468-ships-could-clean-up-the-ocean-by-turning- marine-plastic-into-fuel/</a><br />
<a href="https://www.sgcarmart.com/news/article.php?AID=25890">https://www.sgcarmart.com/news/article.php?AID=25890</a><br />
<a href="https://sinplastic.com/the-ocean-cleanup/">https://sinplastic.com/the-ocean-cleanup/</a><br />
<a href="https://www.wwf.de/themen-projekte/plastik/unsere-ozeane-versinken-im-plastikmuell">https://www.wwf.de/themen-projekte/plastik/unsere-ozeane-versinken-im-plastikmuell</a><br />
<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaesser/meere/nutzung-belastungen/muell-im-meer">https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaesser/meere/nutzung-belastungen/muell-im-meer</a></p>
<p>Bildquelle: © The Ocean Cleanup, theoceancleanup.com</p>
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		<title>Grundeinkommen für alle</title>
		<link>https://tageswow.de/wissenschaft/grundeinkommen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Max Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 10:16:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland gibt es derzeit ein Studienprojekt, das die Machbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens untersucht. Es soll zeigen, ob diese Art des sozialen Supports realisierbar ist und welche Auswirkungen auf die Gesellschaft möglich ist. Wissenschaftler:innen, die die Daten auswerten, begleiten das Projekt während des gesamten Zeitraums. Mein Grundeinkommen e. V. ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/grundeinkommen/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Grundeinkommen für alle</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>In Deutschland gibt es derzeit ein Studienprojekt, das die Machbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens untersucht. Es soll zeigen, ob diese Art des sozialen Supports realisierbar ist und welche Auswirkungen auf die Gesellschaft möglich ist. Wissenschaftler:innen, die die Daten auswerten, begleiten das Projekt während des gesamten Zeitraums.<br />
</em></p>
<p dir="ltr">Mein Grundeinkommen e. V. ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin, die seit 2014 jährliche bedingungslose Grundeinkommen (BGE) über Crowdfunding finanziert und verlost. So kann jedesmal, wenn 12.000 Euro zusammengekommen sind, ein monatliches Zusatzeinkommen in Höhe von 1.000 Euro ausgegeben werden. Die oder der Glückliche hat dann innerhalb von zwölf Monaten die Möglichkeit, ihr oder sein Leben so zu gestalten, wie es ohne finanziellen Druck möglich ist. Viele der Gewinner:innen wagen beispielsweise den lang ersehnten Schritt in die Selbstständigkeit, kündigen unliebsame Jobs und/oder verbringen mehr Zeit mit der Familie, anstatt berufsbedingt größtenteils abwesend zu sein.</p>
<h4>Entlohnung, Lohn, Gehalt, Einkommen – die Semantik des Geldes</h4>
<p dir="ltr">Im August 2020 rief Mein Grundeinkommen e. V. das &#8222;Pilotprojekt Grundeinkommen&#8220; zur repräsentativen Erforschung des bedingungslosen Grundeinkommens ins Leben. Dieses Forschungsprojekt wird insgesamt aus drei Studien bestehen, die erste läuft seit Juni 2021. Die geplante Studiendauer beträgt drei Jahre. Während dieses Zeitraums wird mithilfe von Vergleichsgruppen geprüft, inwiefern die Entkopplung von Geld und Erwerbsarbeit Auswirkungen auf die Gesellschaft hat.<br />
Das &#8222;Pilotprojekt Grundeinkommen&#8220; ist Stand Herbst 2021 weltweit das <a href="https://www.pilotprojekt-grundeinkommen.de/projektaufbau">umfassendste unabhängige wissenschaftliche Grundlagen-Forschungsprojekt</a> zu den potentiellen Auswirkungen eines möglichen bedingungslosen Grundeinkommens.</p>
<p dir="ltr">Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat Mein Grundeinkommen e. V. insgesamt 122 Teilnehmer:innen ausgewählt, die über drei Jahre hinweg 1.200 Euro pro Monat erhalten.<br />
Diese Studie ist vollständig durch Crowdfunding finanziert und somit nicht auf staatliche Zuschüsse angewiesen.<br />
Derzeit gibt es rund 197.000 private Spender:innen, was darauf hinweist, dass wachsendes Interesse an neuen Ideen zum Thema Geld und dessen Funktionsweise in unserer Gesellschaft besteht.</p>
<h4 dir="ltr">Worum geht es?</h4>
<p dir="ltr">Das Projekt zielt darauf ab, die Debatte zum BGE aus den Wohnzimmern der Menschen in die gesellschaftliche Realität zu tragen, wo es mithilfe empirischer Sozialforschung praktisch erprobt, überprüft und ausgewertet werden kann.<br />
Prof. Dr. Jürgen Schupp vom DIW ist sehr optimistisch, was das Projekt angeht: &#8222;Das wissenschaftlich Herausfordernde an diesem Pilotprojekt ist natürlich die Frage: Was macht das Geld mit den Menschen? Das ist eine total spannende wissenschaftliche Frage, wo wir auch weltweit keine wirklich belastbaren, verallgemeinerbaren Studien zu haben. Das Faszinierende an dem Pilotprojekt ist, dass es versucht, wirklich experimentell die Fragestellung zu bearbeiten. Hier passiert etwas wirklich Neues in der Forschung.&#8220;<br />
Mein Grundeinkommen e. V. möchte Bereiche der phsyischen und psychischen Gesundheit sowie Begriffe wie Motivation, Erfüllung, Selbstwirksamkeit und Glück erforschen. Die Ergebnisse können dazu beitragen, Lösungen für die Sozialfürsorge zu entwickeln und die Art und Weise, wie wir unsere Gesellschaft finanziell organisieren, neu zu konzipieren.</p>
<p>Wer teilnehmen möchte: Es ist möglich, am Pilotprojekt teilzunehmen; für die <a href="https://www.pilotprojekt-grundeinkommen.de/">Teilnahme an Studie 2</a> kann man sich noch bewerben. Darüber hinaus ist grundsätzlich jede:r willkommen, an den <a href="https://www.mein-grundeinkommen.de/">Verlosungen für das bedingungslose Grundeinkommen</a> durch Mein Grundeinkommen e. V. teilzunehmen und natürlich, die Finanzierung durch Spenden zu gewährleisten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.dw.com/en/basic-income-germany-tax-free/a-54700872">https://www.dw.com/en/basic-income-germany-tax-free/a-54700872</a><br />
<a href="https://www.pilotprojekt-grundeinkommen.de/">https://www.pilotprojekt-grundeinkommen.de/</a><br />
<a href="https://www.mein-grundeinkommen.de/">https://www.mein-grundeinkommen.de/</a></p>
<p>Bildquelle: © Pilotprojekt Grundeinkommen</p>
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		<title>Gleiche Bildungschancen für alle</title>
		<link>https://tageswow.de/vermischtes/gleiche-bildungschancen-fuer-alle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2021 17:25:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als Arbeiter:inkind an die Uni? Das ist hierzulande immer noch die Ausnahme. In Sachen Bildung entscheiden viel zu oft nicht die eigenen Fähigkeiten und Neigungen, sondern die soziale Herkunft. Das zu ändern und für mehr Chancengleichheit zu sorgen, ist Ziel der Initiative Teach First. „Jedes Kind verlässt die Schule mit einem Abschluss und dem festen&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/vermischtes/gleiche-bildungschancen-fuer-alle/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Gleiche Bildungschancen für alle</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Als Arbeiter:inkind an die Uni? Das ist hierzulande immer noch die Ausnahme. In Sachen Bildung entscheiden viel zu oft nicht die eigenen Fähigkeiten und Neigungen, sondern die soziale Herkunft. Das zu ändern und für mehr Chancengleichheit zu sorgen, ist Ziel der Initiative Teach First.</em></p>
<p>„Jedes Kind verlässt die Schule mit einem Abschluss und dem festen Glauben an den eigenen Erfolg.“ So lautet die Vision der gemeinnützigen Bildungsinitiative Teach First Deutschland (TFD). Was im Grunde nach einer Selbstverständlichkeit klingt, ist es leider nicht: Immer noch entscheidet in Deutschland meist der Bildungsgrad der Eltern über den Bildungserfolg der Kinder. Zu diesem Schluss kommt die kürzlich veröffentlichte Studie von Stifterverband und McKinsey &amp; Company mit dem Titel „Vom Arbeiterkind zum Doktor – Der Hürdenlauf auf dem Bildungsweg der Erststudierenden“.</p>
<p>Hier setzt Teach First Deutschland – eine Schwesterinitiative der britischen Teach First und der US-amerikanischen Teach For America – an. Im Kampf um mehr Chancengleichheit engagiert die Organisation seit der Gründung 2007 regelmäßig Hochschulabsolvent:innen aller Fachrichtungen. Diese arbeiten für zwei Jahre als „Fellows“ an sogenannten Brennpunkt-Schulen. Ihre Aufgabe: den Schüler:innen ganztägig motivierend zur Seite zu stehen und sie auf einen Abschluss vorzubereiten. Denn die größte Hürde in Sachen Bildung ist nach wie vor der Übergang von der weiterführenden an die Hochschule. Gelingt dieser Wechsel, sind Arbeiter:innenkinder in der Regel ähnlich erfolgreich wie Akademiker:innenkinder.</p>
<h4>Überzeugt sein vom eigenen Können</h4>
<p>Doch ganz gleich, ob Hochschulabschluss oder Meistertitel: Wichtig ist vor allem, das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Um das zu gewährleisten, werden die Teach-First-„Fellows“ in einem mehrstufigen Verfahren sorgfältig ausgewählt und anschließend drei Monate lang auf ihren Schuleinsatz vorbereitet. Abhängig vom Bundesland und der entsprechenden Schule wird dieser mit rund 2.000 Euro brutto vergütet. Aktuell gibt es das Bildungsprogramm in acht Bundesländern: Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein.</p>
<p>In der Anfangszeit gab es durchaus kritische Stimmen: Die Hilfslehrer:innen würden studierte Lehrer:innen demotivieren, das Ganze sei ein „<a href="https://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-brennpunktschule-teach-first-lehrer-1.4293908">Lebensverschönerungsprogramm für Streber“</a>. Doch die Erfolge geben Teach First recht, auch wenn die angestrebte Bildungsrevolution noch auf sich warten lässt. Neben positiven Entwicklungen im Kleinen – wenn etwa der 14-Jährige Ahmed sich plötzlich traut, seinen Berufswunsch Ingenieur laut auszusprechen – gibt es auch größere Bewegungen. Dann etwa, wenn ehemalige Fellows in einflussreichen Positionen gelandet sind und weiter auf Bildungsförderung und Bildungsgerechtigkeit setzen. Ein Beispiel dafür ist die von zwei ehemaligen Fellows gegründete Quinoa-Schule in Berlin. Dort soll etwa durch regelmäßig stattfindende Tutor:innengespräche oder das Wahlpflichtfach Interkulturelles Lernen das Gemeinschaftsgefühl und ein wertschätzender Umgang mit Vielfalt gewährleistet werden.</p>
<p>Es lässt sich nicht leugnen: Viele Baustellen in unserem Bildungssystem bräuchten Lösungen von Regierungsseite. Doch eine grundsätzliche Begeisterung für Bildung zu wecken und zu fördern – das kann auf unterschiedliche Weise funktionieren. Das Fellow-Konzept von Teach First ist eine davon.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.teachfirst.de">https://www.teachfirst.de</a><br />
<a href="https://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-brennpunktschule-teach-first-lehrer-1.4293908">https://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-brennpunktschule-teach-first-lehrer-1.4293908</a><br />
<a href="https://www.tbd.community/de/a/teach-first-fellow-leben-erfahrung">https://www.tbd.community/de/a/teach-first-fellow-leben-erfahrung</a><br />
<a href="https://www.mckinsey.de/news/presse/21-10-19-hbr-paper-2---chancengerechte-bildung">https://www.mckinsey.de/news/presse/21-10-19-hbr-paper-2&#8212;chancengerechte-bildung</a><br />
<a href="https://www.quinoa-bildung.de/">https://www.quinoa-bildung.de/</a></p>
<p>Bildquelle: © Teach First</p>
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