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	<title>Nachhaltigkeit Archive - tageswow.de</title>
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	<title>Nachhaltigkeit Archive - tageswow.de</title>
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		<title>Wir sind wieder da!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2024 12:17:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kürzlich so schön? »Ja, und das mag auch einer gewissen Medienlogik geschuldet sein.« Was er damit meint? Eine Einordnung auf tageswow.de. tageswow.de ist wieder da! Nachdem es ein Jahr lang den Dornröschenschlaf schlief – die Förderung war ausgelaufen und von einer Person allein waren die Ausgaben für die Redaktion nicht&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/unkategorisiert/wir-sind-wieder-da/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Wir sind wieder da!</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><em>Wie sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kürzlich so schön? »Ja, und das mag auch einer gewissen Medienlogik geschuldet sein.«</em><br />
<em>Was er damit meint? Eine Einordnung auf tageswow.de.</em><i><br />
</i></span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="http://tageswow.de">tageswow.de</a> ist wieder da!<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nachdem es ein Jahr lang den Dornröschenschlaf schlief – die Förderung war ausgelaufen und von einer Person allein waren die Ausgaben für die Redaktion nicht zu leisten –, ist der Ruf nach ausgeglichener und ausgleichender Berichterstattung nicht mehr zu überhören. Berichterstattung, die das benennt, was zur News-Primetime unbenannt bleibt.</span></span></p>
<h2><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Worum geht es?</b></span></span></h2>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Um die andere Seite der Medaille. Um Konstruktives, Lösungsorientiertes und Ermutigendes.<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Denn, ja: Die Lage ist schlecht. Dass es nach all den menscheninduzierten Konflikten, die die Welt während der letzten Jahrtausende erlebt hat, sich so verhält wie derzeit, ist nicht nur beschämend. Es ist auch nicht hinzunehmen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="http://tageswow.de">tageswow.de</a> ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, journalistisches Gleichgewicht zu bieten zum Kanon der ewiggleichen Nachrichten: Katastrophen, Anschläge und Ressourcenschwund allüberall auf den Antennenspitzen.<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Trotzdem diese Nachrichten Fakten behandeln, verstören, lähmen und beeinflussen sie in eine Richtung, die wir nicht gebrauchen können. Wir wollen anders auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren als damit, den Kopf in den Sand zu stecken.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Es geht nicht darum, zu ignorieren, die Augen zu verschließen vor dem, was ist. Deshalb gibt es <a href="http://tageswow.de">tageswow.de</a>: Es ist eben nicht nur so, wie es, extrem verkürzt, dargestellt wird. Allüberall auf der Erde existieren Menschen und Organisationen, die daran arbeiten, Lösungen zu finden. Lösungen für die Folgen von Katastrophen, Anschlägen und Ressourcenschwund.<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Um die geht es hier.</span></span></p>
<h2><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>»Und abends in den Nachrichten kommen die vor, die Olaf Scholz beschimpfen«</b></span></span></h2>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Was hat es also mit dem Bundespräsident auf sich? Wie kann es sein, dass der erste Artikel nach einer langen Pause mit ihm beginnt?<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Er hat recht.<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nicht nur das: Er bestätigt mit seiner Äußerung Grund und Ursache für die Existenz von <a href="http://tageswow.de">tageswow.de</a>.<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">In einem am 12. Januar 2024 veröffentlichten Interview nennt er die eingangs erwähnte „Medienlogik“ als einen der Gründe für Einseitigkeit, Mangel und Irreführung derzeitiger Berichterstattung:</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><i>»</i>In Sachsen-Anhalt haben Hunderte Freiwillige geholfen, die Dämme zu stabilisieren. Als der Kanzler kam, haben ihn eine Handvoll Radikale beschimpft. Und abends in den Nachrichten kommen die vor, die Olaf Scholz beschimpfen, und nicht die Freiwilligen, die Kraft und Zeit investieren, um die Menschen vor den Fluten zu schützen.«</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das fasst zusammen, worum es <a href="http://tageswow.de">tageswow.de</a> geht. Und weshalb es dringend einen Paradigmenwechsel sowohl im Journalismus als auch in den Redaktionskonferenzen dieses Landes braucht. Wir leben nicht mehr in einer Zeit, in der wir es uns leisten können, binnen 15 Minuten eine Zusammenfassung des Weltgeschehens zu liefern, die Lösungen ausklammert.<br />
Seit Jahren ist ersichtlich, wohin das führt. Nun ist es unübersehbar.<br />
</span></span></p>
<h2><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Aufmerksamkeitsökonomie statt Medienkompetenz</b></span></span></h2>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Mobilfunk und Internet sind so gut wie zeitgleich über eine auf beides unvorbereitete Menschheit gekommen.<br />
Medienkompetenz? Das bedeutete Mitte der 90er, die tägliche Fernsehzeit des Nachwuchses auf 30 Minuten am Tag zu begrenzen. Und nur nach den Hausaufgaben!<br />
Seitdem sind wir jederzeit und überall erreichbar, die Welt liegt in unserer Handfläche.</span></span></p>
<p>Das ist zu viel des Guten – und anscheinend zu viel der Verantwortung. Denn Kriege, Aufstände und Attentate sind ohne soziale Medien nicht mehr zu denken (geschweige denn zu planen). Berichterstattung ist das goldene Kalb, die Auswertung und passive Teilnahme per Hinz und Kunz Alltag.<br />
<span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">So verzetteln wir uns im Klein-Klein und übersehen dabei, dass wir uns den Ast, auf dem sitzen, absägen lassen (aus klimapolitischer Sicht: wegroden lassen).<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wollen wir das?</span></span></p>
<h2><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Pessimismus ist Zeitverschwendung</b></span></span></h2>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die ersten Proteste in größeren Städten zeigen, dass die oft zu Wahlkampfzwecken zitierte „Mitte“ Deutschlands eben nicht braun ist. Auch nicht gelb, grün, blau, schwarz oder rot. Sie ist vielfarbig, divers, fordernd und mitunter auch anstrengend. </span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">So, wie Menschen eben sind.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nun ist es an der Zeit, auch Dörfer und Gemeinden, Kleinstädte und Kommunen dazu zu ermutigen, sich in ihrer Vielfalt zu zeigen. Um Nationalismus, Rechtsradikalismus und Xenophobie den Spiegel vorzuhalten und zu zeigen: Euer Dogma ist unsere Stärke.<br />
Wo ihr ruft: „Ausländer raus!“, antworten wir vielsprachig. Wo ihr „ethnisch säubern“ wollt, zeigen wir uns in unserer Diversität. Wo ihr Simplizität verlangt, akzeptieren wir uns in unserer Komplexität.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Steinmeiner schließt sein Interview frei nach Schimon Peres: »Pessimismus ist einfach Zeitverschwendung. Pessimismus lähmt da, wo wir eigentlich Haltung, Mut und aktives Handeln brauchen.«</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nehmen wir das als Appell, Motivation und Berechtigung, auf- und für das Land, das Sicherheit, Wohlstand und soziale Absicherung gewährt, einzustehen. Fern jeglicher Ideologie, Machtphantasien und Umsturzpläne.<br />
</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Quellen und weiterführende Links:<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/bundespraesident-sz-interview-frank-walter-steinmeier-olaf-scholz-afd-afd-verbot-demokratie-e727218/">https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/bundespraesident-sz-interview-frank-walter-steinmeier-olaf-scholz-afd-afd-verbot-demokratie-e727218/</a> (16.01.2024)<br />
<a href="https://www.tagesschau.de/inland/proteste-gegen-rechts-100.html">https://www.tagesschau.de/inland/proteste-gegen-rechts-100.html</a> (16.01.2024)<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/zehntausende-bei-bundesweiten-demos-am-wochenende-gegen-die-afd-a-1f734752-655a-4871-94bc-c4fb32000d99">https://www.spiegel.de/politik/deutschland/zehntausende-bei-bundesweiten-demos-am-wochenende-gegen-die-afd-a-1f734752-655a-4871-94bc-c4fb32000d99</a> (16.01.2024)<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.swp.de/politik/demos-gegen-afd-zehntausende-bei-grossdemos-gegen-rechts-_-auch-scholz-und-baerbock-72779329.html">https://www.swp.de/politik/demos-gegen-afd-zehntausende-bei-grossdemos-gegen-rechts-_-auch-scholz-und-baerbock-72779329.html</a> (16.01.2024)<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://taz.de/Demonstrationen-gegen-rechts/!5982768/">https://taz.de/Demonstrationen-gegen-rechts/!5982768/</a> (16.01.2024)<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.stern.de/politik/deutschland/gegen-afd-und-co---zehntausende-demonstrieren-gegen-rechts-34364836.html">https://www.stern.de/politik/deutschland/gegen-afd-und-co&#8212;zehntausende-demonstrieren-gegen-rechts-34364836.html</a> (16.01.2024)<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/tausende-menschen-demonstrieren-bundesweit-gegen-die-afd-19450819.html">https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/tausende-menschen-demonstrieren-bundesweit-gegen-die-afd-19450819.html</a> (16.01.2024)<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="https://www.deutschlandfunk.de/demonstrationen-gegen-rechts-in-deutschen-staedten-100.html">https://www.deutschlandfunk.de/demonstrationen-gegen-rechts-in-deutschen-staedten-100.html</a> (16.01.204)</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Bildquelle: © Leonie Adam für <a href="http://tageswow.de">tageswow.de</a></span></span></p>
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		<title>Hier spielt die Musik – bei Tempo 80</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 17:18:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Country Road ist nicht mehr nur ein Song. Es ist eine Straße. Eine Straße, die Musik spielt, sobald das vorgeschriebene Tempo gefahren wird. Eine Koproduktion von Ungarn und Österreich macht&#8217;s möglich. Sonntagsfahrer:innen dürfen aufatmen. Endlich gibt es ein Argument, langsam zu fahren. Oder so, wie es von vielen Autofahrer:innen für langsam gehalten wird: der angegebenen&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/vermischtes/hier-spielt-die-musik/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Hier spielt die Musik – bei Tempo 80</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Country Road ist nicht mehr nur ein Song. Es ist eine Straße. Eine Straße, die Musik spielt, sobald das vorgeschriebene Tempo gefahren wird. Eine Koproduktion von Ungarn und Österreich macht&#8217;s möglich.</em></p>
<p>Sonntagsfahrer:innen dürfen aufatmen. Endlich gibt es ein Argument, langsam zu fahren. Oder so, wie es von vielen Autofahrer:innen für langsam gehalten wird: der angegebenen Höchstgeschwindigkeit entsprechend.<br />
Wie das geht? Fahren Sie nach Ungarn und probieren Sie es aus.</p>
<h4>Die renovierte Straße spielt das Lied der maroden Zustände</h4>
<p>Die Bundesstraße 67, die die Autobahn M7 mit der Stadt Kaposvár verbindet, aktiviert das Belohnungszentrum des Gehirns, sobald Autofahrer:innen nicht schneller als achtzig Stundenkilometer fahren. Dies ist die dort vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit.<br />
Wird diese eingehalten, spielen Straße und Reifen im Duo einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=errAbdHWrY4">Sound</a>, der an den Song „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=HE4aAQCghGs">A 67-es Út</a>“ („Route 67“) der Band Republic erinnert. Dieser war 1994 in Ungarn ein Hit.</p>
<p>Ironischerweise geht der Sänger der Band, der 2013 gestorbene Musiker László Bódi, in diesem Song auf den mangelhaften Zustand vieler Straßen im Land ein. Das Teilstück der Main Road No. 67, in Kooperation mit einem österreichischen Straßenbauunternehmen erneuert und 2019 fertiggestellt, ist somit eine Hommage an Band und Sänger gleichermaßen.</p>
<h4>Ein Modell für Autobahnen?</h4>
<p>Es ist fraglich, ob diese, zugegebenermaßen angenehm andere, Erziehungsmaßnahme weitläufig funktionieren kann. Sich vorzustellen, dass auf jeder Strecke die Musi spuit, solange die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit eingehalten wird, kann zum Gegenteil führen. Damit nichts mehr zu hören ist, muss langsamer oder schneller gefahren werden. Dass dies nicht im Interesse der Verkehrswacht sein kann, ist selbstredend.</p>
<p>Nichtsdestoweniger ist dieses Modell, im Gegensatz zu Radaranlage und Autobahnpolizei, als Hinweis auf die Geschwindigkeitsbegrenzung vergleichsweise angenehm. Zumal es sich um <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EK1ocEbJA7c">kurze Teilstrecken</a> handelt, also niemand mit Tinnitus als Zugabe nach einer langen Fahrt ins (Hotel-)Bett sinken muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle und weiterführende Links:<br />
<a href="https://bluesyemre.com/2020/01/07/hungarys-first-singing-road/">bluesyemre.com/2020/01/07/hungarys-first-singing-road/</a> (07.01.2020)<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Y9pNwEdcw88">youtube.com/watch?v=Y9pNwEdcw88</a> (24.12.2019)<br />
<a href="https://dailynewshungary.com/hungarys-first-singing-road-video/">dailynewshungary.com/hungarys-first-singing-road-video/</a> (26.05.2019)<br />
<a href="https://bbj.hu/budapest/events/city/hungarian-musical-road-to-play-rock-ballad">bbj.hu/budapest/events/city/hungarian-musical-road-to-play-rock-ballad</a> (04.07.2017)</p>
<p>Bildquelle: © Iratkozz Fel!, YouTube</p>
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		<title>Freie Fahrt für freie Berliner:innen</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/freie-fahrt-fuer-freie-berlinerinnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 19:22:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin startet am 1. Oktober 2022 ein Follow-up zum Neun-Euro-Ticket. Drei Monate lang können Hauptstadtbewohner:innen für 29 Euro im Monat die Tarifbereiche A und B befahren. Aufatmen in der Stadt, die qua Definition „arm, aber sexy“ ist: Das üblicherweise fast unerschwingliche Monatsticket des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) wird fürs letzte Quartal dieses Jahres deutlich billiger. Zwar&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/freie-fahrt-fuer-freie-berlinerinnen/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Freie Fahrt für freie Berliner:innen</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Berlin startet am 1. Oktober 2022 ein Follow-up zum Neun-Euro-Ticket. Drei Monate lang können Hauptstadtbewohner:innen für 29 Euro im Monat die Tarifbereiche A und B befahren.</em></p>
<p>Aufatmen in der Stadt, die qua Definition „arm, aber sexy“ ist: Das üblicherweise fast unerschwingliche Monatsticket des VBB (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg) wird fürs letzte Quartal dieses Jahres deutlich billiger. Zwar nur im Dreimonats-Package erhältlich, bietet das Folge-Sparpaket doch erhebliche Vorteile: kein Kopfzerbrechen mehr, an welchem Tag zu welcher Uhrzeit mit wie vielen Personen wie weit gefahren werden darf.</p>
<h4>Wer A(hrensfelde) sagt, darf auch B(otanischer Garten) sagen</h4>
<p>Die Regeln sind einfach: Das ermäßigte Monatsticket gilt nur innerhalb Berlins, da Brandenburg nicht mitzieht. Das heißt, die VBB-Tarifbereiche A und B sind inklusive. Der Tarifbereich C, der in Brandenburg liegt, darf mit dem Sonderticket nicht befahren werden. Der liegt jedoch ohnehin außerhalb der Stadtgrenze und dürfte hauptsächlich für Bewunder:innen des Flughafens Schönefeld und der heimlichen Hauptstadt Potsdam interessant sein.<br />
Drum: Bewegungsfreiheit von Wannsee bis Waidmannslust, von Spandau bis Spindlersfeld, und das für weniger als 30 Euro – das ist schon was! Damit setzt die Hauptstadt ein Zeichen.</p>
<p>Bislang wird bundesweit gerätselt, wie, wo und warum dem 9-Euro-Ticket Folge geleistet werden darf.<br />
Argumente wie schlecht oder gar nicht ausgebauter ÖPNV, Bus- und Bahnmangel, die Erfahrung überlasteter Strecken und Züge während der Probezeit von Juni bis August: Sie können nicht davon ablenken, dass ein Großteil der Deutschen den stark ermäßigten und damit <a href="https://tageswow.de/vermischtes/wer-ein-abo-hat-hat-freie-bahn/">für alle erschwinglichen öffentlichen Nahverkehr</a> gutheißt, genutzt hat und gerne weiternutzen möchte.</p>
<h4>Die chronisch chaotische Hauptstadt als Vorbild? Warum nicht</h4>
<p>Berlin hat verstanden, dass diese Begeisterung nichts mit „Gratis-Mentalität“ zu tun hat. Sondern damit, dass Bürger:innen die Möglichkeit der Teilhabe und Mitbestimmung wünschen, wenn es um das alles bestimmende Thema geht: die Klimakrise. Denn Fakt ist: <a href="https://tageswow.de/deintageswow/dein-tageswow-wow-oepnv/">Der ÖPNV findet Anklang</a>, wenn er bezahlbar ist.</p>
<p>Berlin als Vorbild? Ein Versuch ist es wert.<br />
Jetzt dürfen die anderen 15 Bundesländer folgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle und weiterführender Link:<br />
<a href="https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2022/09/vbb-berlin-brandenburg-29-euro-ticket-entscheidung.html">rbb24.de/politik/beitrag/2022/09/vbb-berlin-brandenburg-29-euro-ticket-entscheidung.html</a> (18.09.2022)<br />
<a href="https://sbahn.berlin/tickets/vbb-tarif-erklaert/tarifbereiche/">sbahn.berlin/tickets/vbb-tarif-erklaert/tarifbereiche/</a> (23.09.2022)</p>
<p>Bildquelle: © Michaela, Pixabay</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/freie-fahrt-fuer-freie-berlinerinnen/">Freie Fahrt für freie Berliner:innen</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Olio Folio extra vergine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2022 15:55:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das ist der Traum: Aus alt mach neu, schmeiß&#8216; nix weg, kannste vielleicht noch gebrauchen. So ist es: Ein Unternehmen sieht Plastikmüll nicht nur als die Belastung, die er ist, sondern auch als Ressource. Und das geht so: Die „Biofabrik“ aus Dresden extrahiert während des Recyclingprozesses von Plastik und Kunststoff den Grundstoff Öl. So können&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/olio-folio-extra-vergine/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Olio Folio extra vergine</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das ist der Traum: Aus alt mach neu, schmeiß&#8216; nix weg, kannste vielleicht noch gebrauchen. So ist es: Ein Unternehmen sieht Plastikmüll nicht nur als die Belastung, die er ist, sondern auch als Ressource.</em></p>
<p>Und das geht so: Die „Biofabrik“ aus Dresden extrahiert während des Recyclingprozesses von Plastik und Kunststoff den Grundstoff Öl. So können täglich bis zu 2.400 Kilogramm Polyolefine aufge- und wiederverarbeitet werden.<br />
Das Tolle daran: Die Maschine, die das kann, ist als Container überall einsetzbar.</p>
<p>Die dem Recyclingprozess zuzuführenden Kunststoffflocken werden zunächst unter Ausschluss von Sauerstoff bei ständiger Bewegung erhitzt. Bei ca. 500° Celsius spalten sich die Kohlenwasserstoffketten in flüssige und gasförmige Bestandteile auf, wobei letztere per Kondensation flüssigen Zustand erreichen. So können rund 85 Prozent der eingesetzten Kunststoffe als Altöl zurückgewonnen und dem Produktionsprozess von Recyclingplastik wieder zugeführt werden. Was an Gas übrigbleibt, dient der Stromerzeugung.</p>
<h4>Und der Rest?</h4>
<p>Die kaum vorhandenen Reststoffe (ca. drei Prozent), beispielsweise Metalle, können aussortiert und so wiederverwendet werden, während verbleibende Restasche zur Bitumenherstellung taugt.</p>
<p>Aus problembehaftetem und Probleme generierendem Abfall wird durch diese Technologie ein wertvoller Rohstoff, der die Kreislaufwirtschaft bedient. Dies ist insofern bemerkenswert, als dass innerhalb der letzten zwanzig Jahre mehr Plastik produziert wurde als im gesamten Jahrhundert davor.</p>
<p>Möchten wir nicht, dass spätestens im Jahr 2050 mehr Plastik in den Weltmeeren schwimmt als Meerestiere (pro Jahr schaffen wir etwa zehn Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane), dürfen wir Alternativen zu dem Stoff, ohne den Komfort und Zivilisation in der westlichen Welt nicht mehr möglich scheinen, finden und entwickeln. Die oben beschriebene kann eine davon sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle:<br />
<a href="https://biofabrik.com/de/wastx-plastic/">biofabrik.com/de/wastx-plastic/</a> (22.09.2022)</p>
<p>Bildquelle: © Filmbetrachter, Pixabay</p>
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		<title>Dein tageswow: tageswow geht analog</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 May 2022 15:19:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>tageswow ist ein Internet-Angebot: Nachrichten online in deutscher und englischer Sprache, Online-Shop, Social Media, Newsletter – alles digital erfahrbar. Manchmal ist analog jedoch besser. Besonders, wenn es darum geht, Menschen direkt zu erreichen. So wie beim Neunkirchener Frühlingsfest 2022. Lange Zeit schien es so, als sei tageswow auf einsamem Posten in der Provinz. Ein Social&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/deintageswow/dein-tageswow-tageswow-geht-analog/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Dein tageswow: tageswow geht analog</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>tageswow ist ein Internet-Angebot: Nachrichten online in <a href="https://tageswow.de">deutscher</a> und <a href="https://tageswow.com">englischer</a> Sprache, <a href="https://tageswow.de/shop">Online-Shop</a>, <a href="https://instagram.com/tageswow.de">Social Media</a>, <a href="https://tageswow.de">Newsletter</a> – alles digital erfahrbar. Manchmal ist analog jedoch besser. Besonders, wenn es darum geht, Menschen direkt zu erreichen. So wie beim Neunkirchener Frühlingsfest 2022.</em></p>
<p>Lange Zeit schien es so, als sei tageswow auf einsamem Posten in der Provinz. Ein Social Start-up wird eher in einer Großstadt verortet, dort, wo das Kommen und Gehen unterschiedlichster Kulturen, Sprachen und Bräuche gang und gäbe ist.<br />
Nichtsdestoweniger ist genau das auch Ansporn: Schafft tageswow es, aus einer kleinen Gemeinde heraus die Welt zu erreichen?</p>
<h4>We&#8217;re in this together</h4>
<p>Das wollte Leonie Adam herausfinden. Zum Anlass des ersten Frühlingsfestes seit 2019 tat sie sich mit einer weiteren Social Entrepreneurin aus der Gemeinde zusammen, <a href="https://www.rundschau-online.de/region/rhein-sieg/berggemeinden/muell-beim-einkauf-vermeiden-22-jaehrige-eroeffnet-unverpackt-laden-in-seelscheid-39081766">Lea Bockem</a> von<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2993 alignright" src="https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_1558-225x300.jpg" alt="Ganz analog: Das wunderbare tageswow-Plakat von Daniela Krüger" width="225" height="300" srcset="https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_1558-225x300.jpg 225w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_1558-768x1024.jpg 768w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_1558-1152x1536.jpg 1152w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_1558-1536x2048.jpg 1536w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_1558-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /> <a href="https://www.unverpackt-seelscheid.com/">Unverpackt Seelscheid</a>, um gemeinsam auf den möglichen Wandel in Gesellschaft und Umwelt hinzuweisen, der durchaus möglich ist – mit und dank jeder:m von uns.<br />
Denn Lea selbst beispielsweise hat mit gerade einmal 22 Jahren während eines Praxissemesters in ihrem ehemaligen Kinderzimmer den ersten Unverpackt-Laden der Region geöffnet – und das mit großem Erfolg. Bereits ein halbes Jahr nach Eröffnung kann sie treue Stammkund:innenschaft begrüßen.</p>
<p>Auch die Initiator:innen von <a href="https://www.nk-se.de/buergerservice/aktuelles/detail/pm1674-klima-und-umweltschutz-in-neunkirchen-seelscheid/">Runder Tisch Klima Neunkirchen-Seelscheid</a> und <a href="https://www.instagram.com/nksforfuture/">nksforfuture</a>, Daniela Krüger sowie Theo Spangenberg, die gemeinsam <a href="http://www.ts-dk.de/">Zwogestalten</a> betreiben, waren mit dabei. Daniela Krüger gebührt großer Dank für ihre Spende in Form der Drucksachen, die tageswow an jenem 8. Mai 2022 unter die Leute bringen konnte.</p>
<h4>Gute Gespräche, gute Zukunft?</h4>
<p>Von zehn bis 18 Uhr waren wir am Ort. Wir führten Gespräche, luden ein zu Meinungsaustausch, ermutigten zum Verweilen un<img decoding="async" class="size-medium wp-image-2995 alignleft" src="https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_E1566-225x300.jpg" alt="Am tageswow-Zukunftsquiz nahmen auch Bürgermeisterin Nicole Berka und ihr Ehemann teil" width="225" height="300" srcset="https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_E1566-225x300.jpg 225w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_E1566-768x1024.jpg 768w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_E1566-1152x1536.jpg 1152w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_E1566-1536x2048.jpg 1536w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/IMG_E1566-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" />d brachten Erwachsene wie Kinder dazu, am tageswow-Zukunftsquiz teilzunehmen, das mit zwölf ausgewählten Fragen alle Beteiligten dazu brachte, sich eingehend mit der eigenen Vorstellung von Zukunft allgemein und der individuellen zu beschäftigen. Selbst Zweijährige hatten dazu etwas beizutragen.</p>
<p>Ob das Wahlalter bis zu jedem Alter herabgesenkt werden sollte, sei dahingestellt. Fakt ist, dass auch Bürgermeisterin Nicole Berka und ihr Ehemann Alexander Berka sich mit der Zukunft der Gemeinde beschäftigen: Beide nahmen sich Zeit und Platz und malten bzw. schrieben, was sie sich für die Zukunft wünschen und wie sie sie sich vorstellen.</p>
<p>Alles in allem ein ereignisreicher und freudvoller Tag. Wir danken allen Besucher:innen, die sich Zeit nahmen, sich auf Neues und Ungewohntes einzulassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildrechte: © Leonie Adam, tageswow.de</p>
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		<title>Edel-Steine aus Dandora</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 16:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Steine, die die Welt bedeuten, sind vielfarbig – zumindest für Nzambi Matee. Denn sie fertigt seit 2017 Pflastersteine, die fünfmal härter sind als solche aus Beton. Der Trick: recycleter Plastikmüll. Nairobi hat ein Müllproblem. Nichts Ungewöhnliches für eine Hauptstadt. Allerdings wird hier nur etwa die Hälfte des Mülls behördlich eingesammelt und davon wiederum lediglich&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/edel-steine-aus-dandora-plastikmuell/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Edel-Steine aus Dandora</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Steine, die die Welt bedeuten, sind vielfarbig – zumindest für Nzambi Matee. Denn sie fertigt seit 2017 Pflastersteine, die fünfmal härter sind als solche aus Beton. Der Trick: recycleter Plastikmüll.</em></p>
<p>Nairobi hat ein Müllproblem. Nichts Ungewöhnliches für eine Hauptstadt. Allerdings wird hier nur etwa die Hälfte des Mülls behördlich eingesammelt und davon wiederum lediglich ein Bruchteil wiederverwertet.<br />
Weil Kenya mit den Unmengen an Müll überfordert ist – die USA und andere Länder exportieren einen Großteil ihres Abfalls nach Afrika –, formieren sich Gruppierungen junger Menschen, die das Problem selbst in die Hand nehmen.</p>
<h4>Von der Arbeitnehmerin zur Social Entrepreneurin</h4>
<p>Nzambi Matee ist einer dieser junger Menschen. Die 30-Jährige hat sich 2016 aus einem sicheren Arbeitsverhältnis verabschiedet und ist in die Selbstständigkeit gestartet. Sie möchte ihre Fähig- und Fertigkeiten anstatt für die Ölindustrie lieber dafür einsetzen, einen Unterschied im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes zu machen.</p>
<p>Die studierte Maschinenbauingenieurin probierte lange mit Materialien und Werkzeugen herum, um die perfekte Fabrikationsweise für die Herstellung von Baustoffen zu finden. Es is<img decoding="async" class="size-medium wp-image-2983 alignright" src="https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-300x300.jpg" alt="Auch dieser Sitzungshammer, erstellt für den UN-Umweltausschuss, besteht aus PLastikmüll" width="300" height="300" srcset="https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-300x300.jpg 300w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-150x150.jpg 150w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2-768x768.jpg 768w, https://tageswow.de/wp-content/uploads/2022/05/Hammer_2.jpg 854w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />t ihr gelungen: 2017 gründete sie ihr Unternehmen <a href="https://www.gjenge.co.ke/">Gjenge Makers Ltd.</a>, das unter Anderem recyclete Pflastersteine herstellt – bis zu 6.000 Stück pro Woche.</p>
<h4>Aktivismus zahlt sich aus</h4>
<p>Ein weiterer Meilenstein ihrer Kreativität im Sinne der Kreislaufwirtschaft ist der Hammer, mit dem im März 2022 während der <a href="https://www.unep.org/environmentassembly/unea5">5. UN-Umweltversammlung</a> in Nairobi der Plastic Pact besiegelt wurde (siehe Photo).</p>
<p>Mittlerweile hat das Unternehmen mehr als 1.000 Tonnen Plastikmüll verarbeitet sowie über hundert Einkommensmöglichkeiten für Müllsammler:innen, Frauen und junge Menschen geschaffen. Gemeinsam sind sie aktiv, um für das scheinbar unlösbare Plastikmüllproblem Kenyas Lösungen zu generieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.welt.de/politik/ausland/plus238490765/Nachhaltigkeit-Wie-Afrikas-Tueftler-das-Plastikmuell-Problem-loesen.html">https://www.welt.de/politik/ausland/plus238490765/Nachhaltigkeit-Wie-Afrikas-Tueftler-das-Plastikmuell-Problem-loesen.html</a> (15.05.2022)<br />
<a href="https://edwardasare.com/nzambi-matee-the-kenyan-woman-building-an-empire-from-trash/">https://edwardasare.com/nzambi-matee-the-kenyan-woman-building-an-empire-from-trash/</a> (11.04.2021)<br />
<a href="https://worldarchitecture.org/article-links/egmeg/kenyan-startup-founder-nzambi-matee-recycles-plastic-to-make-bricks-that-are-stronger-than-concrete.html">https://worldarchitecture.org/article-links/egmeg/kenyan-startup-founder-nzambi-matee-recycles-plastic-to-make-bricks-that-are-stronger-than-concrete.html</a> (12.02.2021)<br />
<a href="https://www.thisiscolossal.com/2021/02/nzambi-matee-plastic-bricks/">https://www.thisiscolossal.com/2021/02/nzambi-matee-plastic-bricks/</a> (09.02.2021)<br />
<a href="https://www.reuters.com/article/us-kenya-environment-recycling-idUSKBN2A211N">https://www.reuters.com/article/us-kenya-environment-recycling-idUSKBN2A211N</a> (02.02.2021)<br />
<a href="https://www.unep.org/youngchampions/news/story/building-blocks-greener-nairobi">https://www.unep.org/youngchampions/news/story/building-blocks-greener-nairobi</a> (15.12.2020)<br />
<a href="https://watson.is/scholar/nzambi-matee/">https://watson.is/scholar/nzambi-matee/</a></p>
<p>Bildquelle: © Gjenge Makers Ltd.</p>
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		<title>Mit Recycling an die Spitze</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/mit-recycling-an-die-spitze/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Elke Gober]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 12:34:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der weltweite Ressourcen- und Materialverbrauch steigt seit Jahrzehnten ebenso wie das Abfallaufkommen, Recycling jedoch ist für die Wirtschaft nach wie vor ein Randthema. Ein zentrales Konzept für die notwendige Transmission in eine nachhaltige und umweltfreundliche Wirtschaft ist die Kreislaufwirtschaft. Nach EU-Gesetzgebung soll spätestens 2025 die Hälfte aller Kunststoffverpackungen dem Recycling zugeführt werden, 2030 sollen es&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/mit-recycling-an-die-spitze/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Mit Recycling an die Spitze</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der weltweite Ressourcen- und Materialverbrauch steigt seit Jahrzehnten ebenso wie das Abfallaufkommen, Recycling jedoch ist für die Wirtschaft nach wie vor ein Randthema. Ein zentrales Konzept für die notwendige Transmission in eine nachhaltige und umweltfreundliche Wirtschaft ist die Kreislaufwirtschaft.</em></p>
<p>Nach EU-Gesetzgebung soll spätestens 2025 die Hälfte aller Kunststoffverpackungen dem Recycling zugeführt werden, 2030 sollen es sogar 55 Prozent sein. In einigen Teilen Europas wähnte man sich auf einem guten Weg, bis der Europäische Rechnungshof (ERH) im Oktober 2020 die Berechnung der Quoten kritisierte. Laut Einschätzung des ERH werden die Recyclingquoten durch die neue Berechnung folglich sinken.</p>
<p>Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich ihre Quoten bis zu jenem Zeitpunkt also schöner gerechnet, als sie es waren. Denn: Es werden nach wie vor mehr Kunststoffabfälle verbrannt als recycelt. Dieser Vorgang trägt nicht nur zur Umweltverschmutzung bei, er verhindert auch das Wiederbenutzen wertvoller Rohstoffe.<br />
Auch sind die Quotenziele lückenhaft. Für Plastikabfälle, die in der Landwirtschaft, auf dem Bau, bei der Autoproduktion oder bei der Fertigung von Elektro- und Elektronikgeräten anfallen, gibt es bislang überhaupt keine Richtwerte (obschon in diesen Sektoren eine große Rückgewinnungsquote möglich ist). Von den schätzungsweise 1,7 Millionen Tonnen Kunststoff, die beispielsweise im Jahr 2017 in der EU-Landwirtschaft verwendet wurden, wurde ein großer Teil mutmaßlich verbrannt oder auf den Feldern zurückgelassen. Es gibt keine Sammel-, geschweige denn Recyclingsysteme für Plastik in der Agrarindustrie.</p>
<h4>Mehr Recycling, bessere Quote</h4>
<p>Im EU-Vergleich steht Österreich mit 53 Prozent Recyclingquote zum jetzigen Zeitpunkt gut da: Nur Deutschland (67 Prozent) und Slowenien (59 Prozent) recyceln mehr Siedlungsabfälle. Siedlungsabfälle sind Abfälle aus privaten Haushalten oder hausmüllähnliche Abfälle aus Gewerbebetrieben. Auch Bioabfälle, Glas, Papier oder Sperrmüll gehören dazu.<br />
Nichtsdestwoerniger muss Österreich das Recycling von Kunststoffverpackungen in den kommenden fünf Jahren verdoppeln, um das neue Quotenziel zu erreichen.</p>
<p>Einiges hat Österreich bereits erreicht: Bis 2029 soll die Sammelquote für Kunststoff-Getränkeflaschen EU-weit 90 Prozent betragen. Drei österreichische Bundesländer erfüllen diese Vorgabe schon, zwei weitere stehen kurz davor. Der Bundesdurchschnitt liegt derzeit bei 70 Prozent.</p>
<p>Anfang August 2021 präsentierte die österreichische Wirtschaftskammer nun einen Zehn-Punkte-Plan zur Kreislaufwirtschaft. Damit sollen in Österreich sämtliche EU-Recyclingziele erreicht und die Rückgewinnung von Rohstoffen maximiert werden – ohne Haushalte und Unternehmen übermäßig zu belasten.</p>
<h4>Der Zehn-Punkte-Plan in Kürze</h4>
<p>Während derzeit jedes österreichische Bundesland unterschiedliche Maßstäbe für Recycling und Abfallsammlung ansetzt, sollen diese baldmöglichst vereinheitlicht werden. Statt die Bürger:innen Abfälle zu Sammelstellen bringen zu lassen, soll der Müll in Zukunft abgeholt werden. Das Stichwort lautet „convenience“, englisch für Bequemlichkeit.</p>
<p>Darüber hinaus erfassen Digitalisierungsmaßnahmen öffentliche Gebäude, Freizeitkonsum und Gewerbeabfälle. Mithilfe dieser Daten werden Sammelbehälter strategisch aufgestellt und Bürger:innen wie Betriebe entsprechend sensibilisiert. Langfristig sollen smarte Sammelbehälter durch Bonuspunkte die Rückgabe von Wertstoffen fördern.<br />
Verpackungen müssen künftig mit möglichst niedrigem Materialeinsatz so entworfen werden, dass sie für Recycling oder Aufwertung, also Upcycling geeignet sind. Neue und aufgerüstete ältere Sortieranlagen gewinnen zudem mehr Wertstoffe aus Rest- oder Gewerbemüll.</p>
<p>Mit groß angelegten Kampagnen zur Bewusstseinsförderung und verschärften Strafen will man das sogenannte Littering verhindern. Littering bezeichnet die Vermüllung von öffentlichem Raum und Natur, zum Beispiel mit Gratiszeitungen, Zigarettenstummeln oder auch Elektroschrott.</p>
<h4>Kritiker:innen bemängeln Kosten und Umsetzung</h4>
<p>Die österreichische Wirtschaftskammer sieht sich bereits als internationaler Vorreiter in Sachen Kreislaufwirtschaft. Der Zehn-Punkte-Plan sei ein effizientes, kostengünstiges Gesamtkonzept und beispielsweise günstiger als die Einführung eines Pfandsystems. Aber es hagelt auch Kritik, besonders von der Pfandgesellschaft ÖPG. Sie bemängelt, dass Umstellung vom momentanen Bring- auf ein Hol-System mit gelber Tonne die Betriebskosten verteuere. Zudem trügen Konsument:innen die unmittelbaren Kosten. Bau und Aufrüstung bestehender Sortieranlagen hingegen seien ein guter Ansatz, aber so schnell nicht umsetzbar, da in den letzten Jahren ein Mangel an Investitionen bestanden habe.</p>
<p>Weiterhin argumentiert die ÖPG wenig überraschend für die Einführung eines Pfandsystems. Dieses entlaste die ohnehin an der Kapazitätsgrenze arbeitenden Sortieranlagen. Das gewichtigste Argument ist allerdings der Vorwurf, dass die Wirtschaftskammer viele ihrer Mitglieder nicht an der Diskussion beteiligt habe.</p>
<h4>Kreislaufwirtschaft ist real</h4>
<p>Trotz berechtigter Kritik ist Österreichs Zehn-Punkte-Plan ein vielversprechendes Modell. Für das Konzept wurden die verschiedenen Verwertungsmethoden der österreichischen Bundesländer verglichen und die vielversprechendsten Ansätze herausgearbeitet, inklusive Einführung eines Pfandsystems.<br />
Statt etwas grundsätzlich Neues zu ent- und Bestehendes zu verwerfen, setzt man also künftig auch auf die Optimierung bewährter Methoden. Für alle Fälle sieht das Maßnahmenpaket daher einen rechtlichen Rahmen für die Förderung von Forschung, Innovation und Investition vor.</p>
<p>Im EU-Vergleich dürfte der österreichische Zehn-Punkte-Plan derzeit die besten Chancen auf eine Realisierung der Kreislaufwirtschaft haben. Bleibt es nicht beim föderalistischen Klein-Klein, könnte das Modell echten Vorbildcharakter für andere EU-Länder haben – auch für Deutschland und Slowenien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://news.wko.at/news/oesterreich/WKO-10-Punkte-Plan.pdf">https://news.wko.at/news/oesterreich/WKO-10-Punkte-Plan.pdf</a><br />
<a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200802_OTS0012/ara-10-punkte-plan-der-wirtschaft-jahrhundertchance"><u>https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200802_OTS0012/ara-10-punkte-plan-der- wirtschaft-jahrhundertchance</u></a><br />
<a href="https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kritik-des-europaeischen-rechnungshofs-eu-verfehlt-recyclingquoten/26250178.html">https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kritik-des-europaeischen-rechnungshofs-eu-verfehlt-recyclingquoten/26250178.html</a><br />
<a href="https://www.bmu.de/themen/wasser-ressourcen-abfall/kreislaufwirtschaft/abfallarten-abfallstroeme/siedlungsabfaelle">https://www.bmu.de/themen/wasser-ressourcen-abfall/kreislaufwirtschaft/abfallarten-abfallstroeme/siedlungsabfaelle</a><br />
<a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200806_OTS0102/oepg-pfandsystemgesellschaft-kritisiert-10-punkte-plan-der-wko-fuer-die-kreislaufwirtschaft-keine-loesung-des-problems">https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200806_OTS0102/oepg-pfandsystemgesellschaft-kritisiert-10-punkte-plan-der-wko-fuer-die-kreislaufwirtschaft-keine-loesung-des-problems</a><br />
<a href="https://www.bmk.gv.at/themen/klima_umwelt/abfall/publikationen/kreislauf.html">https://www.bmk.gv.at/themen/klima_umwelt/abfall/publikationen/kreislauf.html</a></p>
<p>Bildquelle: © Pawel Czerwinski, Unsplash</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tageswow.de/umwelt/mit-recycling-an-die-spitze/">Mit Recycling an die Spitze</a> erschien zuerst auf <a href="https://tageswow.de">tageswow.de</a>.</p>
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		<title>Aus dem Teich über den Teich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carmen Schnitzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 13:38:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verpackungen, Kosmetik, Kleidung – Algen gelten als einer der Rohstoffe der Zukunft. Eventuell können sie sogar helfen, den Luftverkehr nachhaltiger zu gestalten. Wie? Mit Carbonfasern und Biokerosin auf Algenbasis. Algen sind derzeit in aller Munde – buchstäblich und im übertragenen Sinne. Ob sie als Superfood-Pulver den Smoothie pimpen, als Noriblatt die Sushirolle zusammenhalten oder gar&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/aus-dem-teich-ueber-den-teich/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Aus dem Teich über den Teich</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Verpackungen, Kosmetik, Kleidung – Algen gelten als einer der Rohstoffe der Zukunft. Eventuell können sie sogar helfen, den Luftverkehr nachhaltiger zu gestalten. Wie? Mit Carbonfasern und Biokerosin auf Algenbasis.</em></p>
<p>Algen sind derzeit in aller Munde – buchstäblich und im übertragenen Sinne. Ob sie als Superfood-Pulver den Smoothie pimpen, als Noriblatt die Sushirolle zusammenhalten oder gar <a href="https://tageswow.de/umwelt/lachs-aus-dem-3d-drucker/">pflanzlichem „Lachs“ seinen aromatisch-salzigen Fischgeschmack geben</a>: Zumindest auf dem Gebiet der Kulinarik haben die meisten schon mal gehört, dass die Meerespflanzen allerhand drauf haben. Sie liefern wertvolle Vitamine, Proteine, Mineralien, Kohlenhydrate und Fette.</p>
<p>Doch das maritime Allerlei kann mehr. Wie vielfältig ihre Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten sind, das erforschen Wissenschaftler:innen der Technischen Universität München am 2015 eröffneten Algentechnikum. Hier imitiert die größte LED-Anlage der Welt das Spektrum und die Intensität des Sonnenlichts verschiedenster Regionen weltweit – sei es nun in Spanien, Südostasien oder Neuseeland. Durch diese Simulation unterschiedlicher Klimabedingungen lässt sich optimal herausfinden, welche Fähigkeiten eine der ältesten Lebensformen der Erde hat. Etwa 44.000 Algenarten wurden bislang wissenschaftlich beschrieben, vermutlich gibt es beinahe zehnmal so viele.</p>
<h4>Zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten</h4>
<p>Neben der Möglichkeit, aus Algen essbare Imbiss-Verpackungen, Kleidung oder Kinderspielzeug herzustellen, gehört zu den spannendsten Erkenntnissen sicher diese: Die Meerespflanze könnte den <a href="https://tageswow.de/umwelt/luftverkehr-im-hoehenflug/">Luftverkehr deutlich nachhaltiger</a> machen. Und das auf zweierlei Weise: Zum einen lassen sich aus ihr CO2-negative Carbonfasern herstellen, also solche, die mehr CO2 binden als anschließend im Herstellungsprozess verbraucht wird – und diese Carbonfasern wiederum lassen sich beim Flugzeugbau einsetzen. Zum anderen, und hier liegt der Forschungsschwerpunkt des Algentechnikums, lässt sich aus Algen Biokerosin herstellen – als nachhaltige Alternative zu Erdöl. Ein besonderes Augenmerk der Forscher:innen liegt derzeit darauf, den Algen-Treibstoff kosteneffizient herzustellen, damit die Industrie sich auf die Umstellung einlässt.</p>
<p>Abgesehen vom – noch – etwa doppelt so hohen Preis des Treibstoffs im Vergleich zur Erdöl-Variante liegen die Vorteile auf der Hand: Algen wachsen etwa zehnmal schneller als Landpflanzen und sind dabei extrem genügsam. Sie benötigen lediglich CO2, Licht, Wasser und geringe Mengen an Nährstoffen und gedeihen dabei in Salz- oder Brackwasser. Ihr Anbau konkurriert daher nicht mit dem Flächenbedarf für Landpflanzen.</p>
<p>Fazit: Algen sind definitiv ein Rohstoff, den es im Auge zu behalten gilt – und von dem wir vermutlich in Zukunft noch viel profitieren werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="http://fr.de/zukunft/storys/nachhaltigkeit/biooekonomie-die-superkraft-der-algen-90913131.html">fr.de/zukunft/storys/nachhaltigkeit/biooekonomie-die-superkraft-der-algen-90913131.html</a><br />
<a href="http://br.de/nachrichten/wissen/biokerosin-fliegen-wir-bald-mit-algen,SgdBAPB">br.de/nachrichten/wissen/biokerosin-fliegen-wir-bald-mit-algen,SgdBAPB</a><br />
<a href="http://tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35546">tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35546</a><br />
<a href="http://fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/green-carbon-algen.php">fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/green-carbon-algen.php</a><br />
<a href="http://sueddeutsche.de/wissen/biotechnologie-alleskoenner-1.3707648">sueddeutsche.de/wissen/biotechnologie-alleskoenner-1.3707648</a></p>
<p>Bildquelle: © Andreas Heddergott, TU Muenchen</p>
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		<title>Back to the roots: Besteck aus Holz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2021 20:09:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Besteck]]></category>
		<category><![CDATA[energiesparend]]></category>
		<category><![CDATA[Essbesteck]]></category>
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		<category><![CDATA[holz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[scharf]]></category>
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		<category><![CDATA[Stahl]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlegebesteck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer hätte das gedacht? Einer der größten Industriezweige, die Stahlproduktion, verliert weitere Pfründe. Nach grünem Stahl aus Schweden und einem Hochhaus aus Holz ist es nun möglich, auch Alltagsgegenstände alternativ herzustellen – nachhaltig, langlebig und recyclebar. Zwar bevorzugt weltweit mehr als die Hälfte der Menschen das Goutieren von Nahrungsmitteln per Hand, doch in großen Teilen&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/back-to-the-roots-besteck-aus-holz/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Back to the roots: Besteck aus Holz</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><em>Wer hätte das gedacht? Einer der größten Industriezweige, die Stahlproduktion, verliert weitere Pfründe. Nach <a href="https://tageswow.de/ausland/gruener-stahl-fuer-bauteile/">grünem Stahl aus Schweden</a> und einem <a href="https://tageswow.de/ausland/eine-neue-art-von-bauweise/">Hochhaus aus Holz</a> ist es nun möglich, auch Alltagsgegenstände alternativ herzustellen – nachhaltig, langlebig und recyclebar.</em></span></span></p>
<p>Zwar bevorzugt weltweit mehr als die Hälfte der Menschen das Goutieren von Nahrungsmitteln per Hand, doch in großen Teilen der industrialisierten Welt zerkleinern wir vor der Nahrungsaufnahme unsere Speisen mit Besteck und nutzen dieses auch dafür, uns die Lebensmittel zuzuführen. Am besten, weil hygienisch und ohne Rückstände, klappt dies bisher mit Besteck aus Edelstahl. Edelstahlbesteck ist vor allem auch deshalb beliebt, weil es nicht anläuft noch rostet und sich immer wieder sehr gut schärfen lässt.</p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">All diese Merkmale bietet auch ein Material, von dem man es nicht erwartet: Holz. Rostfrei: stimmt. Rückstandsfrei: bei nachhaltiger Holzwirtschaft: ja, auch. Aber scharf? Na ja.<br />
Bis jetzt: Ein neues Verfahren ermöglicht die Schärfung von Holzmessern um den Faktor 23. Das bedeutet, dass ein derart bearbeitetes Messer aus Holz dreimal schärfer sein kann als eines aus Edelstahl. </span></span></p>
<h4>Erst weich wie Gummi, dann härter als Stahl</h4>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Durch ein chemisches Verfahren, an dem unter anderem eine wässrige Lösung aus Natriumhydroxid und -sulfit beteiligt ist, werden dem Holz Bestandteile wie Lignin und Hemicellulose entzogen, sodass es eine weiche, fast schwammige Konsistenz erhält. Je nach gewünschtem Härtegrad wird das Holz dann in der Lösung gekocht und infolgedessen, um Rückstände zu entfernen, in demineralisiertem Wasser gespült. Nach Pressen und Trocknen folgt der letzte Bearbeitungsschritt: das Tauchen in lebensmittelechtes Mineralöl. Dieser Schritt darf als der am wenigsten nachhaltige angesehen werden. Doch nur so erhält das Holz die wasserabweisende Eigenschaft, die es für langlebigen Gebrauch und wiederholtes Schärfen benötigt. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Alles in allem eine echte Alternative, da die Stahlproduktion nach wie vor als einer der größten CO2-Emittenten gilt und die Erzeugung zudem ein nicht kostenarmes Verfahren ist. Sollte sich Besteck aus Holz durchsetzen, wäre zumindest dieser Bereich klimaverträglicher abzudecken als bisher – und deutlich preisgünstiger.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><br />
</span></span><br />
<span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/schaerfer-als-edelstahl-forscher-stellen-messer-und-naegel-aus-holz-her-a-fe9eaf78-7088-4408-a95f-5e250f3b184a?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE">https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/schaerfer-als-edelstahl-forscher-stellen-messer-und-naegel-aus-holz-her-a-fe9eaf78-7088-4408-a95f-5e250f3b184a?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE</a><br />
<a href="https://www.cell.com/matter/fulltext/S2590-2385(21)00465-3">https://www.cell.com/matter/fulltext/S2590-2385(21)00465-3</a><br />
<a href="http://budoten.blog/esskultur-essen-mit-besteck-stabchen-oder-handen/">http://budoten.blog/esskultur-essen-mit-besteck-stabchen-oder-handen/</a><br />
<a href="https://www.sueddeutsche.de/reise/tischsitten-weltweit-fuer-mich-bitte-das-fettnaepfchen-1.2249473">https://www.sueddeutsche.de/reise/tischsitten-weltweit-fuer-mich-bitte-das-fettnaepfchen-1.2249473</a><br />
<a href="https://ergo-reiseblog.de/laendertipps/essen-besteck-weltweit">https://ergo-reiseblog.de/laendertipps/essen-besteck-weltweit</a></span></span></p>
<p>Bildquelle: © Hans, Pixabay</p>
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		<title>Natur, Kultur, selbstbestimmtes Leben</title>
		<link>https://tageswow.de/umwelt/zurueck-zur-natur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Max Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 20:48:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Aborigines]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Regenwald]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO-Welterbe]]></category>
		<category><![CDATA[Ureinwohner]]></category>
		<category><![CDATA[Ureinwohnerin]]></category>
		<category><![CDATA[Ureinwohnerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedergutmachung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Australien hat einen wichtigen Schritt zur Aufarbeitung seiner kolonialen Vergangenheit getan. Die Regierung gab mehrere Nationalparks an die indigenen Bewohner:innen zurück. Die Freude ist groß, auch, weil die Menschen wieder mehr in und mit der Natur leben können. In einem lang umkämpften Abkommen zwischen der australischen Regierung und der Gemeinschaft der Eastern Kuku Yalanji wurden&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/zurueck-zur-natur/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Natur, Kultur, selbstbestimmtes Leben</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Australien hat einen wichtigen Schritt zur Aufarbeitung seiner kolonialen Vergangenheit getan. Die Regierung gab mehrere Nationalparks an die indigenen Bewohner:innen zurück. Die Freude ist groß, auch, weil die Menschen wieder mehr in und mit der Natur leben können.<br />
</em></p>
<p>In einem lang umkämpften Abkommen zwischen der australischen Regierung und der Gemeinschaft der Eastern Kuku Yalanji wurden die Urkunden für 160.213 Hektar Land an die ursprünglichen Besitzer:innen zurückgegeben. Zu diesem Gebiet gehört auch der Daintree-Nationalpark, eine UNESCO-Welterbestätte, der mit einem Alter von rund 180 Millionen Jahren als ältester tropischer Regenwald der Welt gilt.</p>
<p>Die Verhandlungen mit der Regierung von Queensland dauerten vier Jahre. Sie sind ein hart erkämpfter Sieg für die Gemeinschaft der Eastern Kuku Yalanji. Der Daintree-Nationalpark sowie die Nationalparks Ngalba-bulal, Kalkajaka und Hope Islands werden eine zeitlang von der Regierung von Queensland und den Kuku Yalanji gemeinsam verwaltet. Dies ist mehr als nur eine Anerkennung und gibt der Gemeinschaft die Kontrolle über ihr Land und ihre Kultur zurück. Bald verwalten die Yalanji dann selbst ihr Land.</p>
<p>&#8222;Die Kultur des Volkes der Eastern Kuku Yalanji ist eine der ältesten lebenden Kulturen der Welt. Dieses Abkommen erkennt ihr Recht an, ihr Land zu besitzen und zu verwalten, ihre Kultur zu schützen und sie mit den Besucher:innen zu teilen&#8220;, so Meaghan Scanlon, Ministerin für Umwelt und das Great Barrier Reef von Queensland.</p>
<p>Das Abkommen gilt als wichtiger Meilenstein in der Geschichte Queenslands. Zudem ist es ein großer Schritt auf dem Weg der Versöhnung zwischen der australischen Regierung und den Aborigines.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen und weitführende Links:<br />
<a href="https://www.abc.net.au/news/2021-09-30/daintree-handed-back-to-traditional-owners/100498982">abc.net.au/news/2021-09-30/daintree-handed-back-to-traditional-owners/100498982</a><br />
<a href="https://www.npr.org/2021/10/05/1043256101/indigenous-australians-get-land-back-queensland?t=1633677473505">npr.org/2021/10/05/1043256101/indigenous-australians-get-land-back-queensland?t=1633677473505</a><br />
<a href="https://www.nytimes.com/2021/09/29/world/australia/daintree-rainforest-indigenous.html">nytimes.com/2021/09/29/world/australia/daintree-rainforest-indigenous</a></p>
<p>Bildquelle: © adrimarie, Pixabay</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Solarenergie aus Pflanzenabfällen</title>
		<link>https://tageswow.de/wissenschaft/solarenergie-aus-pflanzenabfaellen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2021 13:30:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltabfälle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tageswow.de/?p=1672</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Ingenieur der philippinischen Mapua-Universität hat eine Methode entwickelt, die ultraviolettes Licht mithilfe von Obst- und Gemüseabfällen in Elektrizität umwandelt. So funktioniert Solarenergie auch ohne direkte Sonneinstrahlung. Herkömmliche Sonnenkollektoren können kein ultraviolettes Licht absorbieren, UV-Strahlen erreichen uns nichtsdestoweniger auch bei Wolken oder Regen. Das brachte den auf den Philippinen lebenden Ingenieur Carvey Ehren Maigue auf&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/wissenschaft/solarenergie-aus-pflanzenabfaellen/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Solarenergie aus Pflanzenabfällen</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ein Ingenieur der philippinischen Mapua-Universität hat eine Methode entwickelt, die ultraviolettes Licht mithilfe von Obst- und Gemüseabfällen in Elektrizität umwandelt. So funktioniert Solarenergie auch ohne direkte Sonneinstrahlung. </span></span></em></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Herkömmliche Sonnenkollektoren können kein ultraviolettes Licht absorbieren, UV-Strahlen erreichen uns nichtsdestoweniger auch bei Wolken oder Regen. Das brachte den auf den Philippinen lebenden Ingenieur Carvey Ehren Maigue auf die Idee, Solarzellen dahingehend zu optimieren, dass sie auch dann Strom erzeugen, wenn der Himmel wolkenverhangen ist. Er entwickelte AuREUS, genauer “Aurora Renewable Energy &amp; UV Sequestration”. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das System nutzt recyclete Pflanzenabfälle und extrahiert deren organische Leuchtstoffe zur weiteren Verarbeitung. Diese Verbindungen wandeln energiereiche ultraviolette Wellen in sichtbares Licht um, das wiederum mithilfe von Sonnenkollektoren und Solarfolien in Strom transformiert wird – Solarenergie auf einem neuen Level.<br />
Folien dieser Art können Wände und Fenster jeglicher Art bedecken, sodass Gebäude leicht zu vertikalen UV-Energiefarmen werden können. Auch eine Nutzung für Transportmittel ist angedacht. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Da AuREUS mit UV-Strahlung arbeitet, kann es auch Strom erzeugen, ohne der Sonne ausgesetzt zu sein. Das macht es nahezu universell einsetzbar und herkömmlichen Solarlösungen weit überlegen.<br />
</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Durch die Nutzung von Ernteabfällen könnten Landwirt:innen auf diese Weise verdorbene Ernten wiederverwerten und Verluste durch schlechtes Wetter oder Stürme, die auf den Philippinen häufig auftreten, ausgleichen. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ein rentables und nachhaltiges System, für das die britische James Dyson Foundation Carvey Ehren Maigue als “Sustainability Winner” 2020 mit dem James Dyson Award ausgezeichnete. </span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Quellen und weiterführende Links:<br />
<a href="https://www.jamesdysonaward.org/2020/project/aureus-aurora-renewable-energy-uv-sequestration/">https://www.jamesdysonaward.org/2020/project/aureus-aurora-renewable-energy-uv-sequestration/</a><br />
<a href="https://www.dyson.de/newsroom/overview/features/james-dyson-award-winners-2020">https://www.dyson.de/newsroom/overview/features/james-dyson-award-winners-2020</a><br />
<a href="https://www.tatlerasia.com/the-scene/people-parties/james-dyson-winner-carvey-maigue">https://www.tatlerasia.com/the-scene/people-parties/james-dyson-winner-carvey-maigue</a><br />
<a href="https://www.stern.de/digital/technik/aureus--material-aus-verrottetem-obst-revolutioniert-solartechnik-9500008.html">https://www.stern.de/digital/technik/aureus&#8211;material-aus-verrottetem-obst-revolutioniert-solartechnik-9500008.html</a></span></span></p>
<p>Bildquelle: © Carvey Ehren Maigue, James Dyson Foundation</p>
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		<title>Eine neue Art von Baum-Haus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Max Cole]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2021 15:58:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Bauweise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das HoHo Wien, ein einzigartiger Hochhauskomplex in Österreichs Hauptstadt, ist ein Vorzeigeprojekt, wenn es um nachhaltiges Bauen und hybride Bauweise geht. Hier wurden Materialien mit innovativen Baumethoden kombiniert, um die jeweiligen Vorteile der Baustoffe (hauptsächlich Beton und Holz) zu kombinieren und maximieren. Auf dem Holzweg zu sein bedeutet in der Seestadt Wien nicht unbedingt etwas&#8230;&#160;<a href="https://tageswow.de/umwelt/eine-neue-art-von-bauweise/" class="" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Eine neue Art von Baum-Haus</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das </span></span></em><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">HoHo Wien</span></span><em><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">, ein einzigartiger Hochhauskomplex in Österreichs Hauptstadt, ist ein Vorzeigeprojekt, wenn es um nachhaltiges Bauen und hybride Bauweise geht. Hier wurden Materialien mit innovativen Baumethoden kombiniert, um die jeweiligen Vorteile der Baustoffe (hauptsächlich Beton und Holz) zu kombinieren und maximieren.</span></span></em></p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">A</span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">uf dem Holzweg zu sein bedeutet in der Seestadt Wien nicht unbedingt etwas Schlechtes. Im Gegenteil: Das im Sommer 2019 fertiggestellte Gebäude, das zu 75 Prozent aus Holz besteht, wirft ein ganz neues Licht auf klimafreundliches und nachhaltiges Bauen in der Stadt. Das “Baukasten”-System sowie ein großer Anteil an Vorfertigung zeigt, dass Holz als Rohstoff auch im Hochhausbau ernstgenommen werden kann.</span></span></p>
<h4><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das Holzwunder</span></span></h4>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Fast 50 Prozent der Fläche Österreichs sind mit Wald bedeckt. Jedes Jahr werden dort 30 Millionen Kubikmeter Holz produziert. Das bedeutet, dass es rein rechnerisch nur eine Stunde und 17 Minuten gedauert hat, bis die gesamte für das <i>HoHo Wien</i> verwendete Menge Holz wieder nachgewachsen war.<br />
Obwohl Holz an sich relativ leicht ist, ist es sehr stabil. Ein Tannenholzwürfel von nur vier Zentimetern Länge kann zum Beispiel vier Tonnen Gewicht tragen. Damit ist es belastbarer als Beton. Außerdem ist es von Natur aus elastisch und in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben, was es zu einem sehr guten Isolator macht und zudem das Raumklima optimiert.<br />
Die Nutzung von Holz als Baustoff reduziert im Vergleich zu Stahlbeton die CO2-Äquivalente um rund 2.800 Tonnen. Zur Veranschaulichung: Diese Menge entspricht in etwa 20 Millionen mit dem Auto gefahrene Kilmeter oder auch täglich 40 Kilometer – über 1.300 Jahre hinweg. </span></span></p>
<h4><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten</span></span></h4>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das </span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><i>HoHo Wien</i></span></span><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> bietet mannigfaltige Räume für unterschiedliche Nutzungen – von Restaurants und Wellness-Angeboten bis hin zu Büros, Hotels und Wohnungen. Damit stellt es für die nächste Generation von Stadtplaner:innen eine echte Alternative zur traditionellen Entwicklung im urbanen Raum dar.<br />
Ein absolutes Vorbild für nachhaltige Bauweise und hybride Gebäude der Zukunft.<br />
</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Quelle:<br />
</span></span><a href="https://www.hoho-wien.at/"><span style="color: #1155cc;"><span style="font-family: Open Sans, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><u>https://www.hoho-wien.at</u></span></span></span></a></p>
<p>Bildquelle: © HoHo Wien</p>
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