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	<title>Carmen Schnitzer, Autor bei tageswow.de</title>
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	<title>Carmen Schnitzer, Autor bei tageswow.de</title>
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		<title>Matratzen für Kühlschränke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 20:13:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Metall, Schaumstoff, Baumwolle, Holz und vieles mehr: Ausgediente Matratzen sind wahre Rohstoff-Goldminen. Um des massenhaften Matratzenabfalls Herr zu werden, führt das Programm „Bye Bye Mattress“ der Nonprofit-Organisation Mattress Recycling Council nicht mehr genutzte Schlafunterlagen der Wiederverwertung zu. Kaufen und irgendwann ausrangieren – das tun die meisten von uns mit der Unterlage, die uns guten Schlaf&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/matratzen-fuer-kuehlschraenke/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Matratzen für Kühlschränke</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Metall, Schaumstoff, Baumwolle, Holz und vieles mehr: Ausgediente Matratzen sind wahre Rohstoff-Goldminen. Um des massenhaften Matratzenabfalls Herr zu werden, führt das Programm „Bye Bye Mattress“ der Nonprofit-Organisation Mattress Recycling Council nicht mehr genutzte Schlafunterlagen der Wiederverwertung zu.</em></p>
<p>Kaufen und irgendwann ausrangieren – das tun die meisten von uns mit der Unterlage, die uns guten Schlaf bescheren soll. Ist sie gut erhalten, lässt sie sich möglicherweise einer gemeinnütziger Organisation spenden. Ansonsten landen sie und unzählige andere im Sperrmüll oder beim Wertstoffhof.<br />
40 Prozent der jährlich ca. 30 Millionen in Europa entsorgten Matratzen landen üblicherweise in der Verbrennungsanlage, 60 Prozent auf Deponien.</p>
<p>Anders in Connecticut, USA: Hier hat die Nonprofit-Organisation Mattress Recycling Council (MRC) im Mai 2015 das Programm „Bye Bye Mattress“ ins Leben gerufen, das wenig später auch in Kalifornien (Dezember 2015) und Rhode Island (Mai 2016) startete. In diesen drei US-Bundesstaaten wurden kurz zuvor explizite Gesetze zum Matratzen-Recycling erlassen, die die Industrie anhalten, ein landesweites Programm zum Sammeln und Recyceln ausrangierter Matratzen und Boxspringbetten zu entwickeln und zu verwalten.</p>
<p>Mittlerweile werden durch das Programm jährlich gut 1,7 Millionen (von ca. 15 Millionen in den USA weggeworfenen) Matratzen wiederverwertet. Aus Baumwolle und anderen Stofffasern werden zum Beispiel Isolierstoffe und Ölfilter, Schaumstoffe werden gebündelt und gepresst zu Polstermaterial und Teppichen weiterverarbeitet. Aus dem eingeschmolzenen Metall der Sprungfedern entstehen unter anderem Baumaterialien oder auch Kühlschränke.</p>
<h4>Vorbild für Europa?</h4>
<p>Noch gibt es hierzulande kein solches Programm, die wertvollen Rohstoffe verrotten vor sich hin. Immerhin allerdings entsteht langsam ein Bewusstsein für die Problematik – und die Chance. So wird etwa an einem chemischen Recyclingverfahren getüftelt, das die alten Matten derart zerlegt, dass sie von der Qualität her für die Herstellung neuer Matratzen geeignet sind.<br />
Auch das europäische Forschungsprojekt Urbanrec hat zum Ziel, die Materialien der gebrauchten Liegepolster sinnvoll aufzuarbeiten, wiederzuverwerten und dadurch unter anderem die Energie einzusparen, die sonst zur Verbrennung der dem Abfall zugeführten Matratzen notwendig wäre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="http://mattressrecyclingcouncil.org/">mattressrecyclingcouncil.org/</a><br />
<a href="http://mattressrecyclingcouncil.org/october-2021-highlights/">mattressrecyclingcouncil.org/october-2021-highlights/</a><br />
<a href="http://instagram.com/p/CVnrqP6N1sN/">instagram.com/p/CVnrqP6N1sN/</a><br />
<a href="http://finanzen.net/nachricht/aktien/mattress-recycling-council-s-rhode-island-program-eclipses-500-000-recycled-mattresses-10636800">finanzen.net/nachricht/aktien/mattress-recycling-council-s-rhode-island-program-eclipses-500-000-recycled-mattresses-10636800</a><br />
<a href="http://nerc.org/conferences-and-workshops/spring-conference-sponsors/mattress-recycling-council">nerc.org/conferences-and-workshops/spring-conference-sponsors/mattress-recycling-council</a><br />
<a href="http://nerc.org/conferences-and-workshops/spring-conference-sponsors/mattress-recycling-council">bvse.de/recycling/recycling-nachrichten/4374-was-passiert-mit-30-millionen-matratzen-pro-jahr.html</a><br />
<a href="http://basf.com/global/de/media/news-releases/2020/06/p-20-226.html">basf.com/global/de/media/news-releases/2020/06/p-20-226.html</a><br />
<a href="http://hongi.com/blog/tipps-tricks/umweltschutz-alte-matratzen-entsorgen/">hongi.com/blog/tipps-tricks/umweltschutz-alte-matratzen-entsorgen/</a></p>
<p>Bildquelle: © blitzmaerker, Pixabay</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus dem Teich über den Teich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 13:38:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Verpackungen, Kosmetik, Kleidung – Algen gelten als einer der Rohstoffe der Zukunft. Eventuell können sie sogar helfen, den Luftverkehr nachhaltiger zu gestalten. Wie? Mit Carbonfasern und Biokerosin auf Algenbasis. Algen sind derzeit in aller Munde – buchstäblich und im übertragenen Sinne. Ob sie als Superfood-Pulver den Smoothie pimpen, als Noriblatt die Sushirolle zusammenhalten oder gar&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/aus-dem-teich-ueber-den-teich/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Aus dem Teich über den Teich</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Verpackungen, Kosmetik, Kleidung – Algen gelten als einer der Rohstoffe der Zukunft. Eventuell können sie sogar helfen, den Luftverkehr nachhaltiger zu gestalten. Wie? Mit Carbonfasern und Biokerosin auf Algenbasis.</em></p>
<p>Algen sind derzeit in aller Munde – buchstäblich und im übertragenen Sinne. Ob sie als Superfood-Pulver den Smoothie pimpen, als Noriblatt die Sushirolle zusammenhalten oder gar <a href="https://tageswow.de/umwelt/lachs-aus-dem-3d-drucker/">pflanzlichem „Lachs“ seinen aromatisch-salzigen Fischgeschmack geben</a>: Zumindest auf dem Gebiet der Kulinarik haben die meisten schon mal gehört, dass die Meerespflanzen allerhand drauf haben. Sie liefern wertvolle Vitamine, Proteine, Mineralien, Kohlenhydrate und Fette.</p>
<p>Doch das maritime Allerlei kann mehr. Wie vielfältig ihre Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten sind, das erforschen Wissenschaftler:innen der Technischen Universität München am 2015 eröffneten Algentechnikum. Hier imitiert die größte LED-Anlage der Welt das Spektrum und die Intensität des Sonnenlichts verschiedenster Regionen weltweit – sei es nun in Spanien, Südostasien oder Neuseeland. Durch diese Simulation unterschiedlicher Klimabedingungen lässt sich optimal herausfinden, welche Fähigkeiten eine der ältesten Lebensformen der Erde hat. Etwa 44.000 Algenarten wurden bislang wissenschaftlich beschrieben, vermutlich gibt es beinahe zehnmal so viele.</p>
<h4>Zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten</h4>
<p>Neben der Möglichkeit, aus Algen essbare Imbiss-Verpackungen, Kleidung oder Kinderspielzeug herzustellen, gehört zu den spannendsten Erkenntnissen sicher diese: Die Meerespflanze könnte den <a href="https://tageswow.de/umwelt/luftverkehr-im-hoehenflug/">Luftverkehr deutlich nachhaltiger</a> machen. Und das auf zweierlei Weise: Zum einen lassen sich aus ihr CO2-negative Carbonfasern herstellen, also solche, die mehr CO2 binden als anschließend im Herstellungsprozess verbraucht wird – und diese Carbonfasern wiederum lassen sich beim Flugzeugbau einsetzen. Zum anderen, und hier liegt der Forschungsschwerpunkt des Algentechnikums, lässt sich aus Algen Biokerosin herstellen – als nachhaltige Alternative zu Erdöl. Ein besonderes Augenmerk der Forscher:innen liegt derzeit darauf, den Algen-Treibstoff kosteneffizient herzustellen, damit die Industrie sich auf die Umstellung einlässt.</p>
<p>Abgesehen vom – noch – etwa doppelt so hohen Preis des Treibstoffs im Vergleich zur Erdöl-Variante liegen die Vorteile auf der Hand: Algen wachsen etwa zehnmal schneller als Landpflanzen und sind dabei extrem genügsam. Sie benötigen lediglich CO2, Licht, Wasser und geringe Mengen an Nährstoffen und gedeihen dabei in Salz- oder Brackwasser. Ihr Anbau konkurriert daher nicht mit dem Flächenbedarf für Landpflanzen.</p>
<p>Fazit: Algen sind definitiv ein Rohstoff, den es im Auge zu behalten gilt – und von dem wir vermutlich in Zukunft noch viel profitieren werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="http://fr.de/zukunft/storys/nachhaltigkeit/biooekonomie-die-superkraft-der-algen-90913131.html">fr.de/zukunft/storys/nachhaltigkeit/biooekonomie-die-superkraft-der-algen-90913131.html</a><br />
<a href="http://br.de/nachrichten/wissen/biokerosin-fliegen-wir-bald-mit-algen,SgdBAPB">br.de/nachrichten/wissen/biokerosin-fliegen-wir-bald-mit-algen,SgdBAPB</a><br />
<a href="http://tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35546">tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35546</a><br />
<a href="http://fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/green-carbon-algen.php">fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/green-carbon-algen.php</a><br />
<a href="http://sueddeutsche.de/wissen/biotechnologie-alleskoenner-1.3707648">sueddeutsche.de/wissen/biotechnologie-alleskoenner-1.3707648</a></p>
<p>Bildquelle: © Andreas Heddergott, TU Muenchen</p>
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		<title>Bücher, die das Leben schreibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 12:13:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Manche Menschen sind für andere ein offenes Buch. In der Human Library, der „Menschlichen Bibliothek“, ist das nicht im übertragenen Sinn, sondern ganz konkret gemeint: Hier leiht man sich eine:n Gesprächspartner:in aus, erfährt Neues über andere Leben(sweisen) und lernt, Vorurteile abzubauen. „HIV positiv“, „Kind drogensüchtiger Eltern“, „Schizophren“, „Obdachlos“, „Immigrantin“: Die Titel der menschlichen „Bücher“, die&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/vermischtes/buecher-die-das-leben-schreibt/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Bücher, die das Leben schreibt</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Manche Menschen sind für andere ein offenes Buch. In der Human Library, der „Menschlichen Bibliothek“, ist das nicht im übertragenen Sinn, sondern ganz konkret gemeint: Hier leiht man sich eine:n Gesprächspartner:in aus, erfährt Neues über andere Leben(sweisen) und lernt, Vorurteile abzubauen.</em></p>
<p>„HIV positiv“, „Kind drogensüchtiger Eltern“, „Schizophren“, „Obdachlos“, „Immigrantin“: Die Titel der menschlichen „Bücher“, die man in einer ganz besonderen Bibliothek in Kopenhagen ausleihen kann, drehen sich häufig um Themen, die mit einem Stigma behaftet sind. Ein Umstand, den die Human Library ändern möchte. „Unjudge someone“ lautet ihr Motto, zu Deutsch etwa „Enturteile jemanden“, oder freier übersetzt: „Überdenke deine Vorurteile“.</p>
<p>Der dänische Journalist Ronni Abergel (48) hat die Human Library im Jahr 2000 mit seinem Bruder Dany und seinen Kolleg:innen Asma Mouna und Christoffer Erichsen gegründet. Das erste „Buch“ in der menschlichen Bibliothek war ein Polizist, der sich auf dem dänischen Roskilde-Festival den Fragen dreier Antifaschisten stellte. Diese waren auf Demonstrationen schon öfter mit „den Bullen“ aneinandergeraten. Schon damals zeigte sich: Das Konzept geht auf. Als ein Kumpel der drei zur Gruppe stieß und Streit mit dem Polizisten suchte, verteidigten sie diesen sofort.</p>
<h4>„Es geht nicht um Toleranz“</h4>
<p>Häufig haben Besucher:innen der Bibliothek einen Bezug zum Thema, um das sich ihr „Buch“ dreht. Typisch etwa sind verunsicherte Eltern, deren Kinder sich als homosexuell oder transgender geoutet haben. Ihren Gesprächspartner:innen können sie Fragen stellen, die sie sich ihren Kindern (noch) nicht zu stellen trauen, aus Angst, etwas Falsches zu sagen. Aber auch pure Neugier auf andere Lebensweisen kann der Anlass für eine Ausleihe sein.<br />
Es gehe bei seiner Bibliothek nicht um Toleranz, so Abergel. „Niemand will nur toleriert werden. Wir wollen akzeptiert werden. Respektiert als diejenigen, die wir sind.“</p>
<p>Dass es bei den Gesprächen stets wertschätzend zugeht, darauf achten Abergel und seine mittlerweile 25 festangestellten und unzähligen ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen ganz genau. Sie bereiten die „Bücher“ vorab auf eventuelle Fragen vor und schreiten bei respektlosem Verhalten sofort ein. Außerdem steht ein Psychologe zur Verfügung, falls das Gespräch aufgewühlend wirkt.</p>
<p>Alle Gespräche und damit &#8222;Ausleihen&#8220; sind kostenfrei möglich. Die menschliche Bibliothek finanziert ihre Events mittlerweile oft durch Kooperationen mit größeren Firmen.<br />
In rund 80 Ländern fanden mittlerweile bereits Human-Library-Veranstaltungen statt. Dass sich durch die Pandemie viele Gespräche ins Internet verlagert haben, entsprach zwar nicht dem eigentlichen Konzept der direkten Begegnungen. Es erwies sich aber letztlich aber als bereichernder als gedacht: Denn nun waren sogar Begegnungen über Kontinente hinweg möglich und einige neue internationale Freundschaften entstanden. In Zeiten wie diesen wichtiger denn je.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="http://humanlibrary.org/">humanlibrary.org/</a><br />
<a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/human-library-ronni-abergel-90820">sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/human-library-ronni-abergel-90820</a><br />
<a href="https://www.eh-freiburg.de/sonstiges/human-library-2017/">https://www.eh-freiburg.de/sonstiges/human-library-2017/</a><br />
<a href="http://arte.tv/de/videos/105133-000-A/human-library-menschen-werden-zum-offenen-buch/">arte.tv/de/videos/105133-000-A/human-library-menschen-werden-zum-offenen-buch/</a><br />
<a href="http://zdf.de/kultur/aspekte/human-library-lebendige-buecher-ausleihen-102.html">zdf.de/kultur/aspekte/human-library-lebendige-buecher-ausleihen-102.html</a></p>
<p>Bildquelle: © <a href="https://www.flickr.com/photos/hocolibrary/33378663676/in/album-72157681275011456/">Howard County Library System, </a><a href="https://www.flickr.com/photos/hocolibrary/33378663676/in/album-72157681275011456/">Flickr</a></p>
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		<title>Ökologischen Fußabdruck reduzieren</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/den-oekologischen-fussabdruck-reduzieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2021 15:09:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Fußabdruck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Echte Transformation statt halbherziger Ausgleichszahlungen? Unternehmen, die ihren ökologischen Fußabdruck minimieren möchten, erhalten nun Unterstützung von einem Berliner Start-up. Durch klare Analysen und konkrete Maßnahmen-Vorschläge hilft es, die gesteckten Ziele auch wirklich zu erreichen. Ein kleiner CO2-Fußabdruck – ja bitte! Nur: Wie geht das? Umdenken ist der erste Schritt. Beim zweiten hilft das im April&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/den-oekologischen-fussabdruck-reduzieren/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Ökologischen Fußabdruck reduzieren</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Echte Transformation statt halbherziger Ausgleichszahlungen? Unternehmen, die ihren ökologischen Fußabdruck minimieren möchten, erhalten nun Unterstützung von einem Berliner Start-up. Durch klare Analysen und konkrete Maßnahmen-Vorschläge hilft es, die gesteckten Ziele auch wirklich zu erreichen.</em></p>
<p>Ein kleiner CO2-Fußabdruck – ja bitte! Nur: Wie geht das? Umdenken ist der erste Schritt. Beim zweiten hilft das im April 2020 gegründete Berliner Startup The Climate Choice. Auf der digitalen Plattform erfahren Unternehmer:innen, die ihr Business klimaneutral gestalten möchten, wie sie CO2 messen, reduzieren oder ausgleichen können.</p>
<p>Anhand des sogenannten Climate Readiness-Checks erfahren Interessierte, wo ihr Unternehmen aktuell steht. Anschließend werden anhand der sieben Impact-Kategorien Energie, Gebäude, Produktion, Food, Mobilität, Digitales und Umwelt die Einkäufe und Lieferant:innen analysiert – mit dem Ziel, für das jeweilige Unternehmen das klimafreundlichste Angebot zu finden. Bei der angestrebten Reduzierung des CO2-Fußabdrucks bzw. der Lösungsfindung steht stets nicht nur das Unternehmen selbst, sondern die gesamte Lieferkette im Fokus.</p>
<h4>Transparenz und Lösungen</h4>
<p>Die Gründer:innen Lara Obst, Yasha Tarani und Rey Farhan haben Ahnung von der Materie. So hat etwa Obst bei Climate-KIC, der größten Klimainitiative der EU, ein Clean-Tech Startup-Programm aufgebaut. Im Vorfeld der Gründung haben die drei viel nachgeforscht und festgestellt, dass es von wissenschaftlicher Seite bereits klare Vorgaben zur CO2-Reduktion in der Wirtschaft gibt. Allein: Diese sind noch nicht bei den Unternehmen angekommen. Hier wollen sie für mehr Transparenz sorgen und konkrete Lösungsansätze bieten. Dazu kann der Wechsel zu Ökostrom ebenso gehören wie eine smarte Raumklimatisierung, Plastikalternativen, Mobility Sharing, nachhaltige Kantinen, die Unterstützung von Aufforstungsprojekten und grüne IT-Lösungen.</p>
<p>Kernzielgruppe von The Climate Choice sind mittelständische Unternehmen, die – anders als viele Großkonzerne – keine eigene Nachhaltigkeitsabteilung haben. Wichtig ist es The Climate Choice außerdem, nicht allein mit ohnehin fortschrittlichen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Auch und gerade diejenigen, bei denen sich die Minimierung des CO2-Fußabdrucks komplizierter gestaltet, etwa aufgrund angesammelter Altlasten, stehen im Fokus. Denn hier bieten sich die größten Chancen, Emissionen zu reduzieren und damit die Klimatransformation auf den Weg zu bringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="http://theclimatechoice.com/de/">theclimatechoice.com/de/</a><br />
<a href="http://techandnature.com/the-climate-choice-berliner-startup-fokussiert-sich-auf-co2-bilanz-der-lieferkette/">techandnature.com/the-climate-choice-berliner-startup-fokussiert-sich-auf-co2-bilanz-der-lieferkette/</a><br />
<a href="http://tga-praxis.de/news/b2b-plattform-fuer-klimafreundlichenunternehmensumbau.html">tga-praxis.de/news/b2b-plattform-fuer-klimafreundlichenunternehmensumbau.html</a><br />
<a href="http://presse-blog.com/2021/04/14/wirtschaftlich-erfolgreiche-klimatransformationfuer-den-mittelstand-the-climate-choice-zeigt-den-weg/">presse-blog.com/2021/04/14/wirtschaftlich-erfolgreiche-klimatransformationfuer-den-mittelstand-the-climate-choice-zeigt-den-weg/</a><br />
<a href="http://climate-tech.de/the-climate-choice/">climate-tech.de/the-climate-choice/</a></p>
<p>Bildquelle: © Colin Behrens, Pixabay</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/den-oekologischen-fussabdruck-reduzieren/">Ökologischen Fußabdruck reduzieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Fußball ganz entspannt</title>
		<link>https://tageswow.de/sport/gehendes-kicken-geht-das/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2021 17:15:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Raus aus der sozialen Isolation, rein in die Bewegung: Der inklusive Trendsport Walking Football ist eine softere Variante des klassischen Fußballs, die besonders ältere Menschen ansprechen soll und der physischen und psychischen Gesundheit dient. Wenn im Fußball von „alten Herren“ oder „alten Damen“ die Rede ist, dann geht es dabei meist um Spieler:innen in ihren&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/sport/gehendes-kicken-geht-das/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Fußball ganz entspannt</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Raus aus der sozialen Isolation, rein in die Bewegung: Der inklusive Trendsport Walking Football ist eine softere Variante des klassischen Fußballs, die besonders ältere Menschen ansprechen soll und der physischen und psychischen Gesundheit dient.</em></p>
<p>Wenn im Fußball von „alten Herren“ oder „alten Damen“ die Rede ist, dann geht es dabei meist um Spieler:innen in ihren Dreißigern, manche haben die 40 eventuell überschritten. Wer deutlich älter ist, kommt im Profisport vielleicht als Trainer:in unter oder im Vereinsvorstand. Dabei ist die Begeisterung für den aktiven Sport bei vielen Senior:innen ungebrochen.<br />
Doch natürlich funktioniert manches nicht mehr so wie in jungen Jahren. Fußball ist ein Laufsport, ein Profi legt pro Spiel etwa zehn Kilometer im gemäßigten Tempo zurück und einen Kilometer im Sprint. Bei den Amateur:innen mag es weniger sein, aber doch immer noch eine Menge. Das schaffen ab einem bestimmten Alter nur noch die wenigsten.<br />
Die Lösung für betagte Fußballbegeisterte: Walking Football.</p>
<h4>Jede:r ist willkommen</h4>
<p>Nomen omen est: Hier wird gegangen, nicht gerannt. Ein Team besteht in der Regel aus sechs Spieler:innen, es gibt weder Torwart:in noch Abseits, der Ball wird maximal hüfthoch gespielt, harter körperlicher Kontakt und Fouls sind verboten. Neben Senior:innen können daher auch Menschen mit Gehbeinträchtigungen oder Fußballanfänger:innen dabei sein: Jede:r ist willkommen. Ebenfalls möglich und erwünscht sind gemischtgeschlechtliche Teams.</p>
<p>Bislang ein relativ unbekannter Sport, wird er seit einigen Jahren immer beliebter. Erstmals gespielt wurde diese Geh-Variante des klassischen Fußballs 2011 in Chesterfield, England. Mittlerweile gibt es dort bereits rund 1.000 aktive Teams. Wie viele genau es hierzulande sind, ist nicht ganz klar. Allerdings sind bereits vier Bundesliga-Vereine im Walking Football aktiv: FC Schalke 04, Bayer 04 Leverkusen, Werder Bremen und der VfL Wolfsburg.</p>
<h4>Altwerden ist nichts für Feiglinge</h4>
<p>Dass der gelenkschonende Ü50-Sport eine gesundheitsfördernde Wirkung hat, ermittelte 2018 ein Masterstudent an der Uni Kiel. Entscheidend sei dabei nicht allein der positive Einfluss der Bewegung auf das Herz-Kreislauf-System, sondern auch der Aspekt Geselligkeit. Die psychische Ausgeglichenheit profitiere vom Gemeinschaftsgefühl, vom Zusammensitzen nach dem Training, von Turniererlebnissen und nicht zuletzte von Erfolgen.</p>
<p>„Old age is no place for sissies&#8220; (etwa &#8222;Altwerden ist nichts für Feiglinge“) soll einst Hollywood-Diva Mae West geäußert haben, vielleicht auch ihre Kollegin Bette Davis. Wer auch immer Urheberin jener Weisheit war: Wenn man diesen Lebensabschnitt nicht allein bestreiten muss, sondern ihm Seite an Seite mit Sportsfreund:innen spielerisch begegnen kann, ist die Frage nach dem Alter eine untergeordnete.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.taz.de/Walking-Football-verbreitet-sich/!5808773/">https://www.taz.de/Walking-Football-verbreitet-sich/!5808773/</a><br />
<a href="https://www.fvm.de/walking-football/">https://www.fvm.de/walking-football/</a><br />
<a href="https://www.dfl.de/de/fans/pfiff/foerderung-und-projekte/walking-football-league/">https://www.dfl.de/de/fans/pfiff/foerderung-und-projekte/walking-football-league/</a><br />
<a href="https://www.n-tv.de/wissen/Wie-viele-Kilometer-laufen-Profi-Fussballer-article18507711.html">https://www.n-tv.de/wissen/Wie-viele-Kilometer-laufen-Profi-Fussballer-article18507711.html</a></p>
<p>Bildquelle: © Artur Verkhovetskiy, Depositphotos</p>
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		<title>Gleiche Bildungschancen für alle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2021 17:25:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als Arbeiter:inkind an die Uni? Das ist hierzulande immer noch die Ausnahme. In Sachen Bildung entscheiden viel zu oft nicht die eigenen Fähigkeiten und Neigungen, sondern die soziale Herkunft. Das zu ändern und für mehr Chancengleichheit zu sorgen, ist Ziel der Initiative Teach First. „Jedes Kind verlässt die Schule mit einem Abschluss und dem festen&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/vermischtes/gleiche-bildungschancen-fuer-alle/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Gleiche Bildungschancen für alle</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Als Arbeiter:inkind an die Uni? Das ist hierzulande immer noch die Ausnahme. In Sachen Bildung entscheiden viel zu oft nicht die eigenen Fähigkeiten und Neigungen, sondern die soziale Herkunft. Das zu ändern und für mehr Chancengleichheit zu sorgen, ist Ziel der Initiative Teach First.</em></p>
<p>„Jedes Kind verlässt die Schule mit einem Abschluss und dem festen Glauben an den eigenen Erfolg.“ So lautet die Vision der gemeinnützigen Bildungsinitiative Teach First Deutschland (TFD). Was im Grunde nach einer Selbstverständlichkeit klingt, ist es leider nicht: Immer noch entscheidet in Deutschland meist der Bildungsgrad der Eltern über den Bildungserfolg der Kinder. Zu diesem Schluss kommt die kürzlich veröffentlichte Studie von Stifterverband und McKinsey &amp; Company mit dem Titel „Vom Arbeiterkind zum Doktor – Der Hürdenlauf auf dem Bildungsweg der Erststudierenden“.</p>
<p>Hier setzt Teach First Deutschland – eine Schwesterinitiative der britischen Teach First und der US-amerikanischen Teach For America – an. Im Kampf um mehr Chancengleichheit engagiert die Organisation seit der Gründung 2007 regelmäßig Hochschulabsolvent:innen aller Fachrichtungen. Diese arbeiten für zwei Jahre als „Fellows“ an sogenannten Brennpunkt-Schulen. Ihre Aufgabe: den Schüler:innen ganztägig motivierend zur Seite zu stehen und sie auf einen Abschluss vorzubereiten. Denn die größte Hürde in Sachen Bildung ist nach wie vor der Übergang von der weiterführenden an die Hochschule. Gelingt dieser Wechsel, sind Arbeiter:innenkinder in der Regel ähnlich erfolgreich wie Akademiker:innenkinder.</p>
<h4>Überzeugt sein vom eigenen Können</h4>
<p>Doch ganz gleich, ob Hochschulabschluss oder Meistertitel: Wichtig ist vor allem, das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Um das zu gewährleisten, werden die Teach-First-„Fellows“ in einem mehrstufigen Verfahren sorgfältig ausgewählt und anschließend drei Monate lang auf ihren Schuleinsatz vorbereitet. Abhängig vom Bundesland und der entsprechenden Schule wird dieser mit rund 2.000 Euro brutto vergütet. Aktuell gibt es das Bildungsprogramm in acht Bundesländern: Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein.</p>
<p>In der Anfangszeit gab es durchaus kritische Stimmen: Die Hilfslehrer:innen würden studierte Lehrer:innen demotivieren, das Ganze sei ein „<a href="https://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-brennpunktschule-teach-first-lehrer-1.4293908">Lebensverschönerungsprogramm für Streber“</a>. Doch die Erfolge geben Teach First recht, auch wenn die angestrebte Bildungsrevolution noch auf sich warten lässt. Neben positiven Entwicklungen im Kleinen – wenn etwa der 14-Jährige Ahmed sich plötzlich traut, seinen Berufswunsch Ingenieur laut auszusprechen – gibt es auch größere Bewegungen. Dann etwa, wenn ehemalige Fellows in einflussreichen Positionen gelandet sind und weiter auf Bildungsförderung und Bildungsgerechtigkeit setzen. Ein Beispiel dafür ist die von zwei ehemaligen Fellows gegründete Quinoa-Schule in Berlin. Dort soll etwa durch regelmäßig stattfindende Tutor:innengespräche oder das Wahlpflichtfach Interkulturelles Lernen das Gemeinschaftsgefühl und ein wertschätzender Umgang mit Vielfalt gewährleistet werden.</p>
<p>Es lässt sich nicht leugnen: Viele Baustellen in unserem Bildungssystem bräuchten Lösungen von Regierungsseite. Doch eine grundsätzliche Begeisterung für Bildung zu wecken und zu fördern – das kann auf unterschiedliche Weise funktionieren. Das Fellow-Konzept von Teach First ist eine davon.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.teachfirst.de">https://www.teachfirst.de</a><br />
<a href="https://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-brennpunktschule-teach-first-lehrer-1.4293908">https://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-brennpunktschule-teach-first-lehrer-1.4293908</a><br />
<a href="https://www.tbd.community/de/a/teach-first-fellow-leben-erfahrung">https://www.tbd.community/de/a/teach-first-fellow-leben-erfahrung</a><br />
<a href="https://www.mckinsey.de/news/presse/21-10-19-hbr-paper-2---chancengerechte-bildung">https://www.mckinsey.de/news/presse/21-10-19-hbr-paper-2&#8212;chancengerechte-bildung</a><br />
<a href="https://www.quinoa-bildung.de/">https://www.quinoa-bildung.de/</a></p>
<p>Bildquelle: © Teach First</p>
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		<title>Superfood aus dem Meer</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/superfood-aus-dem-meer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2021 08:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[maritimes Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Meerespflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Seegras]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Spanien ist es gelungen, Seegras zu kultivieren, und auch an der deutschen Ostseeküste gibt es Fortschritte bei der Wiederansiedelung des grünen Superfoods. Liegt hier möglicherweise ein Schlüssel zur Bekämpfung von Welthunger und Klimawandel? „Tanzen“ müsse es können, so beschreibt der Andalusier Ángel León einen Wesenszug des Gewöhnlichen Seegrases (Zostera marina). Die Meerespflanze sieht ähnlich&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/superfood-aus-dem-meer/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Superfood aus dem Meer</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>In Spanien ist es gelungen, Seegras zu kultivieren, und auch an der deutschen Ostseeküste gibt es Fortschritte bei der Wiederansiedelung des grünen Superfoods. Liegt hier möglicherweise ein Schlüssel zur Bekämpfung von Welthunger und Klimawandel?</em></p>
<p>„Tanzen“ müsse es können, so beschreibt der Andalusier Ángel León einen Wesenszug des Gewöhnlichen Seegrases (Zostera marina). Die Meerespflanze sieht ähnlich aus wie eine Wiese an Land und ist durch Parasiten und Umweltverschmutzung leider nur noch selten zu finden. Gemeinsam mit dem meeresbiologischen Institut der ansässigen Universität hat der Drei-Sterne-Koch nun im spanischen Cadíz ein Pilotprojekt zur Anpflanzung und Kultivierung des ozeanischen Grüns gestartet. Mittlerweile hat sich daraus ein Forschungszentrum entwickelt.<br />
In Deutschland unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit knapp zwei Millionen Euro das Forschungs- und Entwicklungsprojekt SeaStore. Dessen Ziel ist die Wiederansiedlung von Seegras an der deutschen Ostseeküste.</p>
<p>Doch warum der ganze Aufwand? Weil die Pflanze einige Eigenschaften hat, die sie zu einem Nahrungsmittel der Zukunft machen könnten: Ihr Anbau ist unkompliziert und auch in Regionen möglich, die lediglich Zugang zu Salzwasser haben. Es benötigt weder Pestizide noch Dünger oder Bewässerung.</p>
<h4>Nahrhaft und klimafreundlich</h4>
<p>Dazu ist Seegras extrem nahrhaft: Der Gehalt an essenziellen Fettsäuren ist sehr viel höher als in sämtlichen Getreidesorten. Zudem enthält es wertvolle Vitamine (A, E und B), Mineralstoffe und Proteine. Laut Ángel León haben die Samen eine ähnliche Konsistenz wie Quinoa, schmecken leicht salzig und ganz anders als andere Meeresfrüchte. Sie können geröstet und gemahlen auch zu Mehl verarbeitet werden. Daraus lassen sich beispielsweise Nudeln herstellen.<br />
Léon bietet in seinem Restaurant bereits Seegras-Kreationen an und hat sich damit über Spanien hinaus einen Namen gemacht. Seegras verbessert darüber hinaus die Wasserqualität und beeinflusst die Biodiversität positiv. Denn wo es wächst, folgen andere Arten. Auf diese Weise wird Meeresboden wiederbelebt, was erhöhtes Nahrungsaufkommen für weitere maritime Lebewesen bedeutet.</p>
<p>Spannend im Hinblick auf den Klimawandel ist die Fähigkeit der Pflanze, Kohlenstoff für lange Zeiträume zu binden. Gelingt also die „Aufforstung“ von Seegras, kann das zu einer Steigerung der Kohlenstoffspeicherung in Küstenökosystemen führen. Auch aus diesem Grund ist das Wiederanpflanzen von Seegras eine naturnahe und -freundliche Klimalösung mit nachhaltiger Wirksamkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/super-seafood--seegras-koennte-welthunger-bekaempfen-30809830.html">https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/super-seafood&#8211;seegras-koennte-welthunger-bekaempfen-30809830.html</a><br />
<a href="https://www.ifw-kiel.de/de/institut/forschungszentren/global-commons-und-klimapolitik/projects/seastore-wiederansiedlung-von-seegraswiesen-als-beitrag-zur-erhoehung-der-marinen-biodiversitaet/">https://www.ifw-kiel.de/de/institut/forschungszentren/global-commons-und-klimapolitik/projects/seastore-wiederansiedlung-von-seegraswiesen-als-beitrag-zur-erhoehung-der-marinen-biodiversitaet/</a><br />
<a href="https://www.br.de/wissen/seegras-seegraswiesen-posidonia-meer-kohlenstoff-klimawandel-100.html">https://www.br.de/wissen/seegras-seegraswiesen-posidonia-meer-kohlenstoff-klimawandel-100.html</a><br />
<a href="https://www.simoneheller.com/blog/ein-weiteres-superfood-aus-dem-meer">https://www.simoneheller.com/blog/ein-weiteres-superfood-aus-dem-meer</a></p>
<p>Bildquelle: © John Brew, CC BY 4.0, Wikimedia Commons</p>
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		<title>Algorithmen fürs Gemeinwohl</title>
		<link>https://tageswow.de/vermischtes/algorithmen-fuers-gemeinwohl/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 10:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmen]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klingt kompliziert, ist es auch, soll aber Vieles einfacher – und vor allem gerechter – machen: Nach Ansicht der Digitalethikerin Julia Gundlach lassen sich mithilfe algorithmischer Systeme und Künstlicher Intelligenz gesellschaftliche Probleme lösen. „Ethik der Algorithmen“ heißt das 2017 gestartete Projekt der Bertelsmann-Stiftung, an dem unter anderem die Digitalethikerin Julia Gundlach als Projektmanagerin beteiligt ist.&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/vermischtes/algorithmen-fuers-gemeinwohl/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Algorithmen fürs Gemeinwohl</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Klingt kompliziert, ist es auch, soll aber Vieles einfacher – und vor allem gerechter – machen: Nach Ansicht der Digitalethikerin Julia Gundlach lassen sich mithilfe algorithmischer Systeme und Künstlicher Intelligenz gesellschaftliche Probleme lösen.</em></p>
<p>„Ethik der Algorithmen“ heißt das 2017 gestartete Projekt der Bertelsmann-Stiftung, an dem unter anderem die Digitalethikerin Julia Gundlach als Projektmanagerin beteiligt ist. Das Ziel: mehr Chancengleichheit und Gerechtigkeit. Ob Kredite, Jobs, Kita- oder Studienplätze – algorithmische Systeme sollen helfen können, die Vergabe sozialer zu gestalten.</p>
<p>Vielen Menschen sind Algorithmen und Künstliche Intelligenz noch suspekt. Andere wiederum haben geradezu phantastische Vorstellungen diesbezüglich. Das Schwanken zwischen den Extremen Dystopie und Utopie behindert nach Gundlachs Ansicht den sachlichen Diskurs zum Thema, wie sie in einem <a href="https://www.sonntagsblatt.de/julia-gundlach-digitale-ethik">Interview mit dem Sonntagsblatt</a> erläutert. Wichtig sei, in der Technologie ein Werkzeug zu sehen, das, wenn es sinnvoll an der richtigen Stelle eingesetzt wird, sehr hilfreich sein kann.</p>
<h4>Beispiel: Kitaplatz-Vergabe</h4>
<p>Als konkretes Positivbeispiel hat die Bertelsmann-Stiftung kürzlich ein Impulspapier zur algorithmusbasierten Kitaplatz-Vergabe veröffentlicht. Eine spezielle Software könne demnach dabei helfen, die Kitaplatzvergabe auf Basis eines bestimmten Kriterienkatalogs und der Wünsche von Eltern ethisch gerechter zu gestalten. Die Kriterien (etwa Härtefälle, Wohnort, Familiensituation) sollen dabei transparent kommuniziert werden. So sollen Ranglisten entstehen, wobei die Kitaleitung in Einzelfällen letztlich immer noch Änderungen vornehmen kann. Eltern bekämen schließlich ein Kitaplatz-Angebot, von dem sie sicher sein können, dass es das bestmögliche für sie ist. Probeläufe in einigen Städten und Gemeinden entwickelten sich vielversprechend.</p>
<p>Entscheidend für die Umsetzung solcher Innovationen ist allerdings auch ein Umdenken innerhalb der Gesellschaft und in Unternehmen. Weg von einem rein wirtschaftlichen Fokus, hin zu mehr Ethik, sozialer Gerechtigkeit und Gemeinschaftssinn.<br />
Inwiefern und wann das umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://algorithmenethik.de/">https://algorithmenethik.de/</a><br />
<a href="https://www.rnd.de/digital/digitalisierung-algorithmen-mehr-fuer-gemeinwohl-einsetzen-digitalethikerin-appelliert-3HCZ75PW7QW76LGV4Q3U3BYPVA.html">https://www.rnd.de/digital/digitalisierung-algorithmen-mehr-fuer-gemeinwohl-einsetzen-digitalethikerin-appelliert-3HCZ75PW7QW76LGV4Q3U3BYPVA.html</a><br />
<a href="https://www.sonntagsblatt.de/julia-gundlach-digitale-ethik">https://www.sonntagsblatt.de/julia-gundlach-digitale-ethik</a></p>
<p>Bildquelle: © geralt, Pixabay</p>
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		<title>Fahrräder der Zukunft</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/fahrraeder-der-zukunft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2021 10:02:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leicht, stabil und ökologisch wertvoll: Fahrräder aus Bambus liegen im Trend. Das vielfältige Süßgras erobert seit einigen Jahren auch die Straßen und Radwege. Die Geschichte der Bambusräder reicht tatsächlich weiter zurück als gedacht. Wer Rad fährt, schont die Umwelt – so weit, so bekannt. Weniger bekannt ist, dass Bambus-Fahrräder eine echte Alternative zu denen aus&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/fahrraeder-der-zukunft/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Fahrräder der Zukunft</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Leicht, stabil und ökologisch wertvoll: Fahrräder aus Bambus liegen im Trend. Das vielfältige Süßgras erobert seit einigen Jahren auch die Straßen und Radwege. Die Geschichte der Bambusräder reicht tatsächlich weiter zurück als gedacht.</em></p>
<p>Wer Rad fährt, schont die Umwelt – so weit, so bekannt. Weniger bekannt ist, dass Bambus-Fahrräder eine echte Alternative zu denen aus Stahl oder Aluminium sind. Denn kein anderer Rohstoff wächst schneller nach als Bambus: bis zu einen Meter pro Tag. Dazu hat das Material diverse Eigenschaften, die sich geradezu aufdrängen für den Bau von Fahrrädern: Es ist einerseits extrem belastbar und andererseits – da innen hohl – äußerst leicht. Die federnden Eigenschaften gewährleisten darüber hinaus optimalen Fahrkomfort und garantieren Stabilität.</p>
<p>Noch ist Bambus als Fahrrad-Material relativ unbekannt – dabei wurde das erste Bike dieser Art bereits 1894 auf der Londoner Messe Stanley Cycle Show von der Bamboo Cycle Company vorgestellt. Der Slogan damals lautete: „Better than steel“, zu Deutsch „Besser als Stahl“.<br />
1.500 Meilen soll der britische Aristokrat Lord Edward Spencer-Churchill, ein entfernter Verwandter Winston Churchills, daraufhin auf diesem Rad zurückgelegt haben. Einige Jahre später gab es erste Patent-Anmeldungen, doch dann gerieten die Bambus-Räder wieder in Vergessenheit.</p>
<h4>Comeback der Bambus-Bikes</h4>
<p>Wiederentdeckt wurden Bambus-Fahrräder erst im Jahr 2005, als der US-Amerikaner Craig Calfee mit der Produktion begann. Einige weitere Hersteller folgten; der Rohstoff für die gestiegene Nachfrage kam beziehungsweise kommt in der Regel aus Asien und Afrika.<br />
Jedes dieser Fahrräder ist ein Unikat, das sich nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen individualisieren lässt.</p>
<p>Heutzutage gehört eine Firma aus Kiel zu den führenden Herstellern. Deren Kund:innen können sich gleich mehrfach freuen, denn mit dem Kauf eines – zugegebenerweise nicht ganz preiswerten – Bambus-Bikes tun sie nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt und anderen Menschen etwas Gutes.<br />
Den Bambus bezieht das Unternehmen aus Ghana, wo es faire Arbeitsplätze garantiert und überdies einen Teil des Erlöses in Bildungsprojekte am Ort steckt. So konnten etwa seit 2014 über 300 Schulstipendien finanziert sowie im Jahr 2019 die Yonso Project Model School eröffnet werden. Darüber hinaus gibt es ein Leasingangebot für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter:innen mit einem Dienstfahrrad unterstützen möchten.</p>
<p>Dienstrad statt Dienstwagen? Auch ganz unabhängig von Bambus nachahmenswert, wie wir finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.my-boo.de/">https://www.my-boo.de/</a><br />
<a href="https://utopia.de/ratgeber/bambus-fahrrad-spannende-modelle/">https://utopia.de/ratgeber/bambus-fahrrad-spannende-modelle/</a><br />
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<a href="https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/was-taugen-bambusfahrraeder-a-1037205.html">https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/was-taugen-bambusfahrraeder-a-1037205.html</a></p>
<p>Bildquelle: © StockSnap, Pixabay</p>
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		<title>Tempo 30 in (fast) ganz Paris</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Oct 2021 13:34:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verkehrslärm in der City? In Paris wurde der kürzlich stark reduziert – dank Tempo 30 im nahezu gesamten Stadtgebiet. Auch einen Rückgang an Verkehrstoten erhofft sich die rot-grüne Stadtregierung von der Maßnahme. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo hat eines ihrer Wahlversprechen eingelöst: In der französischen Hauptstadt gilt ab sofort flächendeckend ein Tempolimit von 30 Kilometern&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/tempo-30-in-fast-ganz-paris/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Tempo 30 in (fast) ganz Paris</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Verkehrslärm in der City? In Paris wurde der kürzlich stark reduziert – dank Tempo 30 im nahezu gesamten Stadtgebiet. Auch einen Rückgang an Verkehrstoten erhofft sich die rot-grüne Stadtregierung von der Maßnahme.</em></p>
<p>Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo hat eines ihrer Wahlversprechen eingelöst: In der französischen Hauptstadt gilt ab sofort flächendeckend ein Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde. Zu den wenigen Ausnahmen gehören die Champs Elysées und die Uferpromenaden entlang der Seine (50 km/h) sowie die Stadtautobahn (70 km/h).<br />
Auch vorher schon galt dieses Tempolimit bereits auf rund 60 Prozent der Pariser Straßen. Die grün regierte südostfranzösische Stadt Grenoble hatte Tempo 30 sogar schon 2016 eingeführt.</p>
<h4>Weniger Verkehrstote, weniger Lärm</h4>
<p>Gründe für die Tempo-Drosselung: Die Zahl der Verkehrstoten sinkt. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehe beispielsweise der Zusammenprall eine:r Fußgänger:in und eines 50 km/h fahrenden Autos in 80 Prozent der Fälle tödlich aus. Bei einem 30 km/h schnellen Fahrzeug reduziere sich das Risiko auf zehn Prozent.<br />
Zudem werde der Verkehrslärm um drei Dezibel gesenkt, was die Bürger:innen als Halbierung empfänden, so die Stadtregierung. Ein Effekt, den auch das deutsche Bundesumweltamt bestätigt. Da Lärm erwiesenermaßen auf Dauer krank machen kann, stellt das neue Tempolimit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Städter:innen dar.</p>
<h4>Mehr Stau, mehr Abgase?</h4>
<p>Kritiker:innen fürchten unter anderem eine erhöhte Staugefahr und damit eine Vermehrung der Abgase, doch laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ifop für die Zeitung Le Parisien begrüßen 61 Prozent der Pariser:innen die Maßnahme, die nach dem Ausbau der Radwege im vergangenen Jahr einen weiteren Schritt für ein lebenswerteres Cityleben bedeutet. Geplant ist für die kommenden Jahre zudem, das historische Zentrum autofrei zu machen, Dieselmotoren zu verbannen und etwa die Hälfte der 140.000 städtischen Parkplätze umzuwidmen.</p>
<p>Ein nachahmenswertes Beispiel für (Groß-)Städte anderer Länder, beispielsweise Deutschlands, wo 2020 noch 2.719 Menschen im Straßenverkehr ums Leben kamen. Auch die hierzulande immer wieder hitzig geführte Debatte um eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen könnte sich, was Klima- und Verkehrspolitik betrifft, am Vorstoß Anne Hidalgos orientieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.tagesschau.de/ausland/europa/paris-tempolimit-103.html">https://www.tagesschau.de/ausland/europa/paris-tempolimit-103.html</a><br />
<a href="https://www.zeit.de/mobilitaet/2021-08/paris-verkehrspolitik-frankreich-tempo-30-regelung">https://www.zeit.de/mobilitaet/2021-08/paris-verkehrspolitik-frankreich-tempo-30-regelung</a><br />
<a href="https://taz.de/Verkehrspolitik-in-Frankreich/!5792740/">https://taz.de/Verkehrspolitik-in-Frankreich/!5792740/</a><br />
<a href="https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/verkehrswende-auto-paris-tempo-30-100.html">https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/verkehrswende-auto-paris-tempo-30-100.html</a><br />
<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/185/umfrage/todesfaelle-im-strassenverkehr/">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/185/umfrage/todesfaelle-im-strassenverkehr/</a></p>
<p>Bildquelle: © (Joenomias) Menno de Jong, Pixabay</p>
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		<title>Dein tageswow: Stadt-Kaninchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 11:19:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dein tageswow]]></category>
		<category><![CDATA[Kaninchen]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein kurzer Blick – und mein Tag war versüßt. Dem Kaninchen, das mir letzte Nacht über den Weg hoppelte, bin ich vermutlich herzlich egal. Umgekehrt sieht es anders aus. Ich liebe den Münchner Olympiapark. Vor allem nachts, wenn ich von Treffen mit Freund:innen oder aus dem Theater (juchhu, es geht wieder los!) nach Hause radle,&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/deintageswow/mein-tageswow-kaninchen-im-olympiapark/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Dein tageswow: Stadt-Kaninchen</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><i>Ein kurzer Blick – und mein Tag war versüßt. Dem Kaninchen, das mir letzte Nacht über den Weg hoppelte, bin ich vermutlich herzlich egal. Umgekehrt sieht es anders aus. </i></span></p>
<p>Ich liebe den Münchner Olympiapark. Vor allem nachts, wenn ich von Treffen mit Freund:innen oder aus dem Theater (juchhu, es geht wieder los!) nach Hause radle, genieße ich diese ruhige Mischung aus Natur und Künstlichkeit, freue mich an schlummernden Enten und Gänsen sowie den glitzernden Lichtern in der Ferne.</p>
<p>Lange Zeit begegneten mir stets auch etliche Kaninchen auf meinem Weg, zwischen zehn und 20 zählte ich meist in einer Nacht. Doch damit war es eines Jahres vorbei. Ich vermutete, man habe angesichts der städtischen Kaninchen-„Plage“ Giftköder oder Ähnliches ausgelegt. Tatsächlich ergab meine kurze Recherche, dass man stattdessen Greifvögel eingesetzt hatte, um die Zahl der Kaninchen zu minimieren.</p>
<p>Ob diese Maßnahme nötig war oder nicht, möchte ich an dieser Stelle nicht diskutieren, dazu bin ich nicht Expertin genug. Fakt ist: Ich als Privatmensch Carmen vermisste die kleinen Langohren bei meinen nächtlichen Wegen durch den Park. Nicht, dass es heutzutage gar keine mehr gibt – allein: Die einst selbstverständlichen Begegnungen sind selten geworden. Insofern war es für mich ein Highlight – und mein <a href="https://tageswow.de/deintageswow">#tageswow</a> –, als mir letzte Nacht ein kleines Fellknäuel begegnete.&#8216;</p>
<p>„Na du?“, sagte ich zu ihm. Kurz unterbrach es seinen Hoppelweg und blickte mich an. Nicht erschrocken, bildete ich mir in diesem Moment ein, sondern irgendwie … stolz.<br />
„Wir lassen uns nicht unterkriegen“, schien mir sein Blick zu sagen. Und ich trat lächelnd in meine Pedale.</p>
<p>Carmen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildquelle: © HolgersFotografie, Pixabay</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/deintageswow/mein-tageswow-kaninchen-im-olympiapark/">Dein tageswow: Stadt-Kaninchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Keine Angst vor acht Beinen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 09:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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		<category><![CDATA[Augemented Reality]]></category>
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		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Forschende der Universität Basel haben eine Smartphone-App entwickelt, die Menschen die Angst vor Spinnen nehmen kann. Sie ernähren sich von Mücken und Schädlingen, sind wichtig für unser Ökosystem und doch alles andere als beliebt. Dennoch gruselt es viele Menschen beim Anblick von Spinnen. Dem soll nun eine von Forschenden der Uni Basel entwickelte Smartphone-App Abhilfe&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/vermischtes/keine-angst-vor-acht-beinen/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Keine Angst vor acht Beinen</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Forschende der Universität Basel haben eine Smartphone-App entwickelt, die Menschen die Angst vor Spinnen nehmen kann.</em></p>
<p>Sie ernähren sich von Mücken und Schädlingen, sind wichtig für unser Ökosystem und doch alles andere als beliebt. Dennoch gruselt es viele Menschen beim Anblick von Spinnen. Dem soll nun eine von Forschenden der Uni Basel entwickelte Smartphone-App Abhilfe schaffen. &#8222;Phobys&#8220; heißt die Anwendung, mit der man sich zum Beispiel eine Spinne aus verschiedenen Perspektiven ansehen, mit ihr interagieren oder sie auf die eigene Hand projizieren kann. Durch dieses Prinzip der sogenannten Augmented Reality, also der erweiterten Realitätswahrnehmung, lässt sich der Umgang mit den Krabbeltieren spielerisch trainieren.</p>
<p>Angst vor Spinnen (Arachnophobie) ist weltweit verbreitet und schränkt viele Menschen in ihrem Leben ein. Sie kann den Alltag derart beeinträchtigen, dass Betroffene beispielsweise ungern Kellerräume betreten oder auch gesellschaftliche Anlässe in der Natur meiden.<br />
Es sei „leichter, sich einer virtuellen Spinne auszusetzen als einer echten“, erklärt eine der Autorinnen, Anja Zimmer, das Prinzip der App. Stufenweise werden die Übungen darin immer schwieriger, am Ende sieht man viele Tierchen herumkrabbeln. Die Hälfte der 66 Proband:innen mit Spinnenangst übte zwei Wochen lang mit &#8222;Phobys&#8220;. Sie hatte ihre Phobie danach deutlich reduziert und besser im Griff als die andere Hälfte.</p>
<h4>Achtung</h4>
<p>Ein wichtiger Hinweis zum Umgang mit der App: Digitale Anwendungen können eine therapeutische Behandlung ergänzen, sind aber keineswegs ein Ersatz dafür. Die genannte App richtet sich an Menschen, die gegenüber Spinnen lediglich Unwohlsein oder leichten Ekel empfinden. Wer unter extremer, durch Spinnen ausgelöster Panik leidet, sollte sich professionelle Hilfe suchen und bei der Bekämpfung der eigenen Ängste begleiten lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/cosmo/daily-good-news/audio-app-hilft-gegen-angst-vor-spinnen-100.html">wdr.de/mediathek/audio/cosmo/daily-good-news/audio-app-hilft-gegen-angst-vor-spinnen-100.html</a><br />
<a href="https://web.de/magazine/gesundheit/angst-spinnen-smartphone-app-36188686">web.de/magazine/gesundheit/angst-spinnen-smartphone-app-36188686 </a><br />
<a href="https://www.heise.de/news/Augmented-Reality-App-hilft-wirksam-gegen-Spinnenangst-6196412.html">heise.de/news/Augmented-Reality-App-hilft-wirksam-gegen-Spinnenangst-6196412.html</a></p>
<p>Bildquelle: © fietzfotos, Pixabay</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/vermischtes/keine-angst-vor-acht-beinen/">Keine Angst vor acht Beinen</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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