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	<title>Umwelt Archive - tageswow.de</title>
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	<title>Umwelt Archive - tageswow.de</title>
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		<title>Hier spielt die Musik – bei Tempo 80</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 17:18:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Country Road ist nicht mehr nur ein Song. Es ist eine Straße. Eine Straße, die Musik spielt, sobald das vorgeschriebene Tempo gefahren wird. Eine Koproduktion von Ungarn und Österreich macht&#8217;s möglich. Sonntagsfahrer:innen dürfen aufatmen. Endlich gibt es ein Argument, langsam zu fahren. Oder so, wie es von vielen Autofahrer:innen für langsam gehalten wird: der angegebenen&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/vermischtes/hier-spielt-die-musik/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Hier spielt die Musik – bei Tempo 80</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Country Road ist nicht mehr nur ein Song. Es ist eine Straße. Eine Straße, die Musik spielt, sobald das vorgeschriebene Tempo gefahren wird. Eine Koproduktion von Ungarn und Österreich macht&#8217;s möglich.</em></p>
<p>Sonntagsfahrer:innen dürfen aufatmen. Endlich gibt es ein Argument, langsam zu fahren. Oder so, wie es von vielen Autofahrer:innen für langsam gehalten wird: der angegebenen Höchstgeschwindigkeit entsprechend.<br />
Wie das geht? Fahren Sie nach Ungarn und probieren Sie es aus.</p>
<h4>Die renovierte Straße spielt das Lied der maroden Zustände</h4>
<p>Die Bundesstraße 67, die die Autobahn M7 mit der Stadt Kaposvár verbindet, aktiviert das Belohnungszentrum des Gehirns, sobald Autofahrer:innen nicht schneller als achtzig Stundenkilometer fahren. Dies ist die dort vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit.<br />
Wird diese eingehalten, spielen Straße und Reifen im Duo einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=errAbdHWrY4">Sound</a>, der an den Song „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HE4aAQCghGs">A 67-es Út</a>“ („Route 67“) der Band Republic erinnert. Dieser war 1994 in Ungarn ein Hit.</p>
<p>Ironischerweise geht der Sänger der Band, der 2013 gestorbene Musiker László Bódi, in diesem Song auf den mangelhaften Zustand vieler Straßen im Land ein. Das Teilstück der Main Road No. 67, in Kooperation mit einem österreichischen Straßenbauunternehmen erneuert und 2019 fertiggestellt, ist somit eine Hommage an Band und Sänger gleichermaßen.</p>
<h4>Ein Modell für Autobahnen?</h4>
<p>Es ist fraglich, ob diese, zugegebenermaßen angenehm andere, Erziehungsmaßnahme weitläufig funktionieren kann. Sich vorzustellen, dass auf jeder Strecke die Musi spuit, solange die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit eingehalten wird, kann zum Gegenteil führen. Damit nichts mehr zu hören ist, muss langsamer oder schneller gefahren werden. Dass dies nicht im Interesse der Verkehrswacht sein kann, ist selbstredend.</p>
<p>Nichtsdestoweniger ist dieses Modell, im Gegensatz zu Radaranlage und Autobahnpolizei, als Hinweis auf die Geschwindigkeitsbegrenzung vergleichsweise angenehm. Zumal es sich um <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EK1ocEbJA7c">kurze Teilstrecken</a> handelt, also niemand mit Tinnitus als Zugabe nach einer langen Fahrt ins (Hotel-)Bett sinken muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle und weiterführende Links:<br />
<a href="https://bluesyemre.com/2020/01/07/hungarys-first-singing-road/">bluesyemre.com/2020/01/07/hungarys-first-singing-road/</a> (07.01.2020)<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Y9pNwEdcw88">youtube.com/watch?v=Y9pNwEdcw88</a> (24.12.2019)<br />
<a href="https://dailynewshungary.com/hungarys-first-singing-road-video/">dailynewshungary.com/hungarys-first-singing-road-video/</a> (26.05.2019)<br />
<a href="https://bbj.hu/budapest/events/city/hungarian-musical-road-to-play-rock-ballad">bbj.hu/budapest/events/city/hungarian-musical-road-to-play-rock-ballad</a> (04.07.2017)</p>
<p>Bildquelle: © Iratkozz Fel!, YouTube</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/vermischtes/hier-spielt-die-musik/">Hier spielt die Musik – bei Tempo 80</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Freie Fahrt für freie Berliner:innen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 19:22:53 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Berlin startet am 1. Oktober 2022 ein Follow-up zum Neun-Euro-Ticket. Drei Monate lang können Hauptstadtbewohner:innen für 29 Euro im Monat die Tarifbereiche A und B befahren.</em></p>
<p>Aufatmen in der Stadt, die qua Definition „arm, aber sexy“ ist: Das üblicherweise fast unerschwingliche Monatsticket des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) wird fürs letzte Quartal dieses Jahres deutlich billiger. Zwar nur im Dreimonats-Package erhältlich, bietet das Folge-Sparpaket doch erhebliche Vorteile: kein Kopfzerbrechen mehr, an welchem Tag zu welcher Uhrzeit mit wie vielen Personen wie weit gefahren werden darf.</p>
<h4>Wer A(hrensfelde) sagt, darf auch B(otanischer Garten) sagen</h4>
<p>Die Regeln sind einfach: Das ermäßigte Monatsticket gilt nur innerhalb Berlins, da Brandenburg nicht mitzieht. Das heißt, die VBB-Tarifbereiche A und B sind inklusive. Der Tarifbereich C, der in Brandenburg liegt, darf mit dem Sonderticket nicht befahren werden. Der liegt jedoch ohnehin außerhalb der Stadtgrenze und dürfte hauptsächlich für Bewunder:innen des Flughafens Schönefeld und der heimlichen Hauptstadt Potsdam interessant sein.<br />
Drum: Bewegungsfreiheit von Wannsee bis Waidmannslust, von Spandau bis Spindlersfeld, und das für weniger als 30 Euro – das ist schon was! Damit setzt die Hauptstadt ein Zeichen.</p>
<p>Bislang wird bundesweit gerätselt, wie, wo und warum dem 9-Euro-Ticket Folge geleistet werden darf.<br />
Argumente wie schlecht oder gar nicht ausgebauter ÖPNV, Bus- und Bahnmangel, die Erfahrung überlasteter Strecken und Züge während der Probezeit von Juni bis August: Sie können nicht davon ablenken, dass ein Großteil der Deutschen den stark ermäßigten und damit <a href="https://tageswow.de/vermischtes/wer-ein-abo-hat-hat-freie-bahn/">für alle erschwinglichen öffentlichen Nahverkehr</a> gutheißt, genutzt hat und gerne weiternutzen möchte.</p>
<h4>Die chronisch chaotische Hauptstadt als Vorbild? Warum nicht</h4>
<p>Berlin hat verstanden, dass diese Begeisterung nichts mit „Gratis-Mentalität“ zu tun hat. Sondern damit, dass Bürger:innen die Möglichkeit der Teilhabe und Mitbestimmung wünschen, wenn es um das alles bestimmende Thema geht: die Klimakrise. Denn Fakt ist: <a href="https://tageswow.de/deintageswow/dein-tageswow-wow-oepnv/">Der ÖPNV findet Anklang</a>, wenn er bezahlbar ist.</p>
<p>Berlin als Vorbild? Ein Versuch ist es wert.<br />
Jetzt dürfen die anderen 15 Bundesländer folgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle und weiterführender Link:<br />
<a href="https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2022/09/vbb-berlin-brandenburg-29-euro-ticket-entscheidung.html">rbb24.de/politik/beitrag/2022/09/vbb-berlin-brandenburg-29-euro-ticket-entscheidung.html</a> (18.09.2022)<br />
<a href="https://sbahn.berlin/tickets/vbb-tarif-erklaert/tarifbereiche/">sbahn.berlin/tickets/vbb-tarif-erklaert/tarifbereiche/</a> (23.09.2022)</p>
<p>Bildquelle: © Michaela, Pixabay</p>
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		<title>Olio Folio extra vergine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2022 15:55:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das ist der Traum: Aus alt mach neu, schmeiß&#8216; nix weg, kannste vielleicht noch gebrauchen. So ist es: Ein Unternehmen sieht Plastikmüll nicht nur als die Belastung, die er ist, sondern auch als Ressource. Und das geht so: Die „Biofabrik“ aus Dresden extrahiert während des Recyclingprozesses von Plastik und Kunststoff den Grundstoff Öl. So können&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/olio-folio-extra-vergine/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Olio Folio extra vergine</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/olio-folio-extra-vergine/">Olio Folio extra vergine</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das ist der Traum: Aus alt mach neu, schmeiß&#8216; nix weg, kannste vielleicht noch gebrauchen. So ist es: Ein Unternehmen sieht Plastikmüll nicht nur als die Belastung, die er ist, sondern auch als Ressource.</em></p>
<p>Und das geht so: Die „Biofabrik“ aus Dresden extrahiert während des Recyclingprozesses von Plastik und Kunststoff den Grundstoff Öl. So können täglich bis zu 2.400 Kilogramm Polyolefine aufge- und wiederverarbeitet werden.<br />
Das Tolle daran: Die Maschine, die das kann, ist als Container überall einsetzbar.</p>
<p>Die dem Recyclingprozess zuzuführenden Kunststoffflocken werden zunächst unter Ausschluss von Sauerstoff bei ständiger Bewegung erhitzt. Bei ca. 500° Celsius spalten sich die Kohlenwasserstoffketten in flüssige und gasförmige Bestandteile auf, wobei letztere per Kondensation flüssigen Zustand erreichen. So können rund 85 Prozent der eingesetzten Kunststoffe als Altöl zurückgewonnen und dem Produktionsprozess von Recyclingplastik wieder zugeführt werden. Was an Gas übrigbleibt, dient der Stromerzeugung.</p>
<h4>Und der Rest?</h4>
<p>Die kaum vorhandenen Reststoffe (ca. drei Prozent), beispielsweise Metalle, können aussortiert und so wiederverwendet werden, während verbleibende Restasche zur Bitumenherstellung taugt.</p>
<p>Aus problembehaftetem und Probleme generierendem Abfall wird durch diese Technologie ein wertvoller Rohstoff, der die Kreislaufwirtschaft bedient. Dies ist insofern bemerkenswert, als dass innerhalb der letzten zwanzig Jahre mehr Plastik produziert wurde als im gesamten Jahrhundert davor.</p>
<p>Möchten wir nicht, dass spätestens im Jahr 2050 mehr Plastik in den Weltmeeren schwimmt als Meerestiere (pro Jahr schaffen wir etwa zehn Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane), dürfen wir Alternativen zu dem Stoff, ohne den Komfort und Zivilisation in der westlichen Welt nicht mehr möglich scheinen, finden und entwickeln. Die oben beschriebene kann eine davon sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle:<br />
<a href="https://biofabrik.com/de/wastx-plastic/">biofabrik.com/de/wastx-plastic/</a> (22.09.2022)</p>
<p>Bildquelle: © Filmbetrachter, Pixabay</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/olio-folio-extra-vergine/">Olio Folio extra vergine</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Edel-Steine aus Dandora</title>
		<link>https://tageswow.de/wissenschaft/edel-steine-aus-dandora-plastikmuell/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 16:34:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Steine, die die Welt bedeuten, sind vielfarbig – zumindest für Nzambi Matee. Denn sie fertigt seit 2017 Pflastersteine, die fünfmal härter sind als solche aus Beton. Der Trick: recycleter Plastikmüll. Nairobi hat ein Müllproblem. Nichts Ungewöhnliches für eine Hauptstadt. Allerdings wird hier nur etwa die Hälfte des Mülls behördlich eingesammelt und davon wiederum lediglich&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/edel-steine-aus-dandora-plastikmuell/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Edel-Steine aus Dandora</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Steine, die die Welt bedeuten, sind vielfarbig – zumindest für Nzambi Matee. Denn sie fertigt seit 2017 Pflastersteine, die fünfmal härter sind als solche aus Beton. Der Trick: recycleter Plastikmüll.</em></p>
<p>Nairobi hat ein Müllproblem. Nichts Ungewöhnliches für eine Hauptstadt. Allerdings wird hier nur etwa die Hälfte des Mülls behördlich eingesammelt und davon wiederum lediglich ein Bruchteil wiederverwertet.<br />
Weil Kenya mit den Unmengen an Müll überfordert ist – die USA und andere Länder exportieren einen Großteil ihres Abfalls nach Afrika –, formieren sich Gruppierungen junger Menschen, die das Problem selbst in die Hand nehmen.</p>
<h4>Von der Arbeitnehmerin zur Social Entrepreneurin</h4>
<p>Nzambi Matee ist einer dieser junger Menschen. Die 30-Jährige hat sich 2016 aus einem sicheren Arbeitsverhältnis verabschiedet und ist in die Selbstständigkeit gestartet. Sie möchte ihre Fähig- und Fertigkeiten anstatt für die Ölindustrie lieber dafür einsetzen, einen Unterschied im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes zu machen.</p>
<p>Die studierte Maschinenbauingenieurin probierte lange mit Materialien und Werkzeugen herum, um die perfekte Fabrikationsweise für die Herstellung von Baustoffen zu finden. Es is<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2983 alignright" src="https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-300x300.jpg" alt="Auch dieser Sitzungshammer, erstellt für den UN-Umweltausschuss, besteht aus PLastikmüll" width="300" height="300" srcset="https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-300x300.jpg 300w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-150x150.jpg 150w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-768x768.jpg 768w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2.jpg 854w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />t ihr gelungen: 2017 gründete sie ihr Unternehmen <a href="https://www.gjenge.co.ke/">Gjenge Makers Ltd.</a>, das unter Anderem recyclete Pflastersteine herstellt – bis zu 6.000 Stück pro Woche.</p>
<h4>Aktivismus zahlt sich aus</h4>
<p>Ein weiterer Meilenstein ihrer Kreativität im Sinne der Kreislaufwirtschaft ist der Hammer, mit dem im März 2022 während der <a href="https://www.unep.org/environmentassembly/unea5">5. UN-Umweltversammlung</a> in Nairobi der Plastic Pact besiegelt wurde (siehe Photo).</p>
<p>Mittlerweile hat das Unternehmen mehr als 1.000 Tonnen Plastikmüll verarbeitet sowie über hundert Einkommensmöglichkeiten für Müllsammler:innen, Frauen und junge Menschen geschaffen. Gemeinsam sind sie aktiv, um für das scheinbar unlösbare Plastikmüllproblem Kenyas Lösungen zu generieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.welt.de/politik/ausland/plus238490765/Nachhaltigkeit-Wie-Afrikas-Tueftler-das-Plastikmuell-Problem-loesen.html">https://www.welt.de/politik/ausland/plus238490765/Nachhaltigkeit-Wie-Afrikas-Tueftler-das-Plastikmuell-Problem-loesen.html</a> (15.05.2022)<br />
<a href="https://edwardasare.com/nzambi-matee-the-kenyan-woman-building-an-empire-from-trash/">https://edwardasare.com/nzambi-matee-the-kenyan-woman-building-an-empire-from-trash/</a> (11.04.2021)<br />
<a href="https://worldarchitecture.org/article-links/egmeg/kenyan-startup-founder-nzambi-matee-recycles-plastic-to-make-bricks-that-are-stronger-than-concrete.html">https://worldarchitecture.org/article-links/egmeg/kenyan-startup-founder-nzambi-matee-recycles-plastic-to-make-bricks-that-are-stronger-than-concrete.html</a> (12.02.2021)<br />
<a href="https://www.thisiscolossal.com/2021/02/nzambi-matee-plastic-bricks/">https://www.thisiscolossal.com/2021/02/nzambi-matee-plastic-bricks/</a> (09.02.2021)<br />
<a href="https://www.reuters.com/article/us-kenya-environment-recycling-idUSKBN2A211N">https://www.reuters.com/article/us-kenya-environment-recycling-idUSKBN2A211N</a> (02.02.2021)<br />
<a href="https://www.unep.org/youngchampions/news/story/building-blocks-greener-nairobi">https://www.unep.org/youngchampions/news/story/building-blocks-greener-nairobi</a> (15.12.2020)<br />
<a href="https://watson.is/scholar/nzambi-matee/">https://watson.is/scholar/nzambi-matee/</a></p>
<p>Bildquelle: © Gjenge Makers Ltd.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/wissenschaft/edel-steine-aus-dandora-plastikmuell/">Edel-Steine aus Dandora</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Down to earth: Bestattung mal anders</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 14:42:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Lebewesen, auch Menschen, setzen sich aus sechs organischen Bausteinen zusammen: Wasser-, Kohlen-, Stick- und Sauerstoff sowie Phosphor und Schwefel. Daher hat es Sinn, diese Bestandteile dem biologischen Kreislauf der Natur zurückzuführen. Das ist bald mit einer in Deutschland neuen Art der Bestattung möglich: der Reerdigung. Auch bei den bislang in Deutschland zugelassenen Bestattungsformen, der&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/down-to-earth-bestattung-mal-anders/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Down to earth: Bestattung mal anders</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Alle Lebewesen, auch Menschen, setzen sich aus sechs organischen Bausteinen zusammen: Wasser-, Kohlen-, Stick- und Sauerstoff sowie Phosphor und Schwefel. Daher hat es Sinn, diese Bestandteile dem biologischen Kreislauf der Natur zurückzuführen. Das ist bald mit einer in Deutschland neuen Art der Bestattung möglich: der Reerdigung.</em></p>
<p>Auch bei den bislang in Deutschland zugelassenen Bestattungsformen, der Urnen- und der Erdbestattung, werden die menschlichen Körper in die Natur gegeben, allerdings nicht auf nachhaltige Weise. Eine Kremation benötigt fossile Brennstoffe und setzt Kohlendioxid frei. Die Erdbestattung braucht verhältnismäßig viel Platz und Material, das den Rückführungsprozess menschlicher Körper in die Natur über Jahrzehnte hinauszögert und die Natur belastet.</p>
<h4>Erde zu Erde</h4>
<p>Freilich ist die Vorstellung, sich binnen kürzester Zeit von Bakterien zersetzen zu lassen, ein zunächst fremder Gedanke. Doch ist dies der natürliche Weg: Die Kleinstlebewesen, die während unseres Lebens unseren Stoffwechsel am Laufen halten und durchführen, tun ebendies nach unserem Ableben weiter – nur verstoffwechseln sie dann unseren physischen Körper. So ist gewährleistet, dass nach nicht einmal zwei Monaten aus einem Menschen, Stroh, Blüten und Blättern nahrhafter Humus entsteht.</p>
<p>Wie das möglich ist? <a href="https://home.benecke.com/">Mark Benecke</a>, Kriminalbiologe, erklärt: „Leichen zersetzen sich eigentlich unter natürlichen Bedingungen schnell, das heißt, wenn es gut für Bakterien und Insekten ist, also feucht und warm.“<br />
So ist dann auch das Klima in dem „<a href="https://www.meine-erde.de/">Kokon</a>“, der ein bisschen nach Sarg aussieht – und gleichzeitig auch nicht: abgerundete Kanten, matt glänzend lackiert in unaufdringlicher Farbe. Das wohl Ungewöhnlichste daran: die Handläufe aus massivem Holz. Diese dienen nicht nur dazu, die Truhe zu bewegen, sondern auch, um Hinterbliebenen Halt zu geben, die während der rund vierzig Tage des Zersetzungsprozesses Abschied nehmen können.</p>
<h4>Zurück zur Natur</h4>
<p>Der in den USA human composting genannte Vorgang ist durch die Designerin und Unternehmerin Katrina Spade dort längst bekannt. Sie gründete im Jahr 2017 „<a href="https://recompose.life/">Recompose</a>“, das sich, auch im Sinne der Nachhaltigkeit, für diese Art der Erdbestattung einsetzt.<br />
Die Idee zu dieser Bestattungsalternative kam ihr im Jahr 2011. Ausgelöst durch ihren neuen Blick aufs Leben als junge Mutter, dachte sie über ihr eigenes Ableben nach. Es dauerte knapp anderthalb Jahre, bis sie, damals noch Architekturstudentin, den „Prototypen eines Prototypen“ entworfen hatte: eine Kompost-Heizung. Sie erkannte, dass Mikroben in der Lage sind, in feuchter und warmer Umgebung so ziemlich jedes organische Material zu zersetzen – schnell und nachhaltig.</p>
<p>Nachhaltig ist eine Reerdigung in mehreren Bereichen. Im Vergleich zu Erdbestattung oder Kremation wird bei einer Kompostierung eine Tonne CO2 eingespart. Darüber hinaus benötigt diese Art der Beisetzung lediglich ein Achtel der Energie, die andere übliche Formen der Bestattung verbrauchen. Fossile Brennstoffe sind ebenso überflüssig und auch Materialien wie jene zum Bau von Särgen und Urnen bleiben vakant.</p>
<p>Somit lässt sich sagen: „Zurück zur Natur“ ist nicht mehr nur in der Freizeit ein hehres Ziel, sondern auch nach unserem Dahinscheiden. Und jeder Mensch kann über den Tod hinaus dafür sorgen, bestehendes Leben zu schützen sowie neues zu ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://recompose.life/our-model/">recompose.life/our-model/</a> (04.04.2022)<br />
<a href="https://www.meine-erde.de/">meine-erde.de/</a> (28.03.2022)<br />
<a href="https://www.reerdigung.de/">reerdigung.de/</a> (28.03.2022)<br />
<a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/reerding-bestattung-100.html">deutschlandfunkkultur.de/reerding-bestattung-100.html</a> (17.03.2022)<br />
<a href="https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/warum-besteht-das-leben-aus-kohlenstoff-100.html">swr.de/wissen/1000-antworten/warum-besteht-das-leben-aus-kohlenstoff-100.html</a> (03.09.2021)</p>
<p>Bildquelle: © 3345408, Pixabay</p>
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		<title>Der Maibaum als Weltretter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2022 19:27:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Freund, der Baum. Lange wurde der Stamm mit Ästen und Wurzeln nicht dermaßen heftig erforscht, diskutiert, verteidigt und gerodet wie innerhalb der letzten Jahrzehnte. Das Thema Mikroplastik bringt einen von ihnen nun in neuem Kontext in den Fokus. Seitdem belegt ist, dass Pflanzen miteinander kommunizieren, nimmt die Faszination für Wald und Bäume zu. Spätestens&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/der-maibaum-als-weltretter/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Der Maibaum als Weltretter</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mein Freund, der Baum. Lange wurde der Stamm mit Ästen und Wurzeln nicht dermaßen heftig erforscht, diskutiert, verteidigt und gerodet wie innerhalb der letzten Jahrzehnte. Das Thema Mikroplastik bringt einen von ihnen nun in neuem Kontext in den Fokus.<br />
</em></p>
<p>Seitdem belegt ist, dass Pflanzen miteinander kommunizieren, nimmt die Faszination für Wald und Bäume zu. Spätestens seit Peter Wohllebens, Deutschlands wohl bekanntestem Förster und Waldhüter, in 40 Sprachen übersetzten Buchs „Das geheime Leben der Bäume“ ist Großgrün in aller Munde und vielerlei Armen. „Hambi bleibt!“ ist ein Schlachtruf, mit dem in Deutschland wohl jede:r etwas verbindet, und der Spruch „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden wir merken, dass wir Geld nicht essen können“ gehört zu den 80ern wie Neonjacken und Karottenjeans.</p>
<h4>Aus der Baum?</h4>
<p>Wer an Bäume in Deutschland denkt, der:dem kommen wohl zuallererst Buchen, Eichen und Linden in den Kopf. Eine große Überraschung bietet nun ein Baum, der eher stiefmütterlich behandelt wird in Wald und Flur: die Hängebirke. Sie ist in der Lage, über die Wurzeln aus dem Boden Mikroplastik aufzunehmen.</p>
<p>Mikroplastik ist in aller Munde – wortwörtlich; es wurde bereits in Nahrungsmitteln nachgewiesen. Auch die Bilder von mit vollem Magen verhungerten Meerestieren reichen tief. Was ist los mit uns, dass wir unsere Müllproduktion nicht <a href="https://tageswow.de/umwelt/mit-recycling-an-die-spitze/">in den Griff bekommen</a>?</p>
<p>Was Viele nicht wissen: Erdboden ist deutlich stärker durch Mikroplastik belastet als Gewässer (die beispielsweise durch das <a href="https://tageswow.de/deintageswow/dein-tageswow-top-3-der-guten/">Waschen synthetischer Kleidungsstücke</a> tagtäglich mit Plastikpartikeln angereichert werden). Daher gilt es auch hier, Lösungen zu finden, wie es für Ozeane beispielsweise bereits mit dem vielversprechenden Projekt <a href="https://tageswow.de/umwelt/plastik-raus/">The Ocean Cleanup</a> gelungen ist.</p>
<h4>Mikroben bauen Schadstoffe ab</h4>
<p>Betula pendula Roth., wie die Hängebirke auf Botanisch heißt, ist schon länger dafür bekannt, dass sie Böden dekontaminiert. Schwermetalle und industrielle Schadstoffe wie polyaromatische Wasserstoffe speichert sie und baut sie mithilfe von Mikroben ab. Neu ist, dass sie auch Mikroplastik aufnimmt.</p>
<p>Noch ist nicht klar, wie die diese Tatsache die Gesundheit der Bäume beeinflusst. Die Pilotstudie unter Mitwirkung der Berliner Künstlerin Kat Austen und des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) ist abgeschlossen, weitere Untersuchungen sind geplant.</p>
<p>Am besten ist es natürlich, wenn wir die Unmengen an Plastik- und Kunststoffabfall deutlich reduzieren und Plastikpartikel gar nicht erst in Wasser und Erde gelangen. Dies kann im Alltag dadurch gelingen, indem wir beispielsweise Second Hand kaufen und darüber hinaus auf plastikfreie Alternativen zurückgreifen wie Kleidung aus Baumwolle, Leinen und Hanf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.vdi-nachrichten.com/technik/umwelt/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden/">vdi-nachrichten.com/technik/umwelt/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden/</a> (21.02.2022)<br />
<a href="https://www.igb-berlin.de/news/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden">igb-berlin.de/news/birken-entfernen-mikroplastik-aus-dem-boden</a> (21.02.2022)<br />
<a href="https://ps.boell.org/sites/default/files/2020-09/Plastic%20Atlas%202020%20-%20English.pdf">ps.boell.org/sites/default/files/2020-09/Plastic%20Atlas%202020%20-%20English.pdf</a> (09/2020)<br />
<a href="https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2022/02/koennen-baeume-uns-aus-der-mikroplastikverschmutzung-retten">nationalgeographic.de/umwelt/2022/02/koennen-baeume-uns-aus-der-mikroplastikverschmutzung-retten</a> (23.02.2022)</p>
<p>Bildquelle: © Chris Flexen, Unsplash</p>
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		<title>Matratzen für Kühlschränke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 20:13:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Metall, Schaumstoff, Baumwolle, Holz und vieles mehr: Ausgediente Matratzen sind wahre Rohstoff-Goldminen. Um des massenhaften Matratzenabfalls Herr zu werden, führt das Programm „Bye Bye Mattress“ der Nonprofit-Organisation Mattress Recycling Council nicht mehr genutzte Schlafunterlagen der Wiederverwertung zu. Kaufen und irgendwann ausrangieren – das tun die meisten von uns mit der Unterlage, die uns guten Schlaf&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/matratzen-fuer-kuehlschraenke/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Matratzen für Kühlschränke</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Metall, Schaumstoff, Baumwolle, Holz und vieles mehr: Ausgediente Matratzen sind wahre Rohstoff-Goldminen. Um des massenhaften Matratzenabfalls Herr zu werden, führt das Programm „Bye Bye Mattress“ der Nonprofit-Organisation Mattress Recycling Council nicht mehr genutzte Schlafunterlagen der Wiederverwertung zu.</em></p>
<p>Kaufen und irgendwann ausrangieren – das tun die meisten von uns mit der Unterlage, die uns guten Schlaf bescheren soll. Ist sie gut erhalten, lässt sie sich möglicherweise einer gemeinnütziger Organisation spenden. Ansonsten landen sie und unzählige andere im Sperrmüll oder beim Wertstoffhof.<br />
40 Prozent der jährlich ca. 30 Millionen in Europa entsorgten Matratzen landen üblicherweise in der Verbrennungsanlage, 60 Prozent auf Deponien.</p>
<p>Anders in Connecticut, USA: Hier hat die Nonprofit-Organisation Mattress Recycling Council (MRC) im Mai 2015 das Programm „Bye Bye Mattress“ ins Leben gerufen, das wenig später auch in Kalifornien (Dezember 2015) und Rhode Island (Mai 2016) startete. In diesen drei US-Bundesstaaten wurden kurz zuvor explizite Gesetze zum Matratzen-Recycling erlassen, die die Industrie anhalten, ein landesweites Programm zum Sammeln und Recyceln ausrangierter Matratzen und Boxspringbetten zu entwickeln und zu verwalten.</p>
<p>Mittlerweile werden durch das Programm jährlich gut 1,7 Millionen (von ca. 15 Millionen in den USA weggeworfenen) Matratzen wiederverwertet. Aus Baumwolle und anderen Stofffasern werden zum Beispiel Isolierstoffe und Ölfilter, Schaumstoffe werden gebündelt und gepresst zu Polstermaterial und Teppichen weiterverarbeitet. Aus dem eingeschmolzenen Metall der Sprungfedern entstehen unter anderem Baumaterialien oder auch Kühlschränke.</p>
<h4>Vorbild für Europa?</h4>
<p>Noch gibt es hierzulande kein solches Programm, die wertvollen Rohstoffe verrotten vor sich hin. Immerhin allerdings entsteht langsam ein Bewusstsein für die Problematik – und die Chance. So wird etwa an einem chemischen Recyclingverfahren getüftelt, das die alten Matten derart zerlegt, dass sie von der Qualität her für die Herstellung neuer Matratzen geeignet sind.<br />
Auch das europäische Forschungsprojekt Urbanrec hat zum Ziel, die Materialien der gebrauchten Liegepolster sinnvoll aufzuarbeiten, wiederzuverwerten und dadurch unter anderem die Energie einzusparen, die sonst zur Verbrennung der dem Abfall zugeführten Matratzen notwendig wäre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="http://mattressrecyclingcouncil.org/">mattressrecyclingcouncil.org/</a><br />
<a href="http://mattressrecyclingcouncil.org/october-2021-highlights/">mattressrecyclingcouncil.org/october-2021-highlights/</a><br />
<a href="http://instagram.com/p/CVnrqP6N1sN/">instagram.com/p/CVnrqP6N1sN/</a><br />
<a href="http://finanzen.net/nachricht/aktien/mattress-recycling-council-s-rhode-island-program-eclipses-500-000-recycled-mattresses-10636800">finanzen.net/nachricht/aktien/mattress-recycling-council-s-rhode-island-program-eclipses-500-000-recycled-mattresses-10636800</a><br />
<a href="http://nerc.org/conferences-and-workshops/spring-conference-sponsors/mattress-recycling-council">nerc.org/conferences-and-workshops/spring-conference-sponsors/mattress-recycling-council</a><br />
<a href="http://nerc.org/conferences-and-workshops/spring-conference-sponsors/mattress-recycling-council">bvse.de/recycling/recycling-nachrichten/4374-was-passiert-mit-30-millionen-matratzen-pro-jahr.html</a><br />
<a href="http://basf.com/global/de/media/news-releases/2020/06/p-20-226.html">basf.com/global/de/media/news-releases/2020/06/p-20-226.html</a><br />
<a href="http://hongi.com/blog/tipps-tricks/umweltschutz-alte-matratzen-entsorgen/">hongi.com/blog/tipps-tricks/umweltschutz-alte-matratzen-entsorgen/</a></p>
<p>Bildquelle: © blitzmaerker, Pixabay</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mehr Meer aufräumen</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/plastik-raus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke Gober]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2021 20:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Etwas mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt – und ein großer Teil davon mit Plastikmüll, sodass jährlich hunderttausende Seevögel und Meereslebewesen daran verenden. Allein der sogenannte Great Pacific Garbage Patch zwischen Hawaii und Kalifornien im nordpazifischen Strömungskreis hat eine Fläche von 1,6 Millionen Quadratkilometern. Das ist dreimal so groß wie Frankreich.&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/plastik-raus/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Mehr Meer aufräumen</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Etwas mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt – und ein großer Teil davon mit Plastikmüll, sodass jährlich hunderttausende Seevögel und Meereslebewesen daran verenden.</em></p>
<p>Allein der sogenannte Great Pacific Garbage Patch zwischen Hawaii und Kalifornien im nordpazifischen Strömungskreis hat eine Fläche von 1,6 Millionen Quadratkilometern. Das ist dreimal so groß wie Frankreich. Laut Umweltbundesamt sind drei Viertel des Mülls im Meer Kunststoffe, die nur sehr langsam zersetzt werden und dabei giftige und hormonell wirksame Zusatzstoffe wie Weichmacher, Flammschutzmittel und UV-Filter in die Umwelt abgeben.</p>
<p>Diese Kleinstpartikel, das sogenannte Mikroplastik, tauchen mittlerweile überall auf. Forscher:innen haben es in Meereswirbeln, Sedimenten und in den Hinterlassenschaften diverser Meerestiere nachgewiesen. Mikroplastik kann zur Anreicherung von Schadstoffen führen, die durch den Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten auch Auswirkungen auf Menschen haben. Denn bisher kann Mikroplastik nicht aus dem Wasser gefiltert werden.</p>
<h4>Siebähnliche Konstruktion filtert Plastik aus dem Meer</h4>
<p>Stattdessen werden nun seit letztem Jahr große Mengen Plastikmüll aus dem Meer geholt, bevor dieser durch Strömung und Reibung in kleinere Stücke aufgespalten wird. 2013 schnorchelte ein 16-jähriger Jugendlicher aus den Niederlanden in Griechenland. Dabei bekam er mehr Plastik als Fische zu sehen und beschloss, etwas dagegen zu unternehmen. Er entwickelte seine Idee und sammelte ein Jahr darauf in der bis dato größten Non-Profit-Crowdfunding-Kampagne 2,2 Millionen US-Dollar für die Umsetzung von The Ocean Cleanup.</p>
<p>Dessen Filter nutzt die natürliche Meeresströmung und die Tatsache, dass ein Großteil des Plastiks nicht weit von der Wasseroberfläche treibt. Eine 800 Meter lange, schlauchähnliche Konstruktion fängt das treibende Plastik ein. An dieser Barriere hängt ein fest gewobener Stoff, der etwa drei Meter in die Tiefe reicht und etwas tiefer treibendes Plastik ebenfalls aufnimmt. Studien haben ergeben, dass diese Tiefe ausreicht, um den meisten Müll aus dem Wasser filtern zu können.</p>
<p>Nach einigen Anlaufschwierigkeiten mit dem ersten Prototyp ist das weiterentwickelte Modell 002 seit Ende Juli 2021 im Pacific Garbage Patch im Einsatz. An Modell 003, das noch effizienter wirken soll, wird  bereits gearbeitet.</p>
<h4>Neben den Auswirkungen auch die Ursache bekämpfen</h4>
<p>Das Projekt verfolgt einen zweigleisigen Ansatz: Statt nur Plastikmüll aus dem Meer zu fischen, verhindert man mit einer etwas kleineren, anpassbaren Konstruktion, dass das Plastik überhaupt ins Meer gelangt. Diese kleinere Variante fängt Plastiktreibgut bereits in Flüssen ein, die einen Großteil davon ins Meer spülen.</p>
<p>Im Rahmen ihrer Forschungen identifizierte die Organisation die 1.000 schmutzigsten Flüsse weltweit. Diese transportieren mutmaßlich 80 % des in Gewässern treibenden Plastikmülls in die Ozeane.<br />
Bald soll die Konstruktion für den Einsatz in Flüssen in Serienproduktion gehen. Gleichzeitig laufen Verhandlungen mit Regierungen, Betreibern und Sponsoren, die einen Großteil der Umsetzung übernehmen sollen. Schließlich sind aufgrund laxer Gesetze und nicht nachhaltiger Produktions- und TRansportverhältnisse auch sie dafür verantwortlich, dass</p>
<p>90 % des treibenden Plastiks bis 2040 aus dem Meer entfernen – das Projekt hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt. Angesichts der vielen Forschungsergebnisse innerhalb den letzten Jahre, die effizient und zielführend in Weiterentwicklungen aufgingen, könnte es tatsächlich erreichbar sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://theoceancleanup.com/">https://theoceancleanup.com/</a><br />
<a href="https://interestingengineering.com/could-we-power-ocean-cleaning-voyages-with-the-same-%20plastics-they-collect%20%20">https://interestingengineering.com/could-we-power-ocean-cleaning-voyages-with-the-same-%20plastics-they-collect%20%20</a><br />
<a href="https://www.newscientist.com/article/2295468-ships-could-clean-up-the-ocean-by-turning-marine-plastic-into-fuel/">https://www.newscientist.com/article/2295468-ships-could-clean-up-the-ocean-by-turning- marine-plastic-into-fuel/</a><br />
<a href="https://www.sgcarmart.com/news/article.php?AID=25890">https://www.sgcarmart.com/news/article.php?AID=25890</a><br />
<a href="https://sinplastic.com/the-ocean-cleanup/">https://sinplastic.com/the-ocean-cleanup/</a><br />
<a href="https://www.wwf.de/themen-projekte/plastik/unsere-ozeane-versinken-im-plastikmuell">https://www.wwf.de/themen-projekte/plastik/unsere-ozeane-versinken-im-plastikmuell</a><br />
<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaesser/meere/nutzung-belastungen/muell-im-meer">https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaesser/meere/nutzung-belastungen/muell-im-meer</a></p>
<p>Bildquelle: © The Ocean Cleanup, theoceancleanup.com</p>
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		<title>Fahrräder der Zukunft</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/fahrraeder-der-zukunft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2021 10:02:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Leicht, stabil und ökologisch wertvoll: Fahrräder aus Bambus liegen im Trend. Das vielfältige Süßgras erobert seit einigen Jahren auch die Straßen und Radwege. Die Geschichte der Bambusräder reicht tatsächlich weiter zurück als gedacht. Wer Rad fährt, schont die Umwelt – so weit, so bekannt. Weniger bekannt ist, dass Bambus-Fahrräder eine echte Alternative zu denen aus&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/fahrraeder-der-zukunft/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Fahrräder der Zukunft</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Leicht, stabil und ökologisch wertvoll: Fahrräder aus Bambus liegen im Trend. Das vielfältige Süßgras erobert seit einigen Jahren auch die Straßen und Radwege. Die Geschichte der Bambusräder reicht tatsächlich weiter zurück als gedacht.</em></p>
<p>Wer Rad fährt, schont die Umwelt – so weit, so bekannt. Weniger bekannt ist, dass Bambus-Fahrräder eine echte Alternative zu denen aus Stahl oder Aluminium sind. Denn kein anderer Rohstoff wächst schneller nach als Bambus: bis zu einen Meter pro Tag. Dazu hat das Material diverse Eigenschaften, die sich geradezu aufdrängen für den Bau von Fahrrädern: Es ist einerseits extrem belastbar und andererseits – da innen hohl – äußerst leicht. Die federnden Eigenschaften gewährleisten darüber hinaus optimalen Fahrkomfort und garantieren Stabilität.</p>
<p>Noch ist Bambus als Fahrrad-Material relativ unbekannt – dabei wurde das erste Bike dieser Art bereits 1894 auf der Londoner Messe Stanley Cycle Show von der Bamboo Cycle Company vorgestellt. Der Slogan damals lautete: „Better than steel“, zu Deutsch „Besser als Stahl“.<br />
1.500 Meilen soll der britische Aristokrat Lord Edward Spencer-Churchill, ein entfernter Verwandter Winston Churchills, daraufhin auf diesem Rad zurückgelegt haben. Einige Jahre später gab es erste Patent-Anmeldungen, doch dann gerieten die Bambus-Räder wieder in Vergessenheit.</p>
<h4>Comeback der Bambus-Bikes</h4>
<p>Wiederentdeckt wurden Bambus-Fahrräder erst im Jahr 2005, als der US-Amerikaner Craig Calfee mit der Produktion begann. Einige weitere Hersteller folgten; der Rohstoff für die gestiegene Nachfrage kam beziehungsweise kommt in der Regel aus Asien und Afrika.<br />
Jedes dieser Fahrräder ist ein Unikat, das sich nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen individualisieren lässt.</p>
<p>Heutzutage gehört eine Firma aus Kiel zu den führenden Herstellern. Deren Kund:innen können sich gleich mehrfach freuen, denn mit dem Kauf eines – zugegebenerweise nicht ganz preiswerten – Bambus-Bikes tun sie nicht nur sich selbst, sondern auch der Umwelt und anderen Menschen etwas Gutes.<br />
Den Bambus bezieht das Unternehmen aus Ghana, wo es faire Arbeitsplätze garantiert und überdies einen Teil des Erlöses in Bildungsprojekte am Ort steckt. So konnten etwa seit 2014 über 300 Schulstipendien finanziert sowie im Jahr 2019 die Yonso Project Model School eröffnet werden. Darüber hinaus gibt es ein Leasingangebot für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter:innen mit einem Dienstfahrrad unterstützen möchten.</p>
<p>Dienstrad statt Dienstwagen? Auch ganz unabhängig von Bambus nachahmenswert, wie wir finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.my-boo.de/">https://www.my-boo.de/</a><br />
<a href="https://utopia.de/ratgeber/bambus-fahrrad-spannende-modelle/">https://utopia.de/ratgeber/bambus-fahrrad-spannende-modelle/</a><br />
<a href="https://utopia.de/ratgeber/wie-gruen-ist-bambus/">https://utopia.de/ratgeber/wie-gruen-ist-bambus/</a><br />
<a href="https://www.sueddeutsche.de/auto/fahrraeder-aus-bambus-fahrradrahmen-die-als-halme-wachsen-1.2828289">https://www.sueddeutsche.de/auto/fahrraeder-aus-bambus-fahrradrahmen-die-als-halme-wachsen-1.2828289</a><br />
<a href="https://urbanbike.news/abseits-des-gewoehnlichen-fahrraeder-mit-bambus-rahmen-von-my-boo/">https://urbanbike.news/abseits-des-gewoehnlichen-fahrraeder-mit-bambus-rahmen-von-my-boo/</a><br />
<a href="https://luxiders.com/my-boo-bicycle-bamboo/">https://luxiders.com/my-boo-bicycle-bamboo/</a><br />
<a href="https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/was-taugen-bambusfahrraeder-a-1037205.html">https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/was-taugen-bambusfahrraeder-a-1037205.html</a></p>
<p>Bildquelle: © StockSnap, Pixabay</p>
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		<title>„Clive“ räumt auf und schützt Tiere</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2021 16:48:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropozän]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede:r, die:der frühlings oder sommers das Draußensein genießt, nicht aber in Waldes- oder Feldesnähe lebt, kennt sie. Die latente Abscheu, sich auf einer Grünfläche niederzulassen, die aussieht wie das Anfangsstadium einer Müllkippe. Abgesehen davon, dass Scherben, Kronkorken und Zigarettenstummel nicht für kulinarische Seufzer der lokalen Fauna sorgen dürften, kann der Verzehr für Tiere tödlich enden.&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/clive-schuetzt-tiere/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">„Clive“ räumt auf und schützt Tiere</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Jede:r, die:der frühlings oder sommers das Draußensein genießt, nicht aber in Waldes- oder Feldesnähe lebt, kennt sie. Die latente Abscheu, sich auf einer Grünfläche niederzulassen, die aussieht wie das Anfangsstadium einer Müllkippe. </em></p>
<p>Abgesehen davon, dass Scherben, Kronkorken und Zigarettenstummel nicht für kulinarische Seufzer der lokalen Fauna sorgen dürften, kann der Verzehr für Tiere tödlich enden. <br />Auch deshalb bietet die aktuelle Entwicklung vierer Gründer aus Garching bei München einen Aha-Moment inmitten der beliebten autonom agierenden Helferlein wie Saug- und Mähroboter.</p>
<p>„Clive“ bewegt sich zwar ohne fremde Führung über den Rasen, unterbricht seine Tätigkeit aber für Kleintiere wie Bienen und umfährt größere Tiere, die ihm vor die Linse kommen. Damit bietet dieses Gerät nicht nur Ausgleich für Menschen, die ihren Müll in Parks und Auen lassen. Es ist auch das erste dieser Art, das Tieren nicht gefährlich wird.<br /><br />Win-win für Natur und Mensch, kann man sagen.</p>



<p>&nbsp;</p>



<p>Quelle und weiterführende Links:<br /><a href="https://www.beobachter.ch/umwelt/forschung-innovation/lebensgefahrlich-fur-tiere-maschinen-ohne-moral">https://www.beobachter.ch/umwelt/forschung-innovation/lebensgefahrlich-fur-tiere-maschinen-ohne-moral</a><br /><a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-start-up-lukas-wiesmeier-roboter-klimaschutz-kuenstliche-intelligenz-1.5375787">https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-start-up-lukas-wiesmeier-roboter-klimaschutz-kuenstliche-intelligenz-1.5375787</a><br /><a href="https://angsa-robotics.com/roboter/">https://angsa-robotics.com/roboter/</a></p>
<p>Bildquelle: © Angsa Robotics</p>


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